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1. Damen peilen ersten Heimerfolg an

Nach zuletzt zwei Auswärtssiegen in Folge in Pokal und Liga streben die Bundesliga-Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg am Samstag ab 17.00 Uhr den ersten Punktgewinn vor heimischem Publikum an. Zu Gast in der Graf-Stauffenberg-Halle ist dann der BC Pharmaserv Marburg, der vor dem siebten Spieltag die Gruppe punktgleicher Mannschaften, die mit einer Bilanz von zwei Siegen und vier Niederlagen in der Tabelle die Plätze sieben bis zwölf einnehmen, anführt.

Zu diesem Sextett zählt auch die DJK Brose Bamberg, die sich in der Vorwoche mit ihrem 70:68-Auswärtssieg bei den klar favorisierten SV Halle LIONS eindrucksvoll zurückmeldete und vom letzten auf den neunten Rang kletterte. Diesen Schwung gilt es für die Mannschaft von Cheftrainer Steffen Dauer nun mitzunehmen. „Wir haben bei unserem Pokalspiel in Keltern und dem Gastspiel in Halle umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wichtig ist, dass wir diese Leistung konstant abrufen. Dann wird auch in eigener Halle der Knoten platzen“, sagt der 40-jährige Übungsleiter im Vorfeld der Partie, in der er wieder einen Ausfall kompensieren muss. Aufgrund eines Pflichtseminars an der Universität steht Flügelspielerin Mara Münder den Gastgeberinnen am Samstag nicht zur Verfügung. Weiterhin verzichten müssen die Brose-Damen außerdem auf die Dienste der Langzeitverletzten Katharina Gröger. Daniela Vogel hingegen wird nach überstandener Krankheit ebenso wieder im Kader stehen wie Doppellizenzspielerin Sina Dorberth. „Wir müssen ähnlich intensiv spielen und verteidigen wie in Halle und im Rebound hellwach sein. Offensiv wird ganz entscheidend sein, dass wir viel Bewegung reinbringen“, nennt Dauer die Schlüsselfaktoren.

Schließlich kommt auch der Gegner aus Marburg mit zwei Siegen im Rücken. Sowohl in der zweiten Pokalrunde (72:52) als auch in der Liga (68:50) behielten die von Patrick Unger trainierten Hessinnen zuletzt zweimal klar die Oberhand über Ligakonkurrent Oberhausen. Beste Werferin der BC-Damen mit 16 beziehungsweise 20 Punkten war dabei jeweils Nationalspielerin Margret Skuballa. Für Dauer ist sie die Schlüsselspielerin in Reihen des Tabellensiebten: „Sie ist Dreh- und Angelpunkt des Marburger Spiels. Dazu kommen mit Emiko Smith und Tonisha Baker zwei flinke Point Guards, Jung-Nationalspielerin Finja Schaake auf dem Flügel sowie unter den Körben die physisch sehr starke Kellindra Zackery. Nicht zu vergessen die erfahrene Natalie Gohrke und junge Talente wie Ama Degbeon von der Bank. Wir erwarten insgesamt ein Team, das sehr aggressiv in der Defense agiert und eine schnelle Spielweise bevorzugt.“

Auch wenn es keine leichte Aufgabe wird, will die DJK Brose nach zwei bitteren Niederlagen den ersten Heimsieg – mit der lautstarken Unterstützung der Samba-Combo Bateria quem é und ihrer Fans von den Rängen. Deshalb erhalten die ersten 50 Zuschauer am Samstag freien Eintritt. Das gleiche gilt wie gewohnt für Dauerkarteninhaber der Brose Baskets. Reguläre Karten kosten 6 Euro (ermäßigt 3 Euro) und sind ab 16.00 Uhr an der Tageskasse erhältlich. Für alle, die die Partie nicht live in der Halle verfolgen können, bietet die DBBL unter www.dbbl-live.tv einen kostenlosen Livestream.

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