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1. Damen verlieren nach dem Seitenwechsel den Faden

Der Main-Taunus-Kreis bleibt ein schlechtes Pflaster für die DJK Brose Bamberg: Nach einer herben Niederlage im letzten Jahr gab es für die Mannschaft von Trainer Steffen Dauer auch am zweiten Spieltag der neuen Saison gegen die Rhein-Main Baskets nichts zu holen. Nach einer soliden ersten Hälfte, in der sie stets eine knappe Führung behauptet hatten, leisteten sich die Bambergerinnen eine Schwächephase, die der Vizemeister gnadenlos zu einem 77:64 (32:35)-Erfolg nutzte.

Mit einem erfolgreichen Dreipunktspiel von Alina Hartmann hatte die zweite Hälfte aus Sicht der Brose-Damen im Grunde verheißungsvoll begonnen, doch die Gastgeberinnen konterten prompt mit den ersten beiden erfolgreichen Distanzwürfen zum 38:38-Ausgleich. Kurz darauf brachte Alyssa Karel die Rhein-Main Baskets erstmals in der Partie in Führung und damit die DJK-Korbjägerinnen endgültig aus dem Konzept. „Wir haben im dritten Viertel – beziehungsweise in der zweiten Halbzeit allgemein – nicht mehr an die Intensität von vor der Pause anknüpfen können und vorne wie hinten den Faden verloren. Und wenn wir einmal eine Aktion setzen konnten, haben wir zu viele leichte Punkte liegen lassen. Mit acht Treffern bei 25 Versuchen aus der Nahdistanz und 30 Prozent Trefferquote aus dem Feld insgesamt gewinnt man auswärts kein Spiel“, nannte Headcoach Dauer die Gründe, die zum Bruch im Spiel der Bambergerinnen führten.

Vor der Pause hatten sich beide Seiten ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, bei dem das Brose-Team um seine herausragende Regisseurin Taleya Mayberry (17 Punkte in der ersten Halbzeit) nie in Rückstand geriet. Beim Stande von 22:22 zu Beginn des zweiten Viertels drohten die Hessinnen zwar das Heft in die Hand zu nehmen, Bamberg aber fand immer wieder Mittel und Wege, um einen leichten Vorsprung zu behaupten. Zumindest bis zur 23. Minute: Von da an zog der Vizemeister, angeführt von seinen beiden US-Amerikanerinnen Karel und Beliveau, kontinuierlich davon und erspielte sich bis zur letzten Viertelpause eine zweistellige Führung. Diese wuchs zwischenzeitlich gar bis auf 19 Zähler an (68:49), ehe die DJK-Damen das Ergebnis in der Schlussphase noch ein wenig korrigieren konnten. „Anders als gegen Freiburg haben wir es heute nur 20 Minuten geschafft, unsere Leistung abzurufen. Intensität, Körpersprache und Konzentration sind für uns der Schlüssel. Wenn das nicht gegeben ist, wird es schwer“, resümierte Dauer.

Nach zwei Begegnungen in fremder Halle steht für die DJK Brose Bamberg nun am kommenden Wochenende das erste Heimspiel der Saison an. Am Samstag um 17.00 Uhr sind dann die ebenfalls mit einem Sieg und einer Niederlage gestarteten GiroLive-Panthers aus Osnabrück zu Gast. Die Zielsetzung für den ersten Auftritt vor heimischer Kulisse ist nach den Worten des Cheftrainers klar: „Die Vorfreude auf die erste Partie in eigener Halle ist natürlich groß. Nach dem ersten Sieg gegen Freiburg in Oberhausen wollen wir mit der Unterstützung unserer Fans den ersten 'echten' Heimerfolg einfahren. Dafür werden wir aber von Anfang an und über die vollen 40 Minuten an unsere Grenzen gehen müssen.“

Rhein-Main Baskets: Beliveau (21), Karel (16), Greunke S. (13), Dietrich P. (11), Pieczynski (8), Dietrich N. (4), Greunke M. (2), Rexroth (2),

DJK Brose Bamberg: Mayberry (23), Sokman (11), Hartmann (9), Benzio (6), Vogel (4), Lohneiß T. (3), Miller (3), Zeis (3), Münder (2), Beck, Brox

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