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Brose-Damen erwischen Start nach Maß

In ihrer Premierensaison musste die DJK Brose Bamberg bis Mitte November auf das erste Erfolgserlebnis warten, in diesem Jahr durften die Bundesliga-Korbjägerinnen gleich im ersten Anlauf jubeln: Im Auftaktspiel gegen die Eisvögel USC Freiburg setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Steffen Dauer verdientermaßen mit 77:69 (39:33) durch und tankte damit Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der höchsten deutschen Spielklasse.

Die Bambergerinnen präsentierten sich in der Oberhausener Willy-Jürissen-Halle von Anfang an hellwach. Ein 10:0-Lauf verlieh der Startformation um Taleya Mayberry, Kapitänin Jessica Miller, Daniela Vogel, Alina Hartmann und Brett Benzio die nötige Sicherheit, mit der sie in der Folge drei Viertel für sich entscheiden und das letzte ausgeglichen gestalten sollte. „Wir haben uns deutlich verbessert gezeigt im Vergleich zur Vorbereitung und dürfen uns deshalb über einen wesentlich besseren Einstieg in die Saison als im Vorjahr freuen. Alle haben heute hohe Intensität eingebracht und mit allem, was sie haben, dagegengehalten. Wir freuen uns sehr über die Vorstellung, die das Team heute abgeliefert hat“, lobte Headcoach Dauer seine Spielerinnen, die auch kritische Phasen im Spiel meisterten und die Führung nie aus der Hand gaben.

Fünf Punkte der stark Regie führenden Taleya Mayberry bescherten den in fremder Halle als Heimmannschaft geführten DJK-Damen nach 24 Minuten zwar erstmals einen zweistelligen Vorsprung (49:39), der aber ebenso wenig beruhigend war wie beim 60:47 zu Beginn des Schlussviertels. Freiburg verkürzte die Differenz durch seine stets gefährlichen Distanzschützinnen schnell wieder auf sechs Zähler und drohte, das Blatt noch zu wenden. Doch die Bambergerinnen hatten mit wichtigen Treffern und guten Verteidigungssequenzen die passende Antwort parat. „Es ist schwer, jemand herauszuheben, aber man hat gesehen, wie wertvoll unsere Kapitänin Jessie Miller an beiden Enden des Feldes mit ihrer Energie für uns ist. Dass die Begegnung nicht gekippt ist, war dennoch ein Verdienst der ganzen Mannschaft“, meinte Dauer.

In die gleiche Kerbe schlug auch die erfolgreichste Punktesammlerin, Taleya Mayberry, nach ihrem ersten Pflichtspiel in Deutschland: „Es klingt vielleicht abgedroschen, aber es war eine Teamleistung. Alle waren sehr konzentriert und fokussiert, deshalb haben wir einen guten Start erwischt, der sehr wichtig für uns ist. Es macht Spaß mit dieser Mannschaft in der DBBL zu spielen.“ Mit dem Sieg im Rücken reisen die Brose-Damen am kommenden Sonntag zum ersten “echten“ Auswärtsspiel nach Kriftel im Main-Taunus-Kreis, wo sie auf den zum Auftakt ebenfalls siegreichen Vizemeister treffen. Die Rhein-Main Baskets bezwangen den Gastgber der Eröffnungs-Veranstaltung, evo New Basket Oberhausen, mit 80:71.

Das erste Heimspiel bestreitet die DJK Brose Bamberg am 12. Oktober um 17.00 Uhr. Zu Gast in der Graf-Stauffenberg-Halle sind dann die GiroLive-Panthers aus Osnabrück.

DJK Brose Bamberg: Mayberry (20), Miller (14), Benzio (12), Hartmann (10), Vogel (8), Sokman (5), Münder (4), Beck (3), Zeis (1), Brox, Lohneiß
Eisvögel USC Freiburg: Greene (19), Williams (13), Schindler (10), Höre C. (9), Höre F. (6), Daniels (5), Hoffmann (5), Heck (1), Schlüter (1).

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