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U15w beendet Saison als Dritter bei Bayerischer Meisterschaft

Nur Dritter wurde die weibliche U15 der DJK Don Bosco Bamberg am vergangenen Wochenende bei den Bayerischen Meisterschaften in München. Gegen die drei oberbayerischen Gegner konnte das Team von Coach Patrick Hwastunow nur einen Sieg nach Hause bringen und ist im Rennen der weiterführenden Meisterschaften nun ausgeschieden.

Mit wenig optimalen Bedingungen gingen die Bambergerinnen in dieses Turnier. So hatte die DJK nicht nur den ungünstigen Spielplan mit zwei Spielen unmittelbar nacheinander gegen die vermeindlich schwersten Gegner, sondern reiste auch verletzungsbedingt überaus ersatzgeschwächt in die Landeshauptstadt.

Im ersten Spiel trafen die Domstädter auf den TSV Wasserburg, gegen den sie eine Woche zuvor bei der Bayerischen Vorrunde noch mit 30 Punkten verloren. Anfangs konnten die DJKlerinnen gut mit den Wasserburgerinnen mithalten und man ging nur mit einem Acht-Punkte-Rückstand ins zweite Viertel. Dann verschärfte sichz noch die Personalsituation der DJK, als wenigen Minuten Maike Haßfurther umknickte und die Oberfranken nur noch zu siebt weiter spielen konnten. Aufgrund einiger Unkonzentriertheiten im Abschluss bauten die Oberbayern ihren Vorsprung zur Halbzeitsirene auf 15 Punkte aus. Eine eindringliche Pausenansprache von Coach Patrick Hwastunow verfehlte ihre Wirkung nicht , denn die Bambergerinnen kamen wie verwandelt aus der Kabine, spielten gute Aktionen im Angriff heraus und konnten Dank einer aggressiven Verteidigung auf 46:51 verkürzen. Mit einem 6:0-Lauf Anfang des 4. Viertels und einem wichtigen Dreier von Franziska Hager war das Spielergebnis dann auf einmal völlig offen. Beim Stand von 61:61 verwandeltet auch Marie Ulshöfer ihrern zweiten Drei-Punkte-Wurf zum Stand von 64:61 und stellte die Weichen zum Sieg. Doch auch Wasserburg gab noch nicht auf und verkürzte noch mal auf 64:63. Nach einer Auszeit, noch 21 Sekunden auf der Uhr und Bamberger Ballbesitz war die Revanche gegen die Oberbayern zum Greifen nahe. Trotz des Rückstands und der Möglichkeit durch ein schnelles Stopp-the-Clock-Foul noch einmal in Ballbesitz zu kommen, foulten die Spielerinnen von Wasserburg erst bei verblieben 3 Sekunden auf der Uhr. Die beiden fälligen Freiwürfe verwandelte Alicia Braun zu einem hochverdienten 66:63-Sieg.

Zum Jubeln war nach dem Spiel leider nicht viel Zeit, denn der Spielplan sah knapp 30 Minuten nach dem Überraschungssieg den nächsten Einsatz des Don-Bosco-Teams gegen die TS Jahn München vor. Da nun auch Emma Eue krankheitsgeschwächt nicht mehr ins Spiel eingreifen konnte, gingen die Oberfranken nur noch mit sechs Spielerinnen in die Begegnung. Zunächst konnte das Spiel offen gestaltet werden und die Bambergerinnen führten bis zur Hälfte des ersten Viertels. Doch auf Grund eines 10:0-Laufs der Münchnerinnen lag die DJK zur Halbzeit mit 38:25 zurück. Konnten die Oberfranken diesen Rückstand im Spiel davor noch aufholen, verließen sie nun allmählich ihre Kräfte. Dadurch schalteten die DJK-Mädels zu langsam von Offensiv zu Defensive um, verteidigte schlecht und verlegte einfache Körbe im Angriff. So verloren die Bambergerinnen eigentlich viel zu hoch mit 53:73 gegen den Gastgeber.

Gute Nachrichten gab es vor dem Spiel gegen die DJK Landsberg am Sonntagvormittag, als die Ärzte La Tisha Lott nun doch "grünes Licht" für einen Einsatz gaben. Denn durch einen Sieg bei gleichzeitiger Niederlage der Wasserburger gegen München, könnten die Don-Bosco-Mädchen sich doch noch das Ticket für die Südostdeutschen Meisterschaften sichern. Und mit der DJK Landsberg hatte man einen Gegner auf Augenhöhe, der der Spielweise der Bamberger DJK ziemliche Ähnlichkeit aufwies. Doch wegen mangelnder Abwehrarbeit und einer Reboundunterlegenheit ging der Bundesliga-Nachwuchs aus Bamberg mit einem Vier-Punkte Rückstand in die Pause. Danach stemmten sich die Spielerinnen gegen die Niederlage und dem damit verbundenen Saisonende. Auch wegen des tollen Einsatzes von Felicia Winter erzielten die Domstädter durch Schnellangriffe leichte Punkte und schafften den Ausgleich zum Ende des dritten Viertels. Da die Bambergerinnen nun besser in der der Verteidigung arbeiteten, lagen sie bis kurz vor Schluss in Führung. Doch durch Unkonzentriertheiten ließen sich die Bamberger Mädels sich das Spiel aus den Händen gleiten und verloren knapp mit 63:66.

Durch die beiden Niederlagen kam das Team der DJK Don Bosco Bamberg im direkten Vergleich nur auf Platz drei und schied so im Wettbewerb der weiblichen U15 endgültig aus. Gastgeber TS Jahn München kam im für die Tabelle bedeutungslosen Abschlussspiel zu einem 58:48-Sieg gegen den TSV Wasserburg und wurde somit Bayerischer Meister 2013.

Für die DJK Don Bosco Bamberg punkteten dieses Wochenende: Alicia Braun (57), Emma Eue (1), Franziska Hager (10), Maike Haßfurther, La Tisha Lott (8), Laura Pechmann (47), Hannah Straub (4), Marie Ulshöfer (42) und Felicia Winter (13).

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