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U15-Mädchen der DJK qualifizieren sich für Bayerische Meisterschaft

Die weibliche U15 der DJK Don Bosco Bamberg konnte am vergangenen Wochenende bei der Vorrunde der Bayerischen Meisterschaft zwei Siege einfahren und belegte somit hinter Wasserburg den zweiten Platz. Damit geht für den Bundesliga-Nachwuchs die Saison mit der Bayerischen Meisterschaft weiter.

Zu Beginn des Turniers traf man auf den für die DJK nicht ganz unbekannten ESV Staffelsee, gegen die das Team aus Bamberg in Rahmen eines Saisonvorbereitungsturniers bereits einmal gewinnen konnte. Doch das Team vom Staffelsee nutze die vergangen sieben Monate und trat etwas überraschend als ein ganz anderes Team auf. So taten sich die Oberfranken von Anfang an schwer gegen die Oberbayern und konnte sich nicht entscheidend absetzen. Erst nach einigen guten Offensiv-Aktionen bauten die Bambergerinnen ihren Vorsprung auf 29:14 zum Ende des 1. Viertels aus. Jedoch gelang es ihnen nicht, sich ein größeres Polster zu erspielen, was vor allem an vielen Leichtsinnsfehlern lag, die den Mädchen vom Staffelsee einige einfache Punkte ermöglichten. So beendete man die erste Halbzeit mit 43:30. Die teilweise Unkonzentriertheit nahmen die DJKlerinnen auch in die zweite Spielhälfte mit, wodurch das Team von Coach Patrick Hwastunow nie richtig ins Spiel fand. Trotz allem gewann man, dank phasenweiser guten Aktionen sowohl in der Abwehr als auch im Angriff das erste Spiel am Ende recht deutlich mit 79:58.

Im zweiten Spiel des Tages ging es darum, das Weiterkommen in die nächste Runde sicher zu stellen. Denn mit einem Sieg über das viertplazierte Team aus der Bayernliga Nord, dem TV Schwabach wäre man für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert. Alles schien auch nach Plan zu laufen, denn die Mittelfranken konnte man in der regulären Saison schon zweimal deutlich schlagen. Vielleicht war das aber auch dafür verantwortlich war, dass die Domstädter sich erstaunlich schwer gegen den TV Schwabach tat. Viele unkontrollierte Pässe und etliche Ballverluste verhinderten, dass die DJK ihre spielerische Überlegenheit ausspielen konnte. Hinzu kam das man in der Abwehr oft ohne den nötigen Willen agierte, was wiederum einfache Punkte für den Gegner bedeutete. Mit einer Acht-Punkte-Führung ging man in die Kabine. Die DJK nutzte die Halbzeitpause aber gut und fand mit neuem Willen und Kampfgeist zurück ins Spiel. Die dadurch härtere und foulbelastende Verteidigung auf beiden Seiten war der Grund dafür, dass ein intensiv geführtes 3. Viertel nahezu 45 Minuten dauerte. Mit einer 48:41-Führung ging man bereits etwas müde in das letzte Viertel. Doch aufgrund der festen Entschlossenheit des ganzen Teams geling es den Bambergerinnen den Sieg nach Hause zu bringen und man gewann mit 71:58, wobei das Ergebnis jedoch um einiges höher hätte ausfallen können ,wenn man allein die miserable Freiwurfquote von 22% berücksichtigt.

Die Pflicht war geschafft - nun sollte die Kür folgen. Mit dieser Einstellung ging man in das letzte Spiel des Wochenendes. Ein Sieg war wie in den beiden anderen Partien möglich, wenn auch um einiges schwieriger. So konnten die Bambergerinnen das Spiel am Anfang noch ausgeglichen gestallten und es schien, als habe man das eigene Spiel wiederentdeckt. Doch durch einzelne Unkonzentriertheiten und der körperlichen Überlegenheit des Gastgebers verlor man das erste Viertel mit 20:13. Das Don-Bosco-Team versuchte zwar, diesen Rückstand wieder aufzuholen, was durch gelungene Aktionen in der Verteidigung und in der Offensive auch in Ansätzen gelang. Dennoch geriet man in einen noch größeren Rückstand, der zur Halbzeitpause bereits 23 Punkte betrug. Dies war vor allem auf die Ballverluste und unkontrollierten Pässe der Bambergerinnen, dich sich durch das ganze Wochenende wie ein roter Faden zog, zurück zu führen. In der zweiten Halbzeit hatte das Team der DJK nicht mehr allzu viel entgegen zu setzen und man verlor das Spiel unnötig hoch mit 81:51.

Trotz alledem bleibt die Erkenntnis, dass es möglich ist. mit Wasserburg auf Augenhöhe zu spielen, was spätestens kommendes Wochenende nötig sein wird, wenn man um den bayerischen Meistertitel spielt und sich für die südostdeutschen Meisterschaft qualifizieren zu können. Jetzt gilt es die nächsten Trainingseinheiten zu nutzen, um die Schwächen der Vorrunde zu beseitigen Dort wird man als einziges Team aus Nordbayern vertreten sein, nachdem der Meister der Bayernliga Nord , die TG Würzburg sich überraschenderweise nur mit dem 3. Platz im anderen Vorrundenturnier begnügen musste. Bei der Bayrischen Meisterschaft, die in der Landeshauptstadt München ausgetragen wird spielt die DJK Don Bosco Bamberg somit gegen drei Teams aus dem Süden Bayerns, dem TSV Wasserburg, der TS Jahn München und der DJK Landsberg.

Für die DJK spielten am diesem Wochenende: Alicia Braun (51 Punkte), Emma Eue (5), Franziska Hager (21), Maile Haßfurther (4), Laura Pechmann (44), Marie Ulshöfer (46) und Felicia Winter (16). Verletzungsbedingt fehlte La Tisha Lott.

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