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Bittere Niederlage der DJK-Herren in Jena

In einem Spiel um Alles oder Nichts verlor die DJK Samstag Abend mit 84:69 in Jena. Die Thüringer, die in dieser Begegnung auf ihre zum Pro A-Kader gehörenden Spieler Peric, Krumbeck und Strauß zurückgreifen konnten, schafften damit den Klassenerhalt, während für die DJK der 10.Platz in der Abschlußtabelle wohl den Abstieg aus der 2.Regionalliga bedeutet.
Gegen die mit ihren 2,15 m Riesen Mayr und 2,10 m Mann Voigtmann körperlich hoch überlegenen Jenaer begann die DJK stark und konnte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit 11:18 in Führung gehen. Gegen die agressive Zonenverteidigung der Bamberger tat sich die Heimmannschaft schwer und nur Krumbeck, der 13 der 15 Jenaer Punkte im ersten Viertel erzielte, konnte von der DJK nicht kontrolliert werden. Mit 15:18 ging es dann ins zweite Viertel.
Sechs Punkte in Folge brachte Jena zu Beginn des zweiten Spielabschnitts mit 21:18 in Führung, danach hatte aber die DJK ihre stärkste Phase des gesamten Spiels und konnte sich mit einem 17:2 Lauf die 23:34 Führung erkämpfen. Alle eingesetzten Spieler trugen dabei ihren Teil in der Offensive und in der Abwehr war in den meisten Fällen der Rebound eine sichere DJK-Beute, nachdem man den Jenaern nur schwere Würfe gestattet hatte. Die Umstellung der Thüringer auf Zone kurz vor dem Seitenwechsel schmeckte der DJK aber gar nicht. Der Schelligkeitsvorteil gegen die Thüringer-Riesen konnte nun nicht mehr ausgespielt werden, ein Durchkommen zum Korb war praktisch nicht mehr möglich und von Außen wollte nichts fallen. Jena konnte deshalb bis zur Halbzeit auf 29:36 verkürzen.
Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gastgeber, die bis zur 25.Min. den Spielstand auf 39:40 drücken konnten. Ein Dreier von Thiel und Dreipunktspiel von Stuber verschafte der DJK zwar wieder etwas Luft, aber trotzdem war schon zu sehen, dass sich die Bamberger gegen die Zonenabwehr Jenas immer schwerer taten. Die Thüringer dagegen hatten nun gegen die DJK-Zone ein für die Bamberger kaum zu verteidigendes Rezept gefunden, indem sie immer wieder ihre Centerriesen als Verteilstationen auf dem High-Post benutzten. Eine hohe Wurfquote und nun auch die Dominaz im Rebound brachten die Heimmannschaft bis zum Viertelende mit 55:54 in Front.
Mit zwei Dreiern von Peric und einem Korberfolg nach Offensivrebound durch Voigtmann starteten die Thüringer ins letzte Viertel, die DJK blieb aber durch Freiwurtreffer von Gerstner, einem Korb durch Mannschaftskapitän Ritli und drei Neudeckerpunkten dran (63:61). Ein 11:0 Lauf der Gastgeber, bei denen nun der dritte Überzweimetermann Zeuch die Akzente setzte, bedeutete dann bis Mitte des letzten Viertels schon eine kleine Vorentscheidung. Benno Schüpferling konnte zwar noch einmal mir zwei schnellen Dreiern auf sieben Punkte Rückstand verkürzen, aber da sich Jena äußerst treffsicher von der Freiwurflinie zeigte, die DJK bei ihren nun gezwungenermaßen schnellen Abschlüßen keinen Erfolg hatte, war das Ergebnis am Ende deutlicher als der Spielverlauf.

DJK: Neudecker 13, Schüpferling 11 (3 Dreier), Stuber 11, Gerstner 9, Thiel 7 (1Dreier), Ritli 6, Adams 5, Schmitt 3, Raum 2, Burger 2

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