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Der Aufwärtstrend hält an - Das Pech auch

Braun, Fett, Lott, Nadolski und Landwehr hieß die Starting Five, die Headcoach Kathrin Gut beim WNBL-Auswärtsspiel gegen Friendsfactory Jahn München für das Team Oberfranken aufs Feld schickte und schnell mit 0:4 in Führung brachte. Bis zur 6. Minute konnte man das Spiel ausgeglichen gestalten und lag nur knapp mit 15:12 zurück. Insbesondere das Spiel über die großen Positionen klappte in dieser Phase sehr gut und Laura Nadolski konnte dabei 6 ihrer insgesamt 14 Punkte erzielen und auch Saskia Behringer hatte mit insgesamt 12 Punkten einen guten Tag erwischt.
Doch dann kam der erste Bruch im Spiel des Team Oberfranken und München konnte überwiegend mit sicheren Distanzwürfen bis Ende des 1. Viertels schon vorentscheidend auf 28:16 davonziehen. Alle folgenden Viertel konnten von den Oberfrankinnen ausgeglichener gestaltet werden. Mit Volldampf war man im 2. Viertel schnell wieder auf 6 Punkte an den selbstbewussten Münchnerinnen dran, bevor diese einen 9:0 Lauf dagegensetzten. Das junge Team von Coach Gut musste stets hart für die eigenen Punkte arbeiten, während den Münchnerinnen viele leichte Körbe - auch vermehrt durch eigene Fehler - gestattet wurden.
Beim Stand von 51:36 ging es dann in die Kabinen, wo offensichtlich die richtigen Worte gefunden wurden, denn die erste Fünf aus Oberfranken legte nach der Pause mit einem 10:0 Lauf los wie die Feuerwehr und gestattete Jahn München erst in der 3. Minute die ersten Punkte von der Freiwurflinie. Zu diesem Zeitpunkt waren die Münchnerinnen bereits mit dem 5. Teamfoul belastet, was als weiteres Indiz dafür gewertet werden kann, dass das Team Oberfranken in dieser Phase kaum zu stoppen war. Doch leider war die Freiwurflinie nicht der Freund des Team Oberfrankens an diesem Tag. Nur 22 von möglichen 40 Würfen von der Linie fanden ihr Ziel, was natürlich eine mögliche Überraschung an diesem Tag nicht leichter machte. Zudem konnte man auf Münchner Seite die Topscorerin Hustert mit 31 Punkten kaum halten. Mit 21:21 endete dieses Viertel unentschieden und den Schlussabschnitt konnte man mit 18:14 sogar für sich entscheiden, aber die 75:86 Niederlage war dennoch nicht mehr abzuwenden. Dazu hätte man sich nicht immer wieder diese unerklärlichen phasenweisen Blackouts leisten dürfen und von der Freiwurflinie einfach nervenstärker punkten müssen.

Bedenkt man aber, dass das Team Oberfranken das mit Abstand jüngste Team in der weiblichen Nachwuchsbundesliga stellt und nicht immer die besten Rahmenbedingungen hatte, so sieht man doch das große Potential, das in diesem Team steckt und darf sich bei dieser deutlichen Aufwärtsentwicklung in den letzten Spielen schon jetzt auf die neue Saison mit HC Gut freuen, wo man sicherlich die Ernte für diesen kontinuierlichen Entwicklungsprozess einfahren wird.

Für das Team Oberfranken spielten:

Alicia Braun (7), Diana Fett (9), Nina Burkard (2), La Tisha Lott (9), Anja Röder, Lisa Vatter, Ramona Hesselbarth (10), Laura Nadolski (14), Rawan Elkhatim (6), Anne Landwehr (6) und Saskia Beringer (12)

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