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Vermeidbare Niederlage für Herren 3 gegen Ludwigsstadt

Die dritte Herrenmannschaft der DJK Don Bosco Bamberg verliert mit 100:102 nach Verlängerung gegen den Tabellenführer aus Ludwigsstadt. Zur Halbzeit lag das Team um Topscorer Rabak (25 Punkte) noch mit 49:42 in Führung. Nach dem vierten Viertel stand es 90:90. Besonders die Dreier aus dem Eck brachten die Gäste immer wieder zurück ins Spiel.

Der DJK starte mit Hoh, Meixner, Neundörfer, Oberst und Rabak ins Spiel. Ein Neundörfer-Dreier eröffnete die Partie zu Gunsten der Hausherren. Anschließend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wo sich bis zur achten Spielminute kein Team vom anderen absetzen konnte (11:12). Erst durch einen Rüb-Dreier aus dem Eck und weiteren Punkten von Neundörfer (4) und Hoh (1) schlich die 9-Mann-Truppe der DJK bis zum Viertelende auf fünf Zähler davon (19:14).

Ein 0:7-Lauf startete den zweiten Spielabschnitt (19:21 / 12. Min). Doch der DJK reagierte schnell und holte anschließend seinerseits zum 10:0-Gegenschlag aus (29:21 / 14. Min). Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, indem sich der DJK allerdings, unauffällig auf zehn Punkte Differenz davonschlich (38:28 / 16. Min). In den folgenden zwei Minuten verringerte sich dieser Vorsprung, durch einen 3:11-Zwischenspurt, erneut auf nur noch zwei Punkte (41:39). Bis zur Halbzeitsirene erkämpfte sich das DJK-Team, aufgrund der treffsichereren Freiwurfschützen Meixner, Neundörfer und Rabak, wieder einen 7-Punktevorsprung. Mit 49:42 gingen beide Teams in die Halbzeitpause, alleine das zweite endete Viertel 30:28.

Ins dritte Viertel startete der DJK-Express, der erneut mit der Starting-Five anfing, mit fünf schnellen Punkten und zwang das TSV-Team so zu einer schnellen Auszeit (54:42 / 22. Min). Erst nach der einminütigen Spielunterbrechung und einem dummen technischen Foul eines DJK-Akteurs wachte das Gästeteam um Spielertrainer Zipfel aus dem Halbzeitschlaf wieder auf und verkürzte innerhalb von knapp drei Spielminuten, dank unter anderem zwei Dreiern, wieder auf fünf Punkte Unterschied (57:52 / 25. Min). Ein Hoh-Dreier als direkte Gegenantwort erhöhte zwar nochmals auf 59:52, doch ein erneuter Müller-Dreier ließ den Vorsprung auf nur noch vier Punkte schmelzen (59:55 / 26. Min). Dieser Vorsprung hielt bis zur 18. Spielminute bestand, bis Wiefel den vierten Ludwigsstadt-Dreier, vornehmlich aus dem Eck, wo die Dreierlinie Hallenbedingt, wie in Ludwigsstadt, näher am Korb ist, im dritten Viertel und Müller zum anschließenden Ausgleich traf (64:64 / 28. Min). Sicher verwandelte Freiwürfe von Hoh, der bis dato nur 42,86 % seiner Freiwürfe traf (3/7), sowie Punkte von Meixner und Neundörfer beschlossen das dritte Viertel zum 70:70.

Das Schlussviertel glich einer Achterbahnfahrt der Gefühlte. Der DJK erkämpfte sich im Schlussabschnitt, bis auf einem 70:72-Zwischenstand, stets die Führung mit vier, teils fünf Punkten Differenz, doch anschließend glich Ludwigsstadt wieder aus (77:77 / 33. Min, 81:81 / 35. Min, 85:85 / 37. Min). In der 39. Spielminute, nachdem der DJK-Freiwürfe zugesprochen wurden, diese aber durch ein weiteres technisches Foul eines DJK-Spielers, wiederholt gegenzeitig aufgehoben wurden, traf Hader mit einem erneuten Eckdreier zum 87:88-Zwischenstand. Rabak punkte im Anschluss zum 89:88. Wieder Hader erhöhte in der Schlussminute, trotz der mittlerweile auf Mann-Mann umgestellten Verteidigung, zum 89:90. Im unmittelbaren folgenden Gegenzug verwarf der DJK seinen Wurf und so hieß es verteidigen. Mehr oder weniger knapp 50 Sekunden vor Spielende, bei einem ein Punkt-Rückstand der DJK und Ballbesitz für Ludwigsstadt, bekam Raum, der seinen Körper nicht schnell genug zur Seite bekam und so etwas zu spät die Auslinie zu machte, wo TSV-Akteur Mohler vorbeiziehen wollte, ein witzloses unsportliches Foul von einen der beiden Schiedsrichter angehängt, mit der Begründung, er hätte ihn auf seinen Fuß getreten. Die beiden Freiwürfe verwarf Mohler und auch der geschenkte Ballbesitz wurde ohne Korberfolg abgeschlossen. So hatte der DJK erneut die Chance, das Spiel zu gewinnen. Ein Mohler-Foul schickte, fünf Sekunden vor Schluss, Meixner an die Linie. Dieser verschoss zwar den Ersten, traf aber den Zweiten zum Ausgleich. Die TSV-Schlusssequenz war schließlich nicht mehr mit Erfolg gekrönt. So endeten die regulären Spielzeit 90:90.

Wie schon das erste Viertel, eröffnete die Verlängerung ein Neundörfer-Dreier (93:90 / 41. Min). Fünf weitere Punkte von Rabak erhöhten bis 90 Sekunden vor Spielende zum 98:94. Ein erneuter Eckdreier, diesmal von Wiefel, verkürzte 60 Sekunden vor Spielende auf 98:97. Die weiteren DJK-Offensivaktionen brachten keine zählbaren Ergebnisse mehr, auch nachdem man kurz vor Schluss, bei zwei Punkten Rückstand und noch wenigen Schlusssekunden zu spielen einen fragwürdigen Schrittfehler nach einer Wurffinde abgepfiffen bekam, währenddessen Ludwigsstadt fünf von sechs Freiwürfe, bis drei Sekunden vor Spielende traf (102:98 / 45. Min). Mit der Schlusssirene wollte es TSV-Spieler Wiefel nochmals spannend machen und foulte Raum beim Dreierversuch von der Mittellinie, damit der DJK noch die Chance auf den vermeintlichen Ausgleich hat. Der Dreier fiel zwar nicht in den Korb, dafür Raum schön auf den Rücken. Das Spiel endete abschließend mit einer 100:102-Niederlage, nachdem der erste Freiwurf verworfen wurde.

Für den DJK war das nun die dritte Niederlage in Folge. Das nächste Spiel findet erst wieder in knapp einem Monat, am 23. Februar 2013 gegen den SV Gundelsheim statt. Wer bis dato nicht auf DJK-Spitzenbasketball verzichten will, kann schon am kommenden Samstag, den 02.02.2013 ab 14:00 Uhr die 2. Regionalliga-Herren beim Do-or-Die-Spiel in der Graf-Stauffenberg-Halle zuschauen.

Für Bamberg spielten:
Rabak (25 Punkte / 0 Dreier / 3 Fouls), Neundörfer (22/4/3), Hoh (18/1/5), Meixner (13/2/0), Oberst (10/-/4), Rüb (7/1/5), Graumann (4/-/1), Raum (2/-/2) und Neumann (0/-/2)

Spielstatistik:
Die Viertel im Überblick: 19:14 / 30:28 / 21:28 / 20:20 / 10:12
Fouls: 25:30
Freiwürfe: 31/44 (70,45 %) : 21/32 (65,63 %)
Zweier: 23:24
Dreier: 8:11
Zuschauer: 10

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