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Spiel in Oberhausen gibt Richtung für die 1. Damen vor

“Zusammen kämpfen! Zusammen siegen! Zusammen zum Klassenerhalt!“ lautet das Motto der DJK Brose Bamberg für die zweite Halbserie in der Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL), die am Samstag um 19.00 Uhr mit dem Auswärtsspiel bei evo New Basket Oberhausen beginnt. Beide Mannschaften belegen vor dem Duell mit einer Bilanz von jeweils zwei Siegen und neun Niederlagen die Plätze zehn und elf, wobei der direkte Vergleich für die Gastgeberinnen spricht.

Mit 55:41 entschieden die Oberhausenerinnen das Hinspiel beim sogenannten “Season Opening“ gegen spürbar nervöse Bambergerinnen zu ihren Gunsten. Als Aufsteiger treffen Letztere nun zum zweiten Mal in der Fremde auf den Tabellennachbarn, der sich als Fünfter der Vorsaison ein zusätzliches Heimspiel verdiente. Die DJK-Damen hingegen waren zum Saisonauftakt, als alle Teams an zwei Tagen in Marburg ihr erstes Spiel bestritten, als Gastgeberinnen geführt worden. „Natürlich wären wir lieber vor heimischer Kulisse in diese vorentscheidende Partie im Kampf um den Klassenerhalt gegangen“, sagt Headcoach Steffen Dauer, „aber es bleibt so oder so ein Balanceakt. Auf der einen Seite müssen wir uns der Bedeutung der Begegnung bewusst sein, auf der anderen Seite dürfen wir nicht verkrampfen. Wichtig ist, dass wir die positiven Erkenntnisse aus den Testspielen mitnehmen.“

In den beiden Freundschaftsspielen gegen die Zweitligisten aus Göttingen (76:71) und Würzburg (60:42) hätte sich Dauer zwar etwas mehr Beständigkeit gewünscht, insbesondere mit der zweiten Hälfte beim unterfränkischen Nachbarn und Tabellenzweiten der zweiten Liga Süd zeigte er sich aber zufrieden: „Es gab wieder einige Höhen und Tiefen, aber was die Intensität in der Verteidigung angeht, war das ein klarer Fortschritt. Offensiv hatten wir, auch bedingt durch die ausgeglichenen Einsatzzeiten, phasenweise etwas Leerlauf, aber das Ergebnis ist ohnehin sekundär.“ Aus der augenblicklich elf Spielerinnen starken Rotation wird für das Oberhausen-Spiel Leonie Leykam herausfallen. Die mit einer Doppellizenz ausgestattete Aufbauspielerin wird parallel für die Regionalliga-Mannschaft des Kooperationspartners aus Kemmern auflaufen. Ansonsten kann Dauer nach den Abgängen von Petra Oberpaul und Bettina Bode (beide Karriereende) sowie der anhaltenden Verletzung von Katharina Gröger aus dem Vollen schöpfen.

Veränderungen im Vergleich zum Hinspiel gab es unterdessen auch auf Oberhausener Seite. Insbesondere seit Stefanie Richter übergangsweise und inzwischen Katsiaryna Zberch den glücklosen Predrag Lukic auf der Trainerposition ablösten, befindet sich der amtierende Pokalsieger im Aufschwung. Unter Richter stürzten die Nordrhein-Westfälinnen noch vor dem Jahreswechsel Spitzenreiter Nördlingen, ehe sie mit der vor Weihnachten selbst noch aktiven Zberch an der Seitenlinie am Dreikönigstag durch einen Heimerfolg über Wolfenbüttel erneut die Pokalendrunde erreichten. In Reihen des spielenden Personals ersetzt die aus Herne bekannte Markeshia Grant in der Rückrunde die deutsche Leistungsträgerin Sarah Zierhut (Schwangerschaft). „Dazu kommen die 1,96m große Chanita Jordan als Turm in der Schlacht, Sharon Beld als große Flügel- und Valerie Nainima als sehr gute Aufbauspielerin. Insofern sind wir gefordert, gegen die zu erwartende harte Verteidigung des Gegners die richtigen Lösungen zu finden und selbst am Brett gut zu arbeiten“, nennt Dauer die mitunter entscheidenden Faktoren.

Ein solcher könnte auch die Unterstützung der Fans sein, weshalb die DJK Brose Bamberg ihren Anhängern wieder die Möglichkeit bietet, die Mannschaft nach Oberhausen zu begleiten. Die Anmeldung zum Preis von 8 Euro ist online unter www.djkbrosebamberg.de/auswaertsfahrten möglich. Abfahrt des Fanbusses ist am Samstag um 11.00 Uhr am Parkplatz der Graf-Stauffenberg-Halle.

DJK Brose Bamberg: Beck, Benzio, Gut K., Hartmann, Lohneiß, Miller, Münder, Sokman, Young, Zeis.

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