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WNBL-Mannschaft testet in Würzburg

Zur Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte fuhr eine deutlich dezimierte WNBL-Mannschaft am vergangenen Samstag auf Einladung der ehemaligen Cheftrainerin des Team Oberfrankens Janet Fowler-Michel nach Würzburg. Zeitgleich fand im fast 400 km entfernten Osnabrück ebenfalls ein Vorbereitungsturnier statt, an dem die U15-Spielerinnen Lott, Winter, Ulshöfer und Braun teilnahmen, weshalb vom 13er-Kader nur 9 Spielerinnen verblieben. Zwei weitere Teammitglieder waren aus gesundheitlichen Gründen ebenfalls nicht mitgefahren, somit reduzierte sich die antretende Mannschaft auf 7 Spielerinnen. Die weiteren Turnierteilnehmer waren die gastgebende Würzburger Mannschaft und eine Freiburger Auswahl.

Trotz der widrigen Umstände verkaufte sich das Team Oberfranken wacker und lieferte vor allem im ersten Spiel eine gute Partie ab. Zur Halbzeit führte man gegen das Team aus Freiburg mit 36:22 und konnte die Führung im dritten Viertel sogar auf 19 Punkte ausbauen (24, Minute: 44:25). Gerade Nadolski und Ibemba setzten sich unter dem Korb immer wieder durch. Allerdings schwanden im Anschluss die Kräfte bei den 7 Akteuren und man merkte die fehlende Spielpraxis - resultierend aus der Winterpause - deutlich an. Gegen die nun immer aggressiver werdende Freiburger Verteidigung verschenkte man den einen oder anderen Ball zu viel her und offenbarte vor allem im Defensivrebound eklatante Schwächen. Bis zum Ende des Viertels verkürzte sich der Vorsprung deshalb auf 8 Punkte.

Im vierten Viertel schien sich das Team zu Beginn gefangen zu haben und ließ bis zur 35. Minute nur 2 Punkte zu. Danach fehlte es der Mannschaft aber an der nötigen Souveränität den Vorsprung über die Zeit zu retten. Man verzettelte sich in Einzelaktionen und gestattete den Freiburgerinnen durch viele zweite Wurfchancen einen 16:0-Lauf. Am Ende verlor man zwar mit 54:56, kann aber dennoch auf der Leistung in der ersten Hälfte aufbauen.

Das zweite Spiel des Tages gegen die Heimmannschaft startete dann wie das erste Spiel aufgehört hatte. Man geriet schnell in einen 10-Punkte Rückstand und die geforderte Bissigkeit in der Verteidigung ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Erst im zweiten Viertel spielte das Team Oberfranken seine Vorteile am Brett besser aus und verkürzte auf 20:24. Das dritte Viertel gestaltete man im Anschluss noch einigermaßen ausgeglichen, wohingegen es im vierten Viertel an jeglicher Spannung fehlte. So konnten die Würzburgerinnen einen etwas zu hoch ausfallenden Sieg gegen die fränkischen Nachbarn einfahren und gewannen mit 53:28.

Im Großen und Ganzen war das Turnier eine gute Chance für die Spielerinnen, die in der Saison bisher recht wenig Einsatzzeit bekommen hatten, sich dem Trainerstab zu präsentieren. Jetzt gilt es die richtigen Schlüsse aus den beiden Niederlagen zu ziehen, um nächste Woche in Vollbesetzung gegen Wasserburg (Sonntag, 15 Uhr, Basketball Center Hauptsmoor in Strullendorf) den zweiten Sieg der Saison einzufahren.

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