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Eine gute Halbzeit reicht gegen starke Rhein-Neckar Basket-Girls nicht aus

Zum Abschluss der Hinrunde musste das junge Team Oberfranken erneut eine Niederlage hinnehmen und verlor das zweite Spiel in Folge mit 59:94. Die Gäste aus Heidelberg hingegen nehmen mit dem Sieg den zweiten Platz der Hinrundentabelle ein.

Äußerst schlafmützig startete man in das erste Viertel und begann erst nach 4 gespielten Minuten gegen die sehr körperlich agierenden Heidelbergerinnen sich zu wehren. Deren Spielstil brachte sie jedoch bereits relativ früh an die Mannschaftsfoulsgrenze, was zu vielen Freiwürfen für das Team Oberfranken führte. 11 der insgesamt 15 Freiwürfe konnten verwandelt werden, sodass man bis zum Ende des Viertels den Ausgleich erreichte (Ende 1. Viertel: 17:17).

Ein Déjà-vu ereilte die knapp 30 Zuschauer zu Beginn des zweiten Viertels. Abermals fing man sich einen 0-8 Lauf, konnte danach aber wieder besser dagegenhalten und das restliche Viertel ausgeglichen gestalten. Allerdings häuften sich bereits die Konzentrationsfehler, sonst wäre ein engerer Spielstand zur Halbzeit sicher möglich gewesen. (Halbzeit: 33:40)

Bis zur 25. Minute im dritten Viertel konnte man noch Paroli bieten und verkürzte den Rückstand sogar auf 6 Punkte (25. Minute: 38:44), verlor im Anschluss jedoch völlig den Faden und geriet bis zur letzten Viertelpause bereits mit 16 Punkten ins Hintertreffen. (Ende 3. Viertel: 47:63)

Im vierten Viertel kam der Heidelberger Express dann richtig ins Rollen. Ein 0-15 Lauf der Basket-Girls machte alle Hoffnungen zunichte. Das Team Oberfranken versuchte jetzt ein ums andere Mal mit der Brechstange den Erfolg zu erzwingen, schloss aber in der Summe zumeist zu früh ab oder verlor durch leichtsinnige Pässe die Ballkontrolle. Diese Schwächen nutzten die Heidelbergerinnen bedingungslos aus und fügten ihren bis dato 63 Punkten allein im vierten Viertel 31 weitere hinzu, sodass am Ende ein deutlicher Sieg eingefahren werden konnte.

Trotz einer ausbaufähigen Siegesbilanz von 1-5, deuteten die Mädels von Coach Gut in der Hinrunde ihr Potenzial an. Dieses gilt es nun in der Winterpause voll auszuschöpfen und sowohl individuell, als auch mannschaftlich besser zu werden, um den einen oder anderen Konkurrent mehr in der Rückrunde zu schlagen.

Für Team Oberfranken spielten:

Beringer Saskia (8 Punkte, 2/2 Freiwürfe), Braun Alicia, Burkard Nina (2), Fett Diana (3, 3/4), Hesselbarth Ramona (9, 2/2, 1 Dreier), Ibemba Melanie (1, 1/2), Lott LaTisha (4), Nadolski Laura (8, 2/2), Röder Anja (7, 3/4), Elkhatim Rawan (4, 0/1), Ulshöfer Marie (13, 7/11), Winter Felicia

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