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Weite Anreise erschwert Aufgabe im Pokal

Über 1000 Kilometer werden die Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg insgesamt zurückgelegt haben, wenn sie nach ihrem DBBL-Pokal-Achtelfinalspiel in Rotenburg/Scheeßel nahe Bremen am frühen Sonntagmorgen wieder in Bamberg eintreffen. Leichter reisen ließe es sich gewiss mit einem Sieg gegen die AVIDES Hurricanes im Gepäck. Die Norddeutschen waren vor zwei Wochen beim ersten Bundesliga-Heimerfolg bereits Gegner der Mannschaft von Trainer Steffen Dauer.

"Wir haben erst kürzlich in der Liga gegen sie gespielt und wissen daher, was zu tun ist, um erfolgreich zu sein. Das müssen wir wieder umsetzen", sagt Dauer vor dem beschwerlichen Auswärtstrip und denkt dabei in erster Linie an die in eigener Halle gezeigte Rebound- und Verteidigungsarbeit. Gerade einmal 18 Zähler ließen die DJK-Damen dort nach der Halbzeitpause gegen die Wümmestädterinnen zu und hielten diese am Ende beim 72:56 rund 20 Punkte unter ihrem Saisonschnitt. Das Reboundduell entschieden die Bambergerinnen, für die Janae Young und Brett Benzio jeweils ein Double-Double auflegten, mit 44:30 ebenfalls klar zu ihren Gunsten. "Wir wollen die nächste Runde erreichen, dazu müssen wir am Samstag genauso präsent sein und außerdem die gefährlichen Schützinnen des Gegners und das Tempo des Spiels kontrollieren", nennt der Trainer des Bundesliga-Aufsteigers weitere wichtige Faktoren.

Während er und seine Mannschaft am vergangenen Wochenende eine letztlich zwar deutliche, aber nicht vollkommen unerwartete Niederlage in Nördlingen hinnehmen mussten, gelang den Hurricanes im vierten Anlauf der erste Sieg unter ihrem neuen Headcoach Christian Greve. Mit 76:60 behielten die Rotenburgerinnen um das Topwerferinnen-Trio Samantha Meissel (21 Punkte und 10 Rebounds), Vanessa House (18 Punkte) und Emma Stach (15) gegen Schlusslicht Oberhausen die Oberhand. Die Wirkung dieses Erfolgserlebnisses spielt für DJK-Trainer Dauer in der Vorbereitung allerdings keine Rolle: "Wichtig ist wie immer, wie wir uns präsentieren und ob es uns gelingt, unsere Fehler zu minimieren oder gar abzustellen. Daran arbeiten wir, nachdem wir uns das Nördlingen-Spiel noch einmal angesehen haben."

Trotz einiger jahreszeitlich bedingter Anflüge von Erkältungen gehen die Bambergerinnen davon aus, mit denselben elf Spielerinnen Kurs auf die nächste Runde nehmen zu können, die auch zuletzt regelmäßig im Einsatz waren. Das Achtelfinale erreichten sie ebenso wie der Gegner nach einem Freilos in der ersten Runde durch einen Sieg bei einem Zweitligisten. Während sich die DJK-Damen beim Jahn aus München mit 58:42 durchsetzten, bezwangen die AVIDES Hurricanes den TSV Quakenbrück Dragons mit 69:44.

DJK Brose Bamberg: Beck, Benzio, Bode, Gut K., Hartmann, Lohneiß, Miller, Münder, Sokman, Young, Zeis

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