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DJK-Damen wollen ihr wahres Gesicht zeigen

Wenngleich am Samstag um 17.00 Uhr ein ordentliches Kaliber in die Graf-Stauffenberg-Halle kommt, zählt für die noch sieglose DJK Brose Bamberg nach der Abfuhr bei den Rhein-Main Baskets aus der Vorwoche nur eines: Rehabilitierung. "Die Mannschaft muss sich auf dem Feld 40 Minuten lang zerreißen", fordert Cheftrainer Steffen Dauer vor der Partie des siebten Spieltages in der Damen-Basketball-Bundesliga gegen den BC Pharmaserv Marburg.

"Jeder Spielerin ist klar geworden, was letzten Sonntag in Langen passiert ist. Das gilt es zu korrigieren und zu zeigen, dass wir es besser können", erwartet Dauer eine entsprechende Reaktion seiner Schützlinge. "Wir müssen aus diesem Teufelskreis ausbrechen, dass die Energie, die zweifelsohne investiert wird, zu Verkrampfung führt, weil die Erfolgserlebnisse fehlen. Um den Knoten durchschlagen zu können, brauchen wir aber Erfolgserlebnisse, die wir uns eben hart erarbeiten müssen." Beispielhaft für die derzeitige Lage steht die lähmende Wirkung der Wurfquote von jenseits der Dreipunktelinie. Lediglich jeder achte Versuch fand im bisherigen Saisonverlauf sein Ziel, was angesichts einer Reihe ausgewiesener Distanzschützinnen vor allem auf mangelndes Vertrauen in den eigenen Wurf durch ausbleibenden Erfolg zurückzuführen ist. "Wir haben gute Möglichkeiten, können sie im Vergleich zu unseren meist deutlich erfahreneren Kontrahenten aber zu selten verwerten. Ganz abgesehen von unserem letzten Auftritt müssen wir es einfach schaffen, Konstanz in unser Spiel zu bringen", nennt Dauer einen entscheidenden Faktor.

Der Gegner aus Marburg reist unterdessen ebenfalls mit einer enttäuschenden Niederlage im Gepäck nach Bamberg. In eigener Halle kam das Team von Trainerin Aleksandra Kojic nicht über ein 53:67 gegen Nördlingen und dabei im dritten Viertel nicht über sechs erzielte Punkte hinaus. Mit ausgeglichener Bilanz rangieren die Universitätsstädterinnen damit nach sechs Spielen auf dem achten Tabellenplatz. Für DJK-Headcoach Dauer nicht mehr als eine Randnotiz: "Wir erwarten einen etablierten Bundesligisten mit einer Nationalspielerin auf der Spielmacherposition. Dazu einer Amanda Davidson, die seit Jahren zu den besten Amerikanerinnen in der Liga zählt, sowie einer Margret Skuballa, die aufgrund ihrer Größe ein schwieriges Matchup darstellt, und einem US-Duo unter den Körben. Sprich: Eine Mannschaft mit einigen Optionen."

Der Fokus der Bambergerinnen liegt jedoch klar auf dem eigenen Spiel, wie Kapitänin Jessica Miller unterstreicht: "Manchmal braucht es eine bittere Niederlage, um zu erkennen, wo man als Team wirklich steht. Wir alle müssen in jeder Sekunde der 40 Minuten 100 Prozent geben - und das beginnt im Training. Am Samstag wartet eine neue Aufgabe. Wir haben aus der Niederlage gelernt und weiter an uns gearbeitet. Mit den eigenen Fans im Rücken werden wir für unseren ersten Sieg kämpfen."

Letzte Chance auf Dauerkarten-Vorteilspaket

Karten gibt es an der Tageskasse zum Preis von 5 Euro (ermäßigt 2,50 Euro). Dauerkarteninhaber der Brose Baskets haben freien Eintritt. Ebenfalls und letztmalig erhältlich sein wird am Samstag das Dauerkarten-Vorteilspaket der DJK Brose Bamberg. Zum Preis von nur 50 Euro beinhaltet das Angebot im Gesamtwert von über 100 Euro neben dem Eintritt zu den Spielen in der Graf-Stauffenberg-Halle auch eine Freikarte für ein Heimspiel der Brose Baskets sowie viele weitere Extras.

DJK Brose Bamberg: Beck (?), Benzio, Bode, Gut K., Hartmann, Leykam (?), Lohneiß, Miller, Münder, Oberpaul (?), Sokman, Young, Zeis

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