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WNBL Team verliert bei der BSG Ludwigsburg

Nachdem das Team im ersten Spiel phasenweise zu überzeugen wusste, fehlte im zweiten Saisonspiel jegliche Durchschlagskraft. Weder im Angriff, noch in der Abwehr konnten Akzente gesetzt werden und so zeichnete sich bereits im ersten Viertel der Sieger der Begegnung ab.

Die Ludwigsburgerinnen, die eingespielter und bissiger wirkten, konnten bereits nach 6 Minuten eine 10-Punkte Führung (6. Minute: 2:12) verbuchen, ließen in der Folge auch nicht nach und bestraften die fahrlässigen Fehler des Bamberger Farmteams konsequent. Bis zum Ende des ersten Viertels ließen die technisch Überlegenen Schwaben nur 3 Punkte zu, begünstigt durch eine neben sich stehende WNBL-Mannschaft aus Oberfranken. Auch im zweiten Viertel nutzte die BSG die vielen Ballverluste aus und baute die Führung durch viele einfache Fastbreak Punkte immer weiter aus. Die tapfer gegen die Niederlage ankämpfenden Braun und Landwehr konnten den zweiten Spielabschnitt zwar ausgeglichener gestalten, so ging das zweite Viertel nur mit 6 Punkten an die Ludwigsburger. Allerdings war dies viel zu wenig, um in diesem WNBL Spiel bestehen zu können. Der Halbzeitstand von 17:45 drückte die Unterlegenheit an diesem Sonntagnachmittag eindrucksvoll aus.

Selbst nach der Pause blieb die verhoffte Trotzreaktion weitesgehend aus. Nur wenige Spielerinnen konnten durch gelungene Aktionen Erfolgserlebnisse feiern. Für die meisten blieb es -der Wetterlage angepasst- ein rabenschwarzer Tag. Erst Mitte des vierten Viertels stieg die Hoffnung wenigstens den letzten Spielabschnitt für sich entscheiden zu können. Doch den 8:0 Lauf der Oberfranken konterten die Ludwigsburger Spielerinnen um Coach Kiersz mit einem 7:0 Lauf ihrerseits in der letzten Spielminute. Dabei gelang ihnen sogar ein sogenannter Brettdreier mit der Schlusssirene, der dem in der Höhe völlig verdienten 77:36 Erfolg der Heimmannschaft besiegelte. Die Schlussszene war somit symptomatisch für das gesamte Spiel, dessen Ausgang sich alle Beteiligten und die vielen mitgereisten Eltern anders erhofft hatten.

Nichtsdestotrotz gilt es weiterhin aus der Situation das Beste zu machen. Das Spiel abzuhaken und nach vorne zu schauen. Denn schon am nächsten Wochenende besteht die Chance im ersten Heimspiel die Lehren aus den beiden Schlappen zu Beginn der Saison zu ziehen.

Für Team Oberfranken spielten:

Beringer Saskia (6 Punkte, 4 / 8 Freiwürfe), Braun Alicia (9, 1 / 4), Burkard Nina, Fett Diana (2, 2 / 6), Hesselbarth Ramona (2), Ibemba Melanie (2), Landwehr Anne-Katrin (10, 4 / 5), Lott LaTisha (2, 2 / 2), Nadolski Laura (3, 1 / 2), Röder Anja, Elkhatim Rawan, Vatter Lisa

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