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1. Damen wollen gegen Eisvögel bestehen

168 Tage nach dem letzten Auftritt, mit dem der Grundstein für den Aufstieg gelegt wurde, kehren Bambergs Bundesliga-Basketballerinnen am Samstag um 17.00 Uhr als DJK Brose Bamberg in die Graf-Stauffenberg-Halle zurück. Zur Heimpremiere in der höchsten deutschen Spielklasse empfängt die Mannschaft von Trainer Steffen Dauer den USC Eisvögel Freiburg. Die Breisgauer sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die noch junge Saison gestartet.

Lediglich vier Zähler betrug jeweils die Differenz bei den ersten beiden Auftritten der von Stefan Mienack – in Bamberg bekannt aus dem Herrenbereich als ehemaliger Co-Trainer und Headcoach von Bundesliga-Absteiger Göttingen – betreuten Freiburgerinnen. Einem 72:68-Auftakterfolg über Rotenburg folgte am Tag der Deutschen Einheit ein knappes 53:57 gegen die noch ungeschlagenen HELI GIRLS aus Nördlingen. Auffällig in beiden Begegnungen: die Reboundstärke der USC-Damen. Mit 34:21 beziehungsweise 46:29 entschied der Hauptrundendritte der Vorsaison das Duell am Brett jeweils klar zu seinen Gunsten. 59 der insgesamt 80 eingesammelten Abpraller gingen dabei auf das Konto der drei US-Amerikanerinnen Mariesa Greene, Brooque Williams und Jahzinga Tracey. Großzügiger zeigten sich die Eisvögel dagegen bislang im Umgang mit ihren zugesprochenen 51 Freiwürfen, von denen nur gut die Hälfte verwertet werden konnte.

Darauf, dass die Gäste in dieser Disziplin wie auch bei ihren Würfen aus der Distanz (2/17) weiter schwächeln, sollten sich die Bambergerinnen allerdings nicht verlassen. Auch und gerade, weil die eigene Dreierquote mit drei Treffern bei 26 Versuchen bisher ebenfalls deutlich unter dem Durchschnitt lag. Gefordert sind somit nicht nur die Außenspielerinnen, sondern auch die Großen unter den Körben. „Freiburg ist ein sehr athletischer, reboundstarker Gegner, der mit viel Tempo und Aggressivität zu Werke geht. Der Schlüssel wird daher darin liegen, wer den Takt vorgibt und die Bretter kontrolliert“, nimmt DJK-Trainer Steffen Dauer, der den USC bei der Saisoneröffnung in Marburg beobachten konnte, sein Team in die Pflicht.

Personell kann die DJK Brose Bamberg jedoch erneut nicht aus dem Vollen schöpfen. Katharina Gröger wurde in der vergangenen Woche zwar erfolgreich operiert, wird aber bekanntermaßen bis Jahresende nicht zur Verfügung stehen. Ebenfalls ausgeschlossen ist ein Einsatz der weiterhin angeschlagenen Svenja Zeis. Petra Oberpaul testete im Laufe der Woche im Training die Belastbarkeit ihres lädierten Knies, wird am Samstag aller Voraussicht nach aber noch nicht auflaufen können. Ein Fragezeichen steht zudem hinter Topscorerin Janae Young, die sich im Mittwochstraining eine Blessur zuzog.

Deshalb bauen die Gastgeberinnen verstärkt auf den "sechsten Mann". Mit der lautstarken Unterstützung seiner Fans im Rücken will der Aufsteiger den ersten Sieg in der Damen-Basketball-Bundesliga landen. Karten für die Heimpremiere in der Graf-Stauffenberg-Halle gibt es zum Preis von 5 Euro (ermäßigt 2,50 Euro) ab 16.00 Uhr an der Tageskasse. Dauerkarteninhaber der Brose Baskets haben freien Eintritt.

DJK Brose Bamberg: Beck, Benzio, Bode, Gut K., Hartmann, Leykam, Lohneiß, Miller, Münder, Oberpaul (?), Sokman, Young (?)

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