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DJK-Kapitän bleibt an Bord

Die DJK Don Bosco Bamberg setzt weiter auf Kontinuität: Mit Johanna Beck hält der Aufsteiger in die Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) nicht nur die sechste deutsche Stammkraft der vergangenen Zweitligasaison, sondern auch seine bisherige Spielführerin und dienstälteste Akteurin. Seit 1992 hat die 31-Jährige Centerspielerin nach eigener Aussage gefühlt mehr als 1.000 Spiele für den Verein bestritten. Im 25. Jahr ihrer Basketball-Laufbahn will sie jetzt in Liga eins noch einmal angreifen.

"Johanna ist ein echtes DJK-Urgestein", sagt Trainer Steffen Dauer, "daher freuen wir uns natürlich, dass sie nach all den Jahren noch einmal die Herausforderung annimmt und eine weitere Saison für uns auflaufen wird. Wir hoffen, dass sie sich, wie der Rest der Mannschaft, schnell an das Erstliga-Niveau gewöhnt. Denn neben ihrer Erfahrung wird vor allem ihre Körpergröße von 1,91m in der DBBL noch wichtiger sein als in der zweiten Liga, wo wir bereits nicht gerade zu den größten Teams gezählt haben." In der vergangenen Spielzeit immer wieder von Kniebeschwerden beeinträchtigt, hat Beck selbst sich für die erste Liga viel vorgenommen. "Mit dem letzten Jahr bin ich, auch aufgrund der Knieprobleme, nicht zufrieden. Deshalb möchte ich unbedingt hart an mir arbeiten, um meine Leistungen steigern und die Mannschaft bei der Mission Klassenerhalt tatkräftig unterstützen zu können", hat die Routinierin hohe Ansprüche an sich selbst.

"Hanna verkörpert wie kaum eine andere unsere Philosophie. Sie hat die eigenen Jugendmannschaften durchlaufen, um anschließend über Jahre hinweg Verantwortung im Seniorenbereich - auf und neben dem Platz - zu übernehmen. Es freut mich daher besonders, dass auch sie sich für das Projekt erste Liga entschieden hat", lobt Abteilungsleiter Jörg Zimmermann die Verdienste der 31-Jährigen. Mit ihr ist der DJK-Kader für die Ende September mit dem Eröffnungsspiel gegen Oberhausen beginnende Saison auf sieben Spielerinnen angewachsen. Während US-Amerikanerin Jessica Miller noch in ihrer Heimat weilt, stieg Beck zusammen mit Kathrin Gut, Katharina Gröger, Svenja Zeis, Alina Hartmann und Petra Oberpaul bereits am vergangenen Montag in die Vorbereitung ein.

Ergänzt wird das Aufgebot aktuell von Doppellizenz- und Nachwuchsspielerinnen. Darunter Nora Duckarm (17) und Antonia Gut (18), die in der Vorsaison für das WNBL-Team und die zweite Mannschaft der DJK beziehungsweise den SC Kemmern aufliefen und dauerhaft zum Trainingskader gehören sollen. Den im Vergleich zur Konkurrenz frühzeitigen Auftakt wählte Trainer Dauer bewusst, um Grundlagen schaffen und individuell mit den Spielerinnen arbeiten zu können. Bereits am Wochenende absolvierten einige Spielerinnen erste Fitnesstests im Reha-Zentrum Heyd in Bischberg. Die endgültige Zusammensetzung der Mannschaft soll bis spätestens Mitte August fest stehen.

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