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U17 der DJK holt sich südostdeutschen Titel

Als Bayerische Meisterinnen fuhren die Spielerinnen der DJK Don Bosco Bamberg nach Jena, um dort das für die U17w höchste zu erreichende Ziel, die Südostdeutsche Meisterschaft, zu holen, denn noch weiterführende Meisterschaften sind nicht eingerichtet.

Im ersten Spiel des Turniers trafen die Ladybaskets Jena und das Team der BiG Gotha aufeinander. Die Gothaerinnen waren nur mit 5 Spielerinnen angereist, sodass es für die Ladybaskets ein leichtes war, den Sieg mit 103:19 sicherzustellen, ohne auch nur andeutungsweise ihre wirkliche Spielstärke zeigen zu müssen.

Im zweiten Spiel sollte es dann erheblich spannender werden, als die DJK-Mädels gegen die ihnen bereits bestens bekannten Spielerinnen des Post-SV Nürnberg antraten. Der DJK-Sieg mit 86:41 war aber zu keinem Zeitpunkt gefährdet, weil die DJK-Mädels die konzentrierte Vorbereitung komplett im Spiel umsetzten. Ein besonderes Highlight stellte für die Mädchen das Mitwirken von Alina Hartmann in diesem Spiel dar. Sie verabschiedete sich dabei mit 33 erzielten Korb- Punkten jahrgangsbedingt aus ihrer U17w-Zeit.

Im dritten Spiel kam es zu einer Überraschung, als sich die Nürnberger Post-SV-Mädchen von der im ersten Spiel gegen Gotha nicht gezeigten Spielstärke der Ladybaskets Jena beeindrucken ließen und wohl auch beim vorausge- gangenen Spiel gegen die DJK zu viel Kraft gelassen hatten. Jena wuchs über sich hinaus und gewann mit dem 54:45-Sieg auch viel Aufwind für das am nächsten Tag angesetzte Spiel gegen die DJK.

Doch zunächst war noch das vierte Turnierspiel zwischen dem DJK-Team und den 5 Spielerinnen der BiG Gotha fällig. Hier nun wurde die Verteidigungsintensität bei der DJK nicht so hoch angesetzt, sodass die nie aufsteckenden und mit großem Mut kämpfenden Mädchen aus Gotha auf 34 Korbpunkte kommen konnten und die DJK-Mädchen, von Coach Basti Boegel alle mit gleichen Spielzeiten eingesetzt, sich entsprechend bewährten, sich aber auch mit "nur" 105 Punkten zufrieden gaben.

Am nächsten Spieltag besiegte dann erwartungsgemäß der Post-SV Nürnberg das inzwischen auf 6 Spielerinnen "angewachsene" Team der BiG Gotha mit 101:17.

Das darauffolgende und letzte Spiel des Turniers zwischen dem Gastgeber Jena und der DJK Bamberg musste die Entscheidung über die Meisterschaft bringen. Zum DJK-Team war jetzt noch Anne-Katrin Landwehr hinzu- gestoßen. Von Beginn des Spiels an war festzustellen: die Ladybaskets Jena hatten sich aufgrund ihres Sieges vom Vortag gegen Nürnberg einiges ausgerechnet und vorgenommen. Eine anfängliche kurze Phase der Unkonzentriertheit bei der DJK richtete aber keinen großen Schaden an, denn nach deutlichen Anweisungen des Trainers erspielten sich die DJK-Mädels mit mehr Konzentration eine deutliche Überlegenheit (57:28 nach dem dritten Viertel) und siegten letztlich mit 66:41.

Die Siegerehrung krönte dann ein harmonisch und kameradschaftlich durchlebtes Turnier, bei dem nur die Anwesenheit der aus beruflichen Gründen fehlenden Cheftrainerin Johanna Hirmke das i-Pünktchen bedeutet hätte. Sandra Schrüfer drückte mit ihrem bekannten kämpferischen Elan nochmals allen 3 Turnierspielen ihren Stempel auf versüßte sich ihren ebenfalls jahrgangsbedingten Abschied aus der U17w mit 61 Gesamtpunkten.

Das Südost-Meisterteam: stehend von links: Teambetreuer Hans Kohmann, Natalie Eger, Anne-Katrin Landwehr, Vanessa Kunze, Lisa Beck, Laura Thiel, Johanna Kaluza, Selina Haderlein, Luisa Lunz. sitzend von links: Paulina Winter, Sandra Schrüfer, Leonie Schönhammer, Coach Basti Boegel. Auf dem Bild fehlt Alina Hartmann.

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