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Steffen Dauer steht weiter an der Seitenlinie

Der Headcoach der DJK Don Bosco Bamberg heißt auch in der kommenden Saison Steffen Dauer. Unabhängig davon, ob der Titelverteidiger der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd sein Aufstiegsrecht wahrnehmen wird oder nicht, gab der 39-Jährige seine Zusage für die Spielzeit 2012/2013. In den letzten drei Jahren führte er das Team aus der Regionalliga in die zweithöchste deutsche Spielklasse und dort zu zwei Meisterschaften in Folge.

Eine Entwicklung, die laut Dauer selbst bei optimistischer Betrachtungsweise so nicht zu erwarten gewesen sei. „Ein solcher Erfolg war 2009, als wir mit einer sehr, sehr jungen Mannschaft in die Regionalligasaison gestartet sind, nicht abzusehen. Ich bin damals angetreten, um das Programm zu stabilisieren und mittelfristig in Richtung zweite Liga zu schielen“, erinnert sich der DJK-Trainer an die Anfänge. Jetzt, drei Jahre später, habe der Verein einen unglaublichen Aufschwung hinter sich. „Die Spielerinnen haben sich toll weiterentwickelt, die Neuzugänge während dieser Zeit haben uns auf ein höheres Level gebracht, die Strukturen sind gewachsen und der Zuspruch der Fans und Zuschauer ist enorm gestiegen“, benennt Dauer die Erfolgsfaktoren. Diese sowie die Zusagen von Führungsspielerinnen wie Petra Oberpaul und Jessica Miller hätten ihn schließlich auch dazu bewogen, trotz der noch ungewissen sportlichen Zukunft die Vereinbarung für eine weitere Saison zu treffen, sagt der 39-Jährige.

Sportlich erwartet der Meistercoach, der wie das gesamte Umfeld auf einen positiven Beschluss in der Aufstiegsfrage im Laufe der nächsten zehn Tage hofft, so oder so ein schwieriges Jahr. „Sollten wir den Sprung in die erste Liga wagen, geht es einzig und allein um den Klassenerhalt. Wie schwer diese Aufgabe würde, zeigt der Abstieg etablierter Erstligaclubs wie Saarlouis oder Chemnitz. Und auch in der zweiten Liga haben wir gesehen, wie sich das Niveau entwickelt hat“, wagt der sportliche Leiter trotz des frühen Zeitpunkts einen Ausblick auf die kommende Spielzeit.

Dem Verein gibt Dauers Zusage unterdessen Planungssicherheit für die kommenden wichtigen Entscheidungen. Abteilungsleiter Jörg Zimmermann: „Steffen Dauer ist für mich einer der zentralen Bausteine unseres Erfolges. Denn neben seinen unbestrittenen fachlichen Qualitäten hat er sich vor drei Jahren in einer nicht ganz einfachen Zeit für die DJK von einem Engagement bei seinem 'Heimatverein' überzeugen lassen, um hier im Damen-Bereich dauerhaft etwas aufzubauen. Er engagiert sich dabei weit über seine vertraglichen Pflichten hinaus für unser Projekt.“

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