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Der erste Schritt zur Titelverteidigung

362 Tage nach dem Gewinn der Meisterschaft in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd startet die DJK Don Bosco Bamberg am Samstag wieder in eine Finalserie. Ab 15.00 Uhr gastiert dann im Duell der beiden besten Hauptrundenteams der TSV Amicitia Viernheim in der Bamberger Graf-Stauffenberg-Halle (Eintritt frei für Dauerkartenbesitzer der Brose Baskets). Mit der Unterstützung seiner Fans will sich der Titelverteidiger den Matchball in der "best-of-three"-Serie sichern.

Der Gegner ist bestens bekannt. Und das nicht nur, weil er mit der letztjährigen DJK-Meisterspielerin Johnette Walker aufwartet. Die Südhessinnen galten bereits 2011 als großer Aufstiegs-Favorit, mussten seinerzeit jedoch im Halbfinale nach drei umkämpften Partien den vermeintlichen Außenseiter- und späteren Titelgewinnerinnen aus Bamberg den Vortritt lassen. In der laufenden Spielzeit marschierten beide Clubs im Kampf um die Tabellenspitze lange Zeit vorneweg, wobei die Korbjägerinnen der DJK am Ende wieder die Nase vorn hatten. Sowohl die direkten Vergleiche zwischen beiden Teams (83:66 und 76:67) als auch der erste Platz nach Abschluss der Hauptrunde gingen an Bamberg. Eingedenk dieser Niederlagen, werden sich die Viernheimerinnen für die anstehenden Finalspiele also einiges vorgenommen haben.

Ihre Klasse stellten die TSV-Damen bereits im Halbfinale unter Beweis, indem sie den in der Rückrunde ungeschlagenen Jahn München glatt mit 2:0 aus dem Rennen beförderten. Herausragende Akteurin der ersten Begegnung mit 25 Punkten, elf Rebounds und fünf Assists: Johnette Walker. In seinem ehemaligen Schützling sieht DJK-Trainer Steffen Dauer allerdings nur eine von vielen Gefahrenquellen: "Was sie kann, wissen wir schon länger. Viernheim verfügt aber generell über einen individuell sehr guten, offensiv und körperlich starken Kader mit hervorragenden Einzelspielerinnen. Von daher wäre es verkehrt, sich auf eine von ihnen zu konzentrieren. Wir müssen sie als Mannschaft stoppen." Die Korsettstangen bei den Südhessinnen bilden gemeinsam mit Walker vor allem die Kanadierin Melissa Colborne sowie die früheren deutschen Nationalspielerinnen Annika Danckert und Alexandra Müller.

Diese gilt es zu kontrollieren, wenngleich die Bambergerinnen wohl den Ausfall einer weiteren Stammkraft zu beklagen haben. Nach Lisa Stößel (Kreuzbandriss) und der ebenfalls langzeitverletzten Ergänzungsspielerin Ilona Brox (Ermüdungsbruch im Fuß) droht auch Spielmacherin Johanna Hirmke aufgrund einer Knöchelverletzung das vorzeitige Saisonende. Der Rest der Mannschaft trainierte die Woche über in gewohnter Art und Weise. Denn Dauer sieht keine Veranlassung, eigens für das Finale von den üblichen Abläufen abzuweichen: "Wir werden sehen, was Viernheim sich hat einfallen lassen. Für uns geht es darum, an die wirklich guten Leistungen aus den letzten beiden Halbfinalspielen gegen Heidelberg anzuknüpfen."

Zur Erleichterung des ersten Schritts zur Titelverteidigung hoffen Trainer und Mannschaft erneut auf den Rückhalt ihrer wachsenden Fangemeinde. "Go green" lautet das Motto für die Zuschauer in der Graf-Stauffenberg-Halle, die dazu aufgerufen sind, grün gekleidet zu kommen und damit auch optisch ihre Unterstützung zu demonstrieren. Für all diejenigen, die nicht vor Ort sein können, übertragt Radio Bamberg die Begegnung live. Netradio unter www.radio-bamberg.de.

Unabhängig vom Ausgang des ersten Finalspiels bietet der Verein seinen Anhängern auch die Möglichkeit, das Team zum Gastspiel in Viernheim am Sonntag, den 06. Mai (16.00 Uhr), zu begleiten. Anmeldungen sind zum Preis von 8 Euro über die Vereinswebseite unter www.djk-bamberg.de/basketball möglich.

DJK Don Bosco Bamberg: Beck, Gröger, Gut, Hartmann, Hirmke (?), Johnson, Leach, Leykam, Mendler, Miller, Nickel, Oberpaul, Zeis F., Zeis S.

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