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DJK-Damen kämpfen wieder um die Zweitliga-Krone

Die DJK Don Bosco Bamberg steht erneut in der Endrunde um die Meisterschaft in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd. Vor 600 Zuschauern in der heimischen Graf-Stauffenberg-Halle bezwang die Mannschaft von Trainer Steffen Dauer im dritten und entscheidenden Halbfinalspiel die MLP BasCats USC Heidelberg souverän mit 74:59 (41:23). Ab dem kommenden Samstag haben die DJK-Damen damit die Chance, ihren Titel gegen den TSV Amicitia Viernheim zu verteidigen.

Den Grundstein zum Finaleinzug legten die Bambergerinnen, die nach Lisa Stößel (Kreuzbandriss) kurzfristig auch auf Johanna Hirmke verzichten mussten, bereits in der ersten Hälfte. Wie schon in der Vorwoche in Heidelberg, bestimmte der Titelverteidiger das Geschehen mit aggressiver Verteidigung sowie geduldigem und kontrolliertem Angriffsspiel von Beginn an. 11:4, 21:12 und 30:19 lauteten die Zwischenresultate der ersten 17 Spielminuten, ehe die erneut überall auf dem Feld zu findende Jessica Miller mit sechs Zählern in Serie und ein Dreier von Samantha Leach noch vor dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung sorgten.

Ausschlaggebend aus Sicht der Gastgeberinnen waren bis zu diesem Zeitpunkt, wie in der gesamten Partie, vor allem zwei Faktoren: die Überlegenheit im Rebound (21:10) und eine Quote von 50 Prozent aus dem Feld (Heidelberg 30). Die Trefferausbeute beider Teams sollte sich im Verlauf der zweiten Halbzeit bei 43 beziehungsweise 40 Prozent zwar angleichen, die Bretter und damit das Spiel aber beherrschten weiterhin die DJK-Damen. „Die Mannschaft hat gegen einen nie aufsteckenden Gegner erneut eine sehr gute Leistung gezeigt. Wir haben uns durch Ballverluste das Leben teilweise selbst schwer gemacht, aber als Team hervorragend verteidigt und überragend im Rebound gearbeitet. Das war der Schlüssel“, resümierte Trainer Dauer stolz und zufrieden.

Mitte des Schlussviertels hatte der USC über die starke Serena Benavente noch einmal auf 52:62 verkürzt, Bamberg jedoch im Stile eines Titelanwärters gekontert. Mit zwei nahtlosen Dreiern machten Alina Hartmann und Katharina Gröger die letzten Hoffnungen des Gegners zunichte (72:54). Während die bemerkenswerte Kulisse in der Graf-Stauffenberg-Halle die traditionellen Finalgesänge anstimmte, ging auf dem Feld eine starke, intensiv aber fair geführte Halbfinalserie zu Ende. Dauer: „Wir freuen uns natürlich und sind stolz, uns gegen eine sehr gute Heidelberger Mannschaft durchgesetzt zu haben. Und das in einer stimmungsgeladenen Atmosphäre, wie man sie sich vorstellt und wünscht.“

In der am kommenden Samstag mit einem Heimspiel (15.00 Uhr) beginnenden Endrunde trifft der Titelverteidiger nun auf den TSV Amicitia Viernheim. Damit kommt es auch zu einem Wiedersehen mit der letztjährigen Bamberger Meisterspielerin Johnette Walker, die den entscheidenden Sieg ihrer ehemaligen Teamkolleginnen vor Ort mitverfolgte. „Sie will es gegen uns natürlich immer besonders wissen“, schätzt Dauer seinen Ex-Schützling ein, „dass im Duell der beiden besten Hauptrundenteams und im Kampf um die Meisterschaft aber keine Geschenke verteilt werden, ist klar.“

DJK Don Bosco Bamberg: Miller (18), Johnson (12), Hartmann (11), Oberpaul (9), Gröger (7), Gut (5), Leach (5), Beck (3), Mendler (2), Zeis S. (2)

MLP BasCats USC Heidelberg: Benavente (16), Flaherty (15), Veith (7), Oehler (6), Meusel (5), Stage (4), Adrion (3), Heller (3), Koch, Rickert

Schiedsrichter: Sebastian Harth / Bernd Pichl

Zuschauer: 600

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