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DJK-Basketballerinnen wollen ins Finale

Ein Sieg trennt die Zweitliga-Damen DJK Don Bosco Bamberg als Titelverteidigerinnen vom erneuten Einzug in die Endrunde um die Meisterschaft in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd. Zum dritten und entscheidenden Spiel empfängt die Mannschaft von Trainer Steffen Dauer am Samstag um 15.00 Uhr die MLP BasCats USC Heidelberg in der heimischen Graf-Stauffenberg-Halle (Eintritt frei für Dauerkartenbesitzer der Brose Baskets).

Begriffe wie Finale oder Viernheim - so der Name des möglichen Gegners - waren allerdings verpönt in der zurückliegenden Trainingswoche der DJK. Das Thema hieß Heidelberg, berichtet Headcoach Dauer: "Das ist die Aufgabe, die es zu lösen gilt. Alles andere spielt in den Köpfen der Spielerinnen keine Rolle. Wir wissen, dass wir über 40 Minuten hohe Intensität an den Tag legen müssen." Was andernfalls passiert, mussten die Bambergerinnen zum Auftakt der Serie schmerzvoll erfahren, als sie vor eigenem Publikum mit 43:63 deutlich das Nachsehen hatten. Vor Wochenfrist drehte der Titelverteidiger dann den Spieß herum, riss das Spielgeschehen in Heidelberg von der ersten Minute an an sich und glich, ohne ein einziges Mal in Rückstand gelegen zu haben, durch einen 68:55-Erfolg zum 1:1 aus. Prompt folgte die Kampfansage des Gegners, kündigte USC-Trainer Dennis Czygan an: "Wir wollen in Bamberg wieder alles genau so machen wie im ersten Spiel. Es ist noch nicht vorbei!"

Nicht nur, weil sich beide Kontrahenten am Samstag zum vierten Mal innerhalb von vier Wochen (Hauptrunde und Playoffs) gegenüberstehen, reagiert Dauer darauf aber gelassen. Seine Mannschaft wisse, was sie erwartet und was zu tun ist. "Es gibt keine Geheimnisse mehr. Beide Mannschaften kennen sich sehr gut. Wie in den letzten Duellen auch, werden drei Faktoren ausschlaggebend sein: die bessere Trefferquote, die geringere Anzahl an Ballverlusten und die Reboundhoheit. Wir definieren uns darüber, unsere Spielweise durchsetzen zu wollen und haben die ganze Saison dafür gearbeitet, in einem entscheidenden Spiel Heimvorteil zu haben. Mit der Unterstützung unserer Fans wollen wir ihn jetzt auch nutzen." Über 30 mitgereiste Anhänger sorgten zuletzt auch auswärts für einen zusätzlichen Energieschub. Aus Heidelberg wird für Samstag ebenfalls eine Fan-Abordnung erwartet.

Personell sind die Bambergerinnen erneut nicht sorgenfrei. Nach einer Kernspin-Untersuchung am Mittwoch lautete die bittere Diagnose bei Lisa Stößel Kreuzbandriss. Die 20-Jährige hatte sich in Spiel zwei im Kampf um den Ball das Knie verdreht. Wer sie auf der Position vier ersetzen wird, ist noch offen. Dauer: "Jeder Ausfall wiegt natürlich schwer, insbesondere aber bei Lisa, die viel Energie von der Bank gebracht hat. Wie wir diese Lücke schließen, werden wir von den Eindrücken des Abschlusstrainings abhängig machen. Es bieten sich mehrere Optionen." Während zudem Monet Johnson eine Erkältung und Johanna Beck Knieprobleme plagen, ist Jessica Miller nach einer Prellung des Nasenbeins wieder voll einsatzfähig.

DJK Don Bosco Bamberg: Beck, Gröger, Gut, Hartmann, Hirmke, Johnson, Leach, Leykam, Mendler, Miller, Nickel, Oberpaul, Zeis F., Zeis S.

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