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1. Damen schließen Hauptrunde mit 18:2 Siegen ab

Mit einem 52:47 (23:23)-Auswärtserfolg über Playoff-Halbfinalgegner MLP BasCats USC Heidelberg haben die Zweitliga-Korbjägerinnen der DJK Don Bosco Bamberg die Hauptrunde in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd abgeschlossen. Als souveräner Spitzenreiter startet die Mannschaft von Cheftrainer Steffen Dauer am kommenden Sonntag (14.00 Uhr, Graf-Stauffenberg-Halle) mit einem Heimspiel in die Mission “Titelverteidigung“.

Allzu viele neue Erkenntnisse für die erste Begegnung der “best-of-three“-Halbfinalserie brachte der direkte Vergleich beider Kontrahenten zum Abschluss der regulären Saison zwar nicht, für Dauer aber steht ohnehin das eigene Spiel im Vordergrund. „Wir sind bisher ganz gut damit gefahren, auf uns selbst zu schauen. Beide Mannschaften kennen sich und wissen, was auf sie zukommt. Von daher konzentrieren wir uns darauf, uns weiter zu verbessern und Fehler abzustellen“, werden sich die Abläufe im Vorfeld der ersten Partie der Meisterschaftsrunde nach Aussage des DJK-Headcoaches nicht ändern. Personell hofft Dauer – auch und gerade aufgrund der zu erwartenden höheren Intensität in den Playoffs –, im Laufe der Woche wieder auf die erkrankte Sophie Mendler zurückgreifen zu können. Ungewiss bleibt dagegen, ob Spielmacherin Katharina Gröger (Bänderverletzung) am kommenden Sonntag wieder ins Geschehen eingreifen kann.

Jede zusätzliche Option würde den Bambergerinnen naturgemäß helfen, wenn es darum geht, den Druck in der Verteidigung über 40 Minuten konstant hoch halten zu können. Denn dass es zu einer von den Verteidigungsreihen dominierten ersten Playoff-Runde kommen wird, scheint spätestens seit Samstag außer Frage zu stehen. „Beide Seiten können sich im Angriff sicher steigern, aber man darf davon ausgehen, dass wir defensivorientierte Spiele sehen werden. Schließlich treffen zwei der in dieser Disziplin besten Teams der Liga aufeinander“, prognostiziert Dauer. Gerade einmal 58 Zähler kassierte dessen Mannschaft in der Hauptrunde im Schnitt pro Partie. Lediglich vier mehr waren es bei den Heidelbergerinnen.

Bei nur 47 zugelassenen Punkten konnte Dauer daher auch am Samstag mit seiner Verteidigung durchaus zufrieden sein. Weniger gefielen ihm hingegen die 17 Ballverluste seiner Damen, die im Angriff zudem nicht über 28 Prozent Trefferquote (Heidelberg 25) aus dem Feld hinauskamen und bei 14 Versuchen nur einen Dreier verwandelten. Entschieden wurde die Begegnung letztlich am Brett, wo der Titelverteidiger satte 20 Rebounds mehr einsammelte als die Gastgeberinnen (53:33). Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatten sich bis ins Schlussviertel starke Phasen beider Teams abgewechselt, ehe die DJK-Korbjägerinnen die entscheidenden Akzente setzten und den 18. Saisonsieg unter Dach und Fach brachten.

MLP BasCats USC Heidelberg: Adrion (11), Benavente (11), Flaherty (9), Kranzhöfer (8), Veith (5), Heller (2), Meusel (1), Hofmann, Koch, Oehler;

DJK Don Bosco Bamberg: Johnson (12), Stößel (8), Leach (7), Oberpaul (7), Gut (4), Miller (4), Zeis S. (4), Beck (3), Hirmke (2), Leykam (1), Hartmann.

Foto (© Robert Kempf): Beherzt zieht die Bambergerin Svenja Zeis zum Korb.

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