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Playoff-Generalprobe in Heidelberg

Besser hätten die Spielplan-Macher das Hauptrunden-Finale in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd kaum inszenieren können: Die sportlichen Entscheidungen sind zwar bereits gefallen, seinen Reiz gewinnt der letzte Spieltag jedoch durch die Tatsache, dass sich die ersten Vier der Tabelle in der derselben Konstellation begegnen, in der sie auch in den Playoffs aufeinandertreffen. Gegner der DJK Don Bosco sind die MLP BasCats USC Heidelberg.

In Viernheim erwartet unterdessen der Tabellenzweite den Jahn aus München. Dessen Schützenhilfe im Spiel gegen Leimen sicherte den Heidelbergerinnen, die durch eine Niederlage in Sandhausen die Playoff-Qualifikation aus eigener Kraft versäumten, den vierten Platz. Für die Liga hat dies wiederum einen kuriosen letzten Spieltag zur Folge, an dem nicht nur der Fünfte auf den Sechsten, der Siebte auf den Achten und der Neunte auf den Zehnten trifft, sondern sich auch die Halbfinalisten schon eine Woche vor Beginn der Meisterschaftsrunde miteinander messen. Laut DJK-Trainer Steffen Dauer ein interessanter Aspekt, der allerdings wenig Rückschlüsse zulässt: "Ich denke, wir dürfen zwei ausgeglichene, spannende und enge Playoff-Serien erwarten, in denen die jeweilige Tagesform und personelle Situation eine nicht unerhebliche Rolle spielen werden. Insofern halte ich Prognosen für etwas verfrüht."

In Heidelberg wird Dauers Mannschaft am Samstag ab 15.00 Uhr zumindest einen Vorgeschmack auf das erhalten, was sie am Wochenende des 14./15. April erwartet. Dann nämlich sind die Bambergerinnen zum zweiten Spiel der "best-of-three"-Playoffserie erneut im Institut für Sport- und Sportwissenschaften zu Gast. Zum Auftakt empfängt der Titelverteidiger die BasCats am Sonntag, den 1. April, um 14.00 Uhr in der heimischen Graf-Stauffenberg-Halle (freier Eintritt für Dauerkarteninhaber der Brose Baskets).

Dass es bei der Generalprobe hierfür ausgerechnet zum direkten Aufeinandertreffen kommt, bietet Raum und Gelegenheit für das ein oder andere taktische Spielchen. Dauer aber will sich nicht in die Karten schauen lassen: "Wir werden sicher niemanden über Gebühr strapazieren, aber wir wollen natürlich ein gutes Spiel machen und mit Selbstvertrauen in die Playoffs gehen."

Fehlen wird den Zweitliga-Korbjägerinnen der DJK weiterhin Spielmacherin Katharina Gröger (Bänderverletzung). Fraglich sind zudem die Einsätze der erkrankten Sophie Mendler sowie von Spielführerin Johanna Beck und Petra Oberpaul, die mit Knie- beziehungsweise Schulterproblemen zu kämpfen haben. Der Gegner stellt derweil einen tiefen Kader, gegen den man als Mannschaft sehr gut agieren müsse, um zu bestehen, weiß Dauer. "Mit Serena Benavente im Aufbau und Tara Flaherty unter dem Korb verfügt Heidelberg über zwei gute US-Amerikanerinnen. Aber auch auf den übrigen Positionen ist der USC sehr stark und ausgeglichen besetzt. Das Team ist seit Jahren in der Liga etabliert und im Vorjahr im Halbfinale nur knapp an Leimen gescheitert. Von daher wissen wir, was uns dort erwartet."

Für begeisterte Anhänger besteht wie immer die Möglichkeit, die DJK-Damen auch auswärts zu unterstützen. Abfahrt des Fanbusses ist am Samstag um 10.00 Uhr am Parkplatz der Graf-Stauffenberg-Schule. Anmeldungen sind möglich unter www.DJK-Bamberg.de/basketball.

DJK Don Bosco Bamberg: Beck (?), Gut, Hartmann, Hirmke, Johnson, Leach, Leykam, Mendler (?), Miller, Oberpaul (?), Stößel, Zeis S.

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