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DJK-Damen gehen von Pole-Position in die Play-Offs

Die Zweitliga-Damen der DJK Don Bosco Bamberg gehen von der Pole Position aus in das Rennen um die Meisterschaft in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd. Vor 250 Zuschauern in der heimischen Graf-Stauffenberg-Halle bezwang die Mannschaft des Trainergespanns Dauer/Geigerhilk/Großkopf Verfolger TSV Amicitia Viernheim mit 76:67 (29:35) und ist damit unabhängig von den Ergebnissen des letzten Spieltages nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

„Das Team hat sich mit dem Sieg selbst für eine tolle Hauptrunde belohnt“, freute sich DJK-Abteilungsleiter Jörg Zimmermann über das Erreichen der ersten Etappe. Ziel für die am 01. April mit einem Heimspiel (Gegner noch offen) beginnenden Playoffs sei nun ganz klar die Titelverteidigung. „Sollten wir mit der tollen Unterstützung unserer großartigen Fans das sportliche Ziel verwirklichen und dann den Kader im erweiterten Kern zusammenhalten können, werden wir alles für den Erstliga-Aufstieg tun. Entscheidender Faktor wird dabei wieder der finanzielle Aspekt sein“, blickte Zimmermann in die Zukunft. Einen Vorgeschmack auf das bis dahin zu bewältigende Programm lieferte das Spitzenspiel gegen Viernheim, wenngleich es durch die Niederlage des Gegners vor Wochenfrist etwas an Brisanz eingebüßt hatte.

Wie im Vorfeld erwartet, waren die Gäste nach der 47:78-Schlappe in Leimen von Beginn an auf Wiedergutmachung bedacht. Allen voran die druckvolle, früh gegen den Ball arbeitende Verteidigung der TSV-Damen bereitete den Bambergerinnen im ersten Durchgang große Schwierigkeiten. Die Folge: Eine Reihe Ballverluste und vergebener Möglichkeiten ließen den Spitzenreiter in den ersten zehn Minuten nicht über sieben Punkte hinauskommen. Viernheim dagegen nutzte die oftmals zu langsame Rückwärtsbewegung des Kontrahenten humorlos aus und setzte sich zwischenzeitlich auf 20:7 ab.

Mittels entscheidender Impulse von der Bank, allen voran von Routinierin Petra Oberpaul, fanden die Gastgeberinnen in der Folge zwar besser ins Spiel, endgültig die Seite wechselte das Momentum jedoch erst nach der Halbzeitpause (29:35). „Wir haben der Mannschaft gesagt, dass wir anders auftreten müssen. Mit der Konzentration und Intensität des ersten Viertels war klar, dass wir nicht weit kommen würden. Viernheim hat das sehr gut gemacht, während wir kaum anwesend waren“, verriet Dauer den Inhalt der Kabinenansprache, die bei seinen Schützlingen Gehör fand.

Durch einen 15:1-Lauf gingen die Bambergerinnen Mitte des dritten Durchgangs mit 44:36 in Führung, ehe der Tabellenzweite nach über fünfminütiger Flaute den ersten Treffer aus dem Feld markieren konnte. Nichtsdestotrotz blieb das letzte Hauptrunden-Heimspiel des Titelverteidigers umkämpft (52:48, 30. Minute). Angetrieben von der Ex-DJKlerin Johnette Walker, die sich knapp die Hälfte ihrer 15 Zähler an der Freiwurflinie verdienen musste, ließen die Viernheimerinnen nicht locker. Selbst einen zweistelligen Rückstand sechs Minuten vor dem Ende machte der Verfolger wett und verkürzte in der Schlussphase noch einmal auf 67:65. Im Gegenzug setzte Samantha Leach mit ihrem Dreier jedoch den entscheidenden Konter.

„Das war ein harter Kampf und damit ansatzweise das, worauf wir uns in den Playoffs einstellen können“, resümierte Dauer, der trotz der gesicherten Hauptrunden-Meisterschaft auch die letzte Begegnung der regulären Saison mit vollem Ernst angehen will. Auch und vor allem, weil Heidelberg als potentieller Halbfinalgegner in den Playoffs neben München und Leimen noch um seine Platzierung kämpft. „Wir wollen uns weiter verbessern und treffen dort auf eine gute Mannschaft, für die noch etwas auf dem Spiel steht. Insofern wird das kein lockerer Ausflug“, kündigte der DJK-Trainer an.

DJK Don Bosco Bamberg: Miller (20), Leach (18), Oberpaul (11), Gut (8), Johnson (6), Stößel (4), Beck (3), Hartmann (3), Hirmke (2), Zeis S. (1).

TSV Amicitia Viernheim: Colborne (19), Walker (15), Müller (12), McNeill (8), Merrill (5), Wilson (4), Möller (2), Ruhl (2).

Foto (© Sportpress): DJK-Spielmacherin Kathrin Gut zieht an der Ex-DJK-lerin Johnette Walker vorbei.

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