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DJK-Damen wollen gegen Verfolger Viernheim Hauptrundenmeisterschaft perfekt machen

Zum Spitzenspiel in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd empfangen die Korbjägerinnen der DJK Don Bosco Bamberg am Samstag um 15.00 Uhr in der heimischen Graf-Stauffenberg-Halle (freier Eintritt für Dauerkarteninhaber der Brose Baskets) ihren hartnäckigsten Verfolger, den TSV Amicitia Viernheim. Darunter mit der 24-jährigen Johnette Walker auch eine Spielerin der letztjährigen Bamberger Meistermannschaft.

Ihr Dreier 20 Sekunden vor dem Ende des zweiten Finalspiels gegen Leimen sicherte der DJK im April 2011 den Titel und der US-Amerikanerin für immer einen Platz in den Geschichtsbüchern des Vereins. Mit dem Gegner von damals verbindet die Ex-Bambergerin seit dem letzten Wochenende aber wohl nicht mehr nur positive Erinnerungen. Mit 47:78 gingen die Viernheimerinnen beim derzeitigen Tabellenfünften förmlich unter und gaben damit ihre an sich gute Ausgangsposition vor den letzten beiden Begegnungen der Hauptrunde aus der Hand. Um die DJK-Damen nun noch von der Spitze verdrängen zu können, muss der TSV aufgrund des verlorenen Hinspiels (66:83) einen Sieg mit mindestens 18 Zählern Differenz einfahren. Selbst dann bedarf es jedoch eines weiteren Sieges gegen die Mannschaft der Stunde aus München sowie einer Bamberger Niederlage in Heidelberg zum Abschluss der regulären Saison.

Unter tabellarischen Gesichtspunkten hat sich der Club aus der Metropolregion Rhein-Neckar dem Vernehmen nach offenbar mit Platz zwei arrangiert. Nicht aber unter sportlichen, ist sich DJK-Trainer Steffen Dauer sicher: „Das würde ich mit Vorsicht genießen. Ich gehe davon aus, dass Viernheim in Leimen einfach einen gebrauchten Tag erwischt hat. Zudem hat mit Annika Danckert eine wichtige Spielerin gefehlt. Uns erwartet eine schwere Aufgabe gegen einen Gegner, der sich sicher anders präsentieren wird, um das letzte Spiel vergessen zu machen.“ Entscheidend aus Sicht seines Teams sei gegen die groß gewachsenen Viernheimerinnen das Reboundduell, prognostiziert Dauer. Mit Annika Danckert, Susanne Möller, Heidi McNeill und Melissa Colborne stellt der TSV unter den Körben ein Quartett, dessen kleinste Spielerin stolze 1,81m misst. Auf den Außenpositionen lauert unterdessen das gefährliche Guard-Duo Müller/Walker.

„Davon, dass Johnette Walker eine sehr gute Spielerin ist, konnten wir uns im letzten Jahr ja selbst überzeugen“, erinnert Dauer an die starken Vorstellungen der US-Amerikanerin im DJK-Trikot. Walker selbst pflegt bis heute enge Kontakte in die Domstadt. Am Samstag aber wird die Freundschaft für 40 Minuten ruhen, sagt sie: „Ich freue mich sehr auf die Rückkehr und darauf, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Auf dem Feld geht es für mich aber nur darum, alles für den Sieg meiner Mannschaft zu geben.“

Auf Bamberger Seite kann Katharina Gröger weiterhin nur passiv zum Erfolg ihres Teams beitragen, und auch für Junioren-Nationalspielerin Alina Hartmann kommt ein Einsatz wohl zu früh. Der Kader wird sich somit ähnlich wie in den letzten Partien zusammensetzen. Dauer vor dem letzten Heimspiel der Hauptrunde: „Wichtig ist für uns vor allem, dass wir Spannung aufbauen vor den Playoffs und mit der nötigen Intensität zur Sache gehen. Dazu hoffen wir im Topspiel natürlich auf die großartige Unterstützung unserer Fans.“

DJK Don Bosco Bamberg: Beck, Gut, Hartmann (?), Hirmke, Johnson, Leach, Leykam, Mendler, Miller, Oberpaul, Stößel, Zeis F., Zeis S.

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