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DJK-Korbjägerinnen lösen Aufgabe gegen Sandhausen souverän

Im vorletzten Heimspiel der regulären Saison in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd hat die DJK Don Bosco Bamberg einen großen Schritt in Richtung Hauptrundenmeisterschaft gemacht. Mit 76:60 (42:32) bezwang der Tabellenführer in der heimischen Graf-Stauffenberg-Halle die TG 1889 Sandhausen, während Verfolger Viernheim eine Woche vor dem direkten Vergleich eine empfindliche 47:78-Pleite in Leimen einstecken musste.

Damit sind die DJK-Damen dank des klar gewonnenen Hinspiels (83:66) nur noch durch eine Niederlage mit mehr als 17 Zählern im Gipfeltreffen vor eigenem Publikum am kommenden Samstag von der Spitze zu verdrängen. Jedes andere Resultat würde den Bambergerinnen aufgrund des dann gewonnenen direkten Vergleichs bei aktuell zwei Siegen Vorsprung – unabhängig von den Ergebnissen des letzten Spieltages – Platz eins bescheren. Um die Ränge drei und vier streiten sich gegenwärtig München, Heidelberg (beide 22 Punkte) und Leimen (20). Wen der Titelverteidiger im ersten Playoff-Heimspiel am Sonntag, den 01. April, um 14.00 Uhr in der Graf-Stauffenberg-Halle empfangen wird, ist derzeit also noch völlig offen. Auf Rechenspiele oder Spekulationen will sich Trainer Steffen Dauer folglich auch nach dem Sieg gegen Sandhausen und dem Patzer der Konkurrenz nicht einlassen: „Die Viernheimer Niederlage ändert nichts daran, dass wir unser Heimspiel gewinnen wollen.“

Mit derselben Marschroute gingen die Gastgeberinnen auch in das Duell mit der TG Sandhausen, erwischten unter den Augen des verletzten Brose-Baskets-Spielmachers John Goldsberry nach zweiwöchiger Spielpause allerdings einen rostigen Start. 2:10 hieß es nach wenigen Minuten aus Sicht der DJK-Damen, die in der Anfangsphase in Form von Fouls bei erfolgreichen Korbaktionen des Gegners und abgegebenen Rebounds zu viele Geschenke verteilten. Offen gestaltete sich die Partie jedoch nur bis zum 22:22 zu Beginn des zweiten Viertels. In der Folge legten die Bambergerinnen einen 14:2-Lauf auf das Parkett und kontrollierten fortan das Geschehen.

Das einzige Manko im Spiel der Dauer-Truppe blieb die hohe Anzahl an Ballverlusten. Teils zu verspielt, teils zu fahrig, versäumten es Johanna Beck & Co. nach dem Seitenwechsel, den Sack zuzumachen. „Die 23 Ballverluste waren eigentlich alles, was mich gestört hat. Wir haben hochprozentig geschossen, uns durch Unkonzentriertheiten und schlechte Entscheidungen phasenweise aber selbst weh getan“, bemängelte Dauer den Grund, weshalb die nur zu siebt angereisten Gäste den Rückstand nach 18 Punkten Differenz (59:41) zwischenzeitlich wieder auf einen einstelligen Wert zu verkürzen drohten.

Letztlich blieb der Sieg des Tabellenführers, für den alle zwölf Spielerinnen zum Einsatz kamen, jedoch ungefährdet. „Wir haben als Mannschaft gut gegen Kathrin Auer, Amani Franklin und Emily Tay verteidigt, einzig Franziska Baumann war nicht vollkommen in den Griff zu bekommen. Unter dem Strich steht aber ein souveräner Heimerfolg, der uns mit Rückenwind ins Spitzenspiel gegen Viernheim gehen lässt“, äußerte sich Dauer zufrieden. Nichtsdestotrotz räumte der DJK-Headcoach auch ein, dass sein Team im Hinblick auf die “Wochen der Wahrheit“ noch eine Schippe drauflegen könne und müsse.

DJK Don Bosco Bamberg: Miller (20), Leach (15), Beck (10), Johnson (7), Mendler (7), Gut (5), Hirmke (5), Oberpaul (3), Stößel (2), Zeis S. (2), Brox, Leykam

TG 1889 Sandhausen: Baumann (30), Franklin (14), Tay (10), Clößner (4), Ingerfurth (2), Schenk (2), Auer.

Foto (© Sportpress): Akrobatisch sichert sich DJK-Spielmacherin Johanna Hirmke den Ball.

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