News

Volle Konzentration gilt Sandhausen

Mit zwei Heimspielen in Serie beginnt für die zuletzt spielfreien Zweitliga-Korbjägerinnen der DJK Don Bosco Bamberg der Hauptrunden-Endspurt in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd. Am Samstag um 15.00 Uhr empfängt der Tabellenführer in der Graf-Stauffenberg-Halle (freier Eintritt für Dauerkarteninhaber der Brose Baskets) die im gesicherten Mittelfeld geführte TG 1889 Sandhausen. Am kommenden Wochenende steht das Gipfeltreffen mit Verfolger TSV Amicitia Viernheim an.

Die Rechnung im Vorfeld beider Begegnungen ist denkbar einfach: Gewinnen die DJK-Damen ihre Heimspiele, schließen sie die reguläre Saison – unabhängig vom Ausgang der letzten Hauptrundenpartie in Heidelberg – als Erster ab und genießen damit in allen Playoff-Runden Heimvorteil. Von dieser wie jedweder anderen möglichen Konstellation will der Cheftrainer der Bambergerinnen, Steffen Dauer, zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nichts wissen. „Es ist zwar richtig, dass wir mit zwei Heimsiegen Platz eins sicher hätten, aber wir konzentrieren uns einzig und allein auf Sandhausen. Wir haben in der Vergangenheit immer wieder gesehen, was passiert, wenn man in dieser Liga nicht 100-prozentig auf den Gegner fokussiert ist“, warnt Dauer davor, den Tabellensiebten auf die leichte Schulter zu nehmen.

Für das Team aus dem Rhein-Neckar-Kreis steht sportlich angesichts des Rückstands auf einen Playoff- beziehungsweise Vorsprungs auf einen Abstiegsplatz zwar nicht mehr viel auf dem Spiel, doch genau darin besteht nach Ansicht des DJK-Headcoaches die Gefahr. „Sandhausen ist eine seit Jahren etablierte Zweitliga-Mannschaft, die im Saisonverlauf mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte und jetzt frei aufspielen kann. Auf unsere Innen- wie auch auf unsere Aufbauspielerinnen wird ein hartes Stück Arbeit zukommen. Wir werden defensiv Höchstleistung bringen und konzentriert zur Sache gehen müssen“, fordert Dauer von seinen Schützlingen vor den „Wochen der Wahrheit“ eine weitere Steigerung.

Nicht außer Acht lassen sollten die Bambergerinnen allen voran Amani Franklin, die mit durchschnittlich 19,3 Punkten und 11,8 Rebounds pro Partie zu den besten Spielerinnen der Liga zählt und gemeinsam mit Franziska Baumann ein gefährliches Centerduo bildet. Aber auch auf den kleinen Positionen bringen die US-Amerikanerin Emily Tay und die schussstarke Kathrin Auer viel Erfahrung ein. Nicht zuletzt deshalb treffen den Spitzenreiter die Ausfälle von Spielmacherin Katharina Gröger und Junioren-Nationalspielerin Alina Hartmann hart. Beide laborieren nach wie vor an Bänderverletzungen. Ungewiss ist aufgrund einer Terminüberschneidung außerdem der Einsatz der Doppellizenzspielerinnen.

DJK Don Bosco Bamberg: Beck, Gut, Hirmke, Johnson, Leach, Leykam, Mendler, Miller, Nickel, Oberpaul, Stößel, Zeis F., Zeis S.

Weitere News zu Team D1 ...