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DJK-Damen sind nach Sieg in Leimen nun sicher unter den ersten Vier

Nicht schön, aber erfolgreich: Durch den 14. Sieg im 14. Saisonspiel haben die Damen der DJK Don Bosco Bamberg frühzeitig den Einzug in die Playoffs der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd perfekt gemacht. Im Duell der Vorjahresfinalisten behielt der Spitzenreiter bei der KuSG Leimen mit 63:52 (35:25) die Oberhand. Herausragende Akteurinnen der Gäste waren Alina Hartmann (18 Punkte/12 Rebounds) und Monet Johnson (14/17).

Wie schon in der Vorwoche gegen Bad Aibling führte auch in Leimen mit der 16-jährigen Alina Hartmann die jüngste Spielerin das Team auf die Siegerstraße. Ihr Dreier zum 61:52 brachte in einer von Auf und Abs geprägten Partie drei Minuten vor Schluss die Entscheidung. Unmittelbar nach der Begegnung reiste die Junioren-Nationalspielerin nach Berlin weiter, wo sie am Sonntag mit den weiblichen Nachwuchs-Basketballerinnen des Teams Oberfranken im Einsatz war. Neben ihr glänzte aber auch Monet Johnson. Mit 17 Rebounds trug die US-Amerikanerin in Diensten der DJK maßgeblich dazu bei, dass die Bambergerinnen in der Summe die Bretter klar beherrschten (49:36), das Spiel somit immer wieder schnell machen und leichte Punkte einfahren konnten.

„Wir sind natürlich froh und glücklich, gewonnen zu haben“, bilanzierte Cheftrainer Steffen Dauer, „aber es ist auch klar, dass wir besser spielen können und müssen. Insbesondere die Ballverluste waren ein großes Übel.“ Insgesamt 19 Stück leistete sich der Titelverteidiger und baute damit nach jeweils starken Phasen zu Beginn beider Halbzeiten den Gegner wieder auf. 15:3 und 46:27 lauteten die Zwischenresultate im ersten und dritten Viertel, in deren Folge jeweils ein Bruch ins Spiel kam. Durch aggressives Doppeln auf dem Flügel übten die Gastgeberinnen in der Verteidigung Druck aus, zwangen die DJK-Damen wiederholt zu Fehlern und fanden so zurück in die Partie. Dauer: „Wir haben in diesen Situationen völlig den Faden und die Konzentration verloren, offene Würfe zugelassen und im Rebound geschlafen.“

Als es aber darauf ankam, setzten die Bambergerinnen auch ohne ihre krankheitsbedingt weiterhin zum Zuschauen verdammte Führungsspielerin Jessica Miller die entscheidenden Aktionen. Leimen verkürzte zwar bis auf sechs Zähler, blieb jedoch nach Alina Hartmanns Dreier mit Anbruch der letzten 180 Sekunden gegen die aufmerksame DJK-Defensive ohne Korberfolg. Dass den Gästen selbst nur noch zwei weitere Punkte gelangen, spielte daher keine Rolle. „Wir hatten den Vorteil, dass dem Gegner einige wichtige Leute gefehlt haben“, quittierte Dauer den Sieg und richtete den Blick bereits auf die nächste schwere Aufgabe: „München hat einen der stärksten Kader der Liga mit einer Vielzahl ehemaliger Erstliga-Spielerinnen. Das wird ein echter Härtetest, bei dem wir anders auftreten müssen.“

Das erste Etappenziel hat der ungeschlagene Spitzenreiter unterdessen erreicht: die Qualifikation für die Playoffs. Nun gilt es, Platz eins zu verteidigen und sich damit das Heimrecht zu sichern. Bei noch sechs ausstehenden Partien treten die Bambergerinnen dabei viermal zuhause an. Trotz dieser glücklichen Fügung dürfe man aber nicht davon ausgehen, dass die Spiele nur aufgrund der Tatsache, dass sie in eigener Halle stattfinden, auch gewonnen werden, warnt Dauer. „Die anderen Ergebnisse haben gezeigt, wie schwer jedes einzelne Match in dieser Liga ist. Insofern sind wir froh, wenn unsere Verletzten zurückkommen, wir wieder aus dem Vollen schöpfen können und hoffentlich von weiteren personellen Rückschlägen verschont bleiben.“ Am Montag erwartet der DJK-Trainer Spielmacherin Kathrin Gut nach überstandenem Mittelfußbruch im Mannschaftstraining zurück. Bei Jessica Miller dagegen will man nichts überstürzen. Sie soll nach ärztlicher Anweisung behutsam wieder herangeführt werden.

KuSG Leimen: Carlson (16), Hronsky (15), Ritterhoff (7), Busalt (5), Bentner (4), Lüpertz (4), Bieser

DJK Don Bosco Bamberg: Hartmann (18), Johnson (14), Zeis S. (10), Beck (9), Gröger (9), Hirmke (3), Leykam, Mendler, Nickel, Oberpaul, Zeis F.

Foto: Leonie Leykam wird von ihrer Leimener Gegenspielerin Regine Lüpertz verteidigt.

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