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DJK-Damen reisen zum Duell der Vorjahresfinalisten nach Leimen

Um die Qualifikation für die Playoffs in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd bei noch sieben ausstehenden Partien auch rein rechnerisch perfekt zu machen, fehlt den verlustpunktfreien Damen der DJK Don Bosco Bamberg nur noch ein einziger Sieg. Den will die Mannschaft des Trainergepanns Dauer/Geigerhilk/Großkopf am Samstag ab 18.00 Uhr in Leimen einfahren, wo es zu einem Wiedersehen mit dem Finalgegner aus der Vorsaison kommt.

Die in zweierlei Hinsicht besondere Konstellation spielt in der Vorbereitung für DJK-Headcoach Steffen Dauer allerdings keine Rolle: "Daran denken wir überhaupt nicht. Wir wollen in jedem Spiel unser Bestes geben und müssen uns ohnehin den aktuellen Gegebenheiten anpassen. Angesichts der gegenwärtigen Personalsituation schauen wir wirklich, wie es so schön heißt, von Spiel zu Spiel."

Weiterhin fehlen werden den Bambergerinnen Kathrin Gut und Jessica Miller, die nach Verletzung beziehungsweise Krankheit noch einige Zeit brauchen werden. Zudem steht Lisa Stößel (Uni-Prüfung) nicht zur Verfügung. Die zweite US-Amerikanerin, Monet Johnson, erhielt nach ihrer Mandelentzündung von den Ärzten zwar grünes Licht, wird aber dosiert eingesetzt werden müssen. Katharina Gröger und Spielführerin Johanna Beck sind ebenfalls nicht bei 100 Prozent, stellen sich im Duell mit der Kultur- und Sport-Gemeinde aus Leimen jedoch erneut in den Dienst der Mannschaft.

"Das wird ein hartes Spiel für uns und eine Standortbestimmung in dem Sinne, dass wir sehen müssen, was wir in der momentanen Besetzung zu leisten imstande sind", erwartet Dauer nicht nur eine schwere Prüfung, sondern auch einen anderen Gegner als noch im Hinspiel. Mit 81:50 behielten die DJK-Damen da klar die Oberhand. Die Formkurve des Tabellenvierten aus dem Rhein-Neckar-Kreis zeigte mit drei Siegen aus den letzten vier Begegnungen zuletzt allerdings deutlich nach oben. Auch personell hat sich seit dem Aufeinandertreffen in der Vorrunde einiges getan. In Person von Claudia Gierich (1,85m) und Katharina Häfele (1,83m, zuletzt bei Erstligist Saarlouis unter Vertrag) holte der Vorjahresfinalist gleich zwei große Spielerinnen zurück. Abgesehen davon könnte, sofern bis zum Ablauf der Wechselfrist am 31. Januar eine Spielberechtigung vorlag, eine zweite US-Amerikanerin zum Einsatz kommen.

Darauf müsse man sich gegebenenfalls vor Ort einstellen, bleibt Dauer entspannt. Dessen Fokus liegt vielmehr auf Erica Noelle Carlson. Mit 22 Punkten, 16 Rebounds und drei Blocks wurde die ihrem Ruf als echte Brecherin unter dem Korb am vergangenen Wochenende einmal mehr gerecht. "Sie vom Brett wegzuhalten und den Rebound zu kontrollieren, wird eine der Hauptaufgaben sein. Außerdem gilt es die beiden Aufbauspielerinnen Laura Bieser und Julia Busalt in den Griff zu bekommen. Entscheidend wird sein, dass wir unser Spiel aufziehen, das Tempo diktieren und wann immer wir die Möglichkeit dazu haben, schnell spielen", benennt der Trainer der Bambergerinnen die Schlüsselfaktoren für die Final-Neuauflage.

Auch zu dieser Auswärtspartie besteht für begeisterte Anhänger die Möglichkeit, das Team zu unterstützen. Abfahrt des Fanbusses von Omnibus Kramer ist am Samstag um 12.45 Uhr am Parkplatz der Graf-Stauffenberg-Schule. Anmeldungen sind möglich unter www.djk-bamberg.de.

DJK Don Bosco Bamberg: Beck, Gröger, Hartmann, Hirmke, Johnson, Leykam, Mendler, Nickel, Oberpaul, Zeis F., Zeis S.

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