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DJK-Damen stehen erneut vor schwerer Aufgabe

Vieles spricht im Vorfeld des zweiten Aufeinandertreffens in der laufenden Saison zwischen den Zweitliga-Basketballerinnen der DJK Don Bosco Bamberg und dem TuS Bad Aibling Fireballs für einen harten Kampf. Während der Tabellenvorletzte am Samstag um 15.00 Uhr mit einem Erfolgserlebnis im Rücken in der Graf-Stauffenberg-Halle antritt, plagen die ungeschlagenen Bambergerinnen weiterhin arge Personalsorgen.

Führungsspielerin Jessica Miller befindet sich zwar auf dem Weg der Besserung, wird dem Team von Trainer Steffen Dauer krankheitsbedingt aber wohl noch einige Zeit fehlen. Gleiches gilt für Spielmacherin Kathrin Gut, die nach ihrem Mittelfußbruch unlängst erst mit dem Aufbautraining begann. Bei Positionskollegin Katharina Gröger dagegen ist ein Einsatz knapp drei Wochen nach ihrem im Training erlittenen Bänderriss zumindest nicht ausgeschlossen. Die Entscheidung darüber soll nach dem Freitagstraining oder gar erst kurzfristig am Samstag getroffen werden. Nicht mehr zur Verfügung steht den Gastgeberinnen unterdessen Liisi Sokman, die nach Beendigung ihres Praktikums bei den Brose Baskets in ihre Heimat Estland zurückgekehrt ist. Abschied nehmen heißt es außerdem von Annika Lohneiß. Die erfahrene Flügelspielerin wird gegen Bad Aibling letztmals vor einer beruflichen Veränderung ins Ausland für die DJK auflaufen.

Mit einer Mannschaft, die sich nahezu von alleine aufstellt, empfängt der Titelverteidiger somit nach dem schweren Derby in Würzburg einen weiteren Gegner aus dem Tabellenkeller. Allerdings einen, der sich zuletzt deutlich im Aufwind befand. Nach dem ersten Zweitliga-Heimsieg überhaupt vor dem Jahreswechsel legte der Aufsteiger aus Oberbayern am vergangenen Wochenende mit einem 67:58-Erfolg über den Tabellenfünften TG 1889 Sandhausen nach. Beste Werferin des TuS im Zuge des dritten Saisonsiegs war Regisseurin Latoya Cunningham, die 40 Minuten durchspielte und auf 20 Zähler kam, während unter dem Korb Ciara Iglehart dominierte. Mit einer Ausbeute von 14 Punkten und 15 Rebounds unterstrich die zweite US-Amerikanerin eindrucksvoll, warum sie gegenwärtig als zweitbeste Rebounderin sowie unter den zehn erfolgreichsten Punktesammlerinnen der Liga notiert ist.

„Die beiden Amerikanerinnen sind sicher große Faktoren, aber Aibling verfügt über viele Waffen. Wichtig wird sein, dass wir unter dem Korb dagegenhalten und die Ballverluste minimieren“, sieht Dauer auf sein Team im Allgemeinen sowie auf seine Aufbau- und Centerspielerinnen im Besonderen ein hartes Stück Arbeit zukommen. Ungeachtet des deutlichen 74:46-Hinspielerfolgs spricht er von einem sehr gefährlichen Kontrahenten: „Wir erwarten eine sehr junge, sehr physisch spielende Mannschaft. Wie immer wollen wir unser Spiel durchziehen, doch wir müssen uns darauf einstellen, dass der Gegner viel Druck erzeugt, aggressiv verteidigt und bei jeder sich bietenden Gelegenheit Tempo macht.“ Auch und gerade deshalb baut der Zweitliga-Spitzenreiter auf die lautstarke Unterstützung seiner treuen Anhänger. Dauerkarteninhaber der Brose Baskets haben wie gewohnt freien Eintritt.

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