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DJK-Damen gewinnen Spitzenspiel gegen Viernheim

Auch der TSV Amicitia Viernheim kann den DJK-Express nicht stoppen. Im Spitzenspiel der 2. Damen-Basketball-Bundesliga entführte die DJK Don Bosco Bamberg die Siegpunkte nach einem hart umkämpften Spiel, das am Schluss sogar deutlich mit 83:66 an die Oberfranken ging. Durch die erste Saisonniederlage der Viernheimer sind damit die DJK-Damen alleiniger verlustpunktfreier Tabellenführer.

Revanche für die schmerzliche Halbfinalniederlage vom Vorjahr zu nehmen, hatten sich die Südhessen vorgenommen. Und sie begannen dementsprechend furios und kamen zu einer schnellen 8:2-Führung. Doch die für die verletzte Kathrin Gut in der ersten Fünf stehende Johanna Hirmke war mit fünf Punkten sowie die kurz darauf eingewechselte Alina Hartmann mit sieben Punkten die Aktivposten vor allem im ersten Viertel, die die Bamberger im Spiel hielt (10. Minute: 24:24). Als dann auch noch die beiden Amerikanerinnen im DJK-Trikot wieder ihre Wurfqualitäten fanden, erspielte sich der letztjährige Zweitligameister leichte Vorteile, sodass das Team des Trainergespanns Dauer/Geigerhilk mit einer leichten 45.39 in die Halbzeitpause gingen.

"Unser verbessertes Reboundverhalten.in der zweiten Halbzeit war einer der Faktoren für den späteren Sieg" sah Steffen Dauer nach dem Spiel die Gründe für den Spielausgang. Während in den ersten 20 Minuten sich die TSV-Spielerinnen noch 21 (DJK: 12) abprallende Bälle sichern könnten, waren in den beiden Schlussvierteln in dieser Statistik die Bambergerinnen im Vorteil (16:11). Mit bis zu 12 Punkten führten die Domstädter bereits im 3. Viertel (28. Min: 46:58). Doch die Hessen, die wie schon im Vorjahr einen Kader der Spitzenklasse haben, gaben nicht auf und kamen durch Heidi Mae McNeill (18 Punkte/12 Rebounds) und Alexandra Müller (15/4 Dreier) wieder zurück ins Spiel (30. Min.: 54:62). Nach dem 56:62 von der Ex-Bambergerin Johnette Walker, die mit 10 Punkten unter ihrem bisherigen Punkteschnitt blieb, sah das Spiel noch keinen klaren Sieger. Doch dann erspielten sich die DJK-Damen durch Fast-Breaks eine 12:3-Serie einen vorentscheidenden Vorsprung, auf den die Amicitia-Damen keine Antwort mehr hatten. So fiel der Sieg der Bambergerinnen, die dann auch an der Freiwurflinie sich kaum eine Blöße gaben, letztlich höher aus (Endstand: 83:66) als der Spielverlauf das insgesamt widerspiegelte.

"Wir sind froh, das extrem schwere Spiel gegen den erwartet guten Gegner erfolgreich gemeistert haben. Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaftsleistung aller Spielerinnen, die sowohl in Angriff als auch in der Abwehr Großartiges geleistet haben." fasste DJK-Coach Dauer das Spiel zusammen. Bei den Bambergerinnen punkteten fünf Spielerinnen zweistellig, was die Ausgeglichenheit des Kaders wieder einmal hervorhebt und damit für jeden Gegner unberechenbarer wird. Das wird auch sicher im nächsten Spitzentreffen gegen den Dritten USC Heidelberg am Samstag (15:00 Uhr) in der Stauffenberghalle helfen, ohne Niederlage in die Weihnachtspause zu gehen.

Für die DJK Don Bosco Bamberg spielten: Miller (17 Puntke/4 Assists), Johnson (13/10 Rebounds/3 Assists), Hartmann (12/2 Dreier), Hirmke (11/2 Dreier/3 Steals), Gröger (10/3 Assists/3 Steals), Oberpaul (7), S. Zeis (6), Lohneiß (4), Beck (2), Sokman (1), Mendler, Brox.

Foto (© Robert Kempf): Jugendnationalspielerin Alina Hartmann überzeugte auch im Zweitliga-Spitzenspiel gegen Viernheim.

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