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„Da muss ich erst mal im Regelbuch nachschauen“ – Herren 3 verlieren 5. Spiel

Durch eine bittere 74:85-Pleite gegen den TSV Ebermannstadt hat die 3. Herrenmannschaft der DJK Don Bosco Bamberg ihre fünfte Saisonniederlage in Folge hinnehmen müssen. Vor 10 Zuschauern in der Halle 1 der Dreifachturnhalle am Georgendamm lagen die Hausherren von Beginn an immer wieder zurück und verloren letztendlich verdient gegen wiedererwachte TSVler. Topscorer auf Seiten der Gäste war Neuling Blos mit 29 Punkten (2 Dreier / 87,5 % FT (7/8)). Auf Bamberger Seite fielen Jasinski (D), durch 21 Zähler (3 Dreier /80,0 % FT (8/10)), und Riedel mit 17 Punkten besonders auf.

Bamberg – Mit Alexander Reuther, Florian Riedel, Lukas Rüb, Jonas Stangenberg und Christian Zeck traten die DJKler den Ebermannstädter zu Beginn des Spiels entgegen. Gleich zu Beginn der ersten zehn Spielminuten sicherte Blos im Alleingang die erste Gästeführung (0:4 / 2. Min). Erst langsam erwachte die H3-Truppe um Rückkehrer Günther und konnte durch Reuther, Riedel und Zeck auch selber die ersten Bälle in den gegnerischen Korb versenken. Doch in der Defense taten sich in der DJK-Mann-Mann-Verteidigung immer wieder größere Löcher auf, die die Gäste, dank einer sicheren Wurfquote und extrem vielen Foulpfiffen (5. Teamfoul nach 3 Min), konsequent ausnutzten (6:13 / 4. Min). Nach einer Auszeit auf Seiten der Bamberger, und das Umstellen der Verteidigung auf Zone, brachten Jasinski (D), Reuther, Riedel, Rüb und Zeck die Domstädter erstmals in Führung (21:20 / 8. Min) und sicherten bis zum Viertelende, nach 11:7-Foulpfiffen, einen 27:23-Vorsprung.

Die zweiten zehn Minuten begannen erneut schlecht für Bamberg. Nach einen 3:11-Lauf der Gäste lief die DJK-Truppe wieder einen 4-Punkte-Rückstand hinterher (30:34 / 13. Min). Nachdem kurzzeitig Herren 1-Trainer Clemens Rüb einige Einwechslungen tätigte, konnten Stangenberg und vor allem Jasinski (D) durch eine 7:2-Antwort das Blatt nochmals drehen (37:36 / 16. Min). Doch dann geriet die junge Herren 3-Truppe langsam aber sicher immer mehr ins Visier der älteren Schiedsrichter. In der 18. Spielminute pfiffen die liniensuchenden Schiedsrichter ein nicht erklärbares technisches Foul gegen einen auf dem Feld stehenden Spieler der DJK Bamberg. Dieser wollte nur von einen der Schiedsrichter wissen, wieso er ihn wegschubste. Nach dem „T“ und einem 0:6-Endspurt von Ebermannstadt verabschiedeten sich beide Teams mit 40:46 in die Halbzeit.

Auch im dritten Viertel kristallisierten sich die Bamberger-Defense-Probleme immer wieder heraus. So konnten die TSVler dank Hanisch, Schneider und Blos schnell einen 13-Punkte-Vorsprung herausspielen (42:55 / 24. Min). Doch u. a. die zu diesem Zeitpunkt auf dem Feld stehenden Spieler Jasinski (D), Günther und Jasinski (M) hatten etwas gegen den bis dato höchsten Rückstand und kämpften die H3 erneut auf 7 Punkte heran (50:57 / 26. Min). Ein weiterer Dreier von Glöckner als Antwort zwangen den DJK jedoch zu einer erneuten Auszeit (50:60 / 28. Min). Nach der Auszeit stellte das Team erstmals auf eine 2-1-2-Zonenverteidigung um und wechselte Jasinski (M) für Zeck aus, um einen weiteren großen Spieler unter die Bretter zu bekommen. Mit einem 8-Punkte-Rückstand endete das 3. Viertel (54:62).

Im Schlussviertel versuchte die DJK-Mannschaft um Interimscoach Poschinger noch mal alles, um das Spiel noch irgendwie zu drehen. Bis zur 34. Minute kämpfte sich das Team dank Zeck, mit 7 seiner 13 Punkten, durch einen 9:3-Lauf auf 63:65 heran. Doch dann begann erneut der Zeitpunkt der unerklärlichen und unverzeihbaren Schiedsrichterpfiffe. Ein Unsportliches Foul, wo sogar der gefoulte Spieler schmunzeln musste, gegen einen DJK-Spieler toppte alle bis dahin gesetzten Pfiffe, die teilweise aus 15 Metern fachgerecht vollzogen wurden, ebenfalls, wie sämtliche Foulanzeigeversuche, wo ein Offensivfoulpfiff schon mal als Defensivfoul misshandelt wurde. Das Spiel verlagerte sich nach diesem Pfiff immer mehr an die Freiwurflinie beider Teams. Nach einer Serie von Freiwürfen führte der TSV Ebermannstadt nach 38 Minuten erneut mit 8 Punkten (67:75). Ein weiteres Unsportliches Foul, welches wohl auch nur der Schiedsrichter in der Halle wahrgenommen hat, Androhungen von technischen Fouls, wenn man nicht sofort aufhört, sich mit den Gegner zu unterhalten, und weitere 24 Freiwürfe später in den letzten beiden Spielminuten endete die Partie mit einer 74:85-Niederlage und einem kaum leserlichen Satz auf der Rückseite des Spielberichtsbogen: „Kampfgericht nur mit 2 Personen [nicht lesbar]“, obwohl zu Beginn des Spiels keinerlei Wörter über die Anzahl der Kampfrichter verloren wurden und zwei Kampfrichter als vollkommend ausreichend von Seiten der Gäste und der Schiedsrichter angesehen wurden.

Trotz dieser Bezirzklassenuntauglichen Schiedsrichterleistung, welche bereits durch die fachkundige Aussage: „Da muss ich erst mal im Regelbuch nachschauen“ von einen der eingesetzten Schiedsrichters im 1. Viertel untermauert wurde, muss die H3-Truppe endlich einen Sieg einfahren, um am Ende der Saison nicht abzusteigen. Am kommenden Samstag, den 19.11.2011, geht es für die Herren-3-Mannschaft zum Zweitplatzierten nach Breitengüßbach. Jump ist um 18 Uhr in der dortigen Verbandsschule. Fans, Freunde und Ehemalige der 3. Herrenmannschaft der DJK Don Bosco Bamberg sind gerne eingeladen das Team bei dieser schweren Auswärtsaufgabe zu unterstützen.

Auf Seiten der Bamberger spielten:
Jasinski (D) (23 Punkte/3 Dreier /5 Fouls), Riedel (17/0/5), Zeck (13/1/4), Rüb (7/0/5), Reuther (6/0/3), Günther (5/0/1), Jasinski (M) (3/0/0), Stangenberg (2/0/2), Poschinger (0/0/4), Raum (0/0/1)

Die Viertel im Überblick: 27:23 / 13:23 / 14:16 / 20:23
Foulstatistik: 30:26
Freiwürfe: 18/29 (62,07 %):19/44 (43,18 %)
Zweier: 22:24
Dreier: 4:6
Zuschauer: ca. 10

Vielen Dank an die beiden Kampfrichter!

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