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Einseitige Angelegenheit im Spitzenspiel

Eine unerwartet klare Sache war die als Spitzenspiel angekündigte Begegnung der 2. Damen-Basketball-Bundesliga am vergangenen Samstag für die Damen der DJK Don Bosco Bamberg. In einem recht einseitigen Spiel gewann der Vorjahresmeister der 2. Liga gegen seinen letztjährigen Finalgegner KuSG Leimen mit 81:50. Die Oberfranken sind damit auch nach dem 4. Spieltag weiterhin Tabellenführer punktgleich mit dem TSV Viernheim.

Da ein Teil der Gäste aus Leimen mit einem Auto staubedingt etwas länger brauchte, begann das Spiel mit zehnminütiger Verspätung. Und die Kurpfälzer schienen zwar dann physisch, aber noch nicht geistig anwesend zu sein, denn die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und überrannten ihre Gegenspielerinnen aus einer packenden Abwehr heraus ohne große Mühe. Nur einen Feldkorb ließen die Bambergerinnen ihren Gegenspielerinnen zu und zusammen mit sechs Freiwurfpunkten kam das höher eingeschätzte Team aus Leimen im ersten Spielabschnitt auf acht magere Punkte. Schon hier schien das Duell entschieden, da das Don-Bosco-Team schon zweistellig davoneilte (25:8). Schon früh konnte DJK-Coach Steffen Dauer munter durchwechseln und gab allen seinen Spielerinnen Minuten auf dem Feld. Und auch mit den Akteurinnen der "zweiten Fünf" kam kaum ein Bruch ins Spiel. Auch das Fehlen von "Oldie" Petra Oberpaul, die aufgrund von Knieproblemen nicht im Aufgebot stand, fiel nicht ins Gewicht. Da die Domstädter auch sowohl aus der Zweier- (DJK: 50%, KuSG: 30%) als auch aus der Dreier-Distanz (31%/10%) besser trafen, war auch das zweite Viertel eine deutliche Angelegenheit. Beim Spielstand von 47:21 ging es in die Halbzeitpause.

Und auch danach war das Team des Trainergespanns Dauer/Geigerhilk weiter hellwach, bissig in der Abwehr und kompromisslos im Abschluss. Bis zum Ende des dritten Viertels schienen sich die Leimener, die auch in diesem Abschnitt nur acht Punkte gelangen, aufgegeben zu haben, als die DJK-Mädels auf 66:29 davon gezogen waren. Einzig die letzten zehn Minuten wehrten sich die Damen aus dem Rhein-Neckar-Kreis etwas erfolgreicher als zuvor. Die Gastgeber ließen aufgrund der hohen Führung die Zügel etwas schleifen, sodass die Gäste noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte (Endstand: 81:50).

DJK-Coach Steffen Dauer war zwar während des Spiels extrem angespannt und versuchte seine Spielerinnen trotz der großen Überlegenheit oft lautstark zu mehr Konzentration auf dem Spielfeld zu bewegen, lobte nach dem Spiel seine Spielerinnen zu ihrer grandiosen Leistung. "In der ersten Hälfte haben wir mit einer überragenden Monet (Johnson) unsere beste Saisonleistung gezeigt und den Grundstein zu diesem überraschend hohen Sieg gelegt. Wir haben defensiv hervorragend gearbeitet und hatten keinen Bruch im Spiel."

Damit sind die Damen der DJK Don Bosco Bamberg nach einem verlustpunktfreien Start in die Saison nun schon wieder in der Position des gejagten Favoriten. Am kommenden Samstag wartet beim TS Jahn München ein fränkisch-bayerisches Duell auf den Spitzenreiter. Interessierte Fans können sich für die Fahrt in die Landeshauptstadt anmelden unter www.DJK-Bamberg.de

Für die DJK Don Bosco Bamberg spielten: Johnson (17 Punkte/6 Steals), Gröger (10/2 Dreier), Sokman (10/2 Dreier), Hartmann (8), Beck (7/3 Steals), Miller (7/1 Dreier), Gut (6/1 Dreier), Lohneiß (4), Mendler (4), S. Zeis (4), Hirmke (2/3 Steals), Stößel (2).

Foto (© Geigerhilk): Kathrin Gut verwandelt einen Freiwurf.

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