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3,5 Spieler waren am Ende zu wenig – Herren 3 verlieren in Ludwigsstadt

Vier Viertel waren diesmal drei zu viel. Die Herren 3 der DJK Don Bosco Bamberg verlieren ihr viertes Ligaspiel in Folge bei der TSV Ludwigsstadt mit 99:83 (48:35). Vor rund 30 Zuschauern in der nahezu ausverkauften Hermann-Söllner-Halle gelang es den zum Schluss auf dem Feld stehenden 3,5 Gästespielern jedoch immerhin das letzte Viertel für sich zu entscheiden.

Ludwigsstadt - Nach knapp 70 minütiger Anfahrt kamen die fünf übriggebliebenen Spieler der Herren 3 gegen 17:40 Uhr im 3.494 Seelendorf Ludwigsstadt an. Nur wenige Kilometer vor der ehemaligen Ost-West-Grenze entfernt, kämpfte die durchspielende Bamberger Starting Five (Hartmann, Poschinger, Raum, Riedel, Rüb) gegen eine munter wechselnde Heimmannschaft. Bis zur 2. Minute konnte die DJK-Truppe um Spielkapitän Poschinger das Spiel noch ausgeglichen gestalten (4:4). Vier Minuten und einen 10:2-Lauf der TSVler später, zeigte die digitale Spielstandanzeige der Halle bereits einen 8-Punkte-Rückstand an (14:6 / 6. Min). Durch zwei Nahdistanzwürfe von Riedel und Poschinger verkürzte die DJK-Truppe den Rückstand bis zur 7. Minute nochmals auf 5 Punkte (15:10). Mit 16:22 verabschiedeten sich beide Teams in die erste Viertelpause.

Durch einen schnellen Mitteldistanzwurf Rüb’s begannen die zweiten zehn Spielminuten. Die Antwort der TSVler folgte jedoch, mit einen 13:4-Lauf zum Zwischenzeitlichen 35:22, prompt (5. Min). Nach einer Auszeit kehrten die DJKler wieder konzentriert auf das Feld zurück und kämpften nun gegen eine Mann-Mann-Verteidigung sowie der vermeidlichen Niederlage. Mit einen 13-Punkte Rückstand endete die erste Halbzeit (48:35), obwohl man sich bis 40 Sekunden vor der Schlusssirene auf 43:35 annähern konnte. Durch leichte Unkonzentriertheit auf Bamberger Seite, und ewiglangen 3,8 Sekunden, verspielte sich die DJK-Truppe den einstelligen Rückstand.

Der dritte Spielabschnitt glich einer Achterbahnfahrt. Ein Bamberger Feldkorb folgte fast immer auf einen Feldkorb Ludwigsstadt. Doch der TSV konnte sich langsam aber sicher, dank einer harten Defense, bis zur 7. Minute auf 19 Punkte absetzen (66:47). Nach 29:22 Punkten beendeten beide Teams das dritte Viertel mit 77:57.

Im vierten Viertel versuchte die DJK-Truppe nochmals alles, um noch etwas Spannung in die Partie zu bekommen. Durch einen 6:15-Lauf bis zur 35. Minute gelang dies auch mehr oder weniger(84:72). Doch dann entwickelte sich das Spiel langsam zu einem Vorgeschmack auf das demnächst stattfindende Rugby Finale zwischen Frankreich und Neuseeland. Viele, teils harte Fouls überschatteten das vierte Viertel genauso, wie komische, fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen. Nichtsdestotrotz verlor die DJK-Truppe am Ende mit 3,5 Spielern, nachdem Rüb sein 5. Foul bekam und Raum nach einer Fußverletzung nur noch hin und her humpelte, auf dem Parkett verdient mit 99:85. Immerhin konnte das 4. Viertel mit 22:26 für sich entschieden werden und das Team um Spielertrainer und Kapitän Zipfel unter 100 Punkte gehalten werden.

Nach dem Duschen und der Blutstillung verschwand die DJK-Truppe wieder gegen 20:15 Uhr aus Ludwigsstadt. Nachdem bei der Hinfahrt bereits, dank einiger Funklöcher des Telekom-Mobilfunknetzes, die Bundesligaübertragung des Fußballradiosender’s 90elf immer wieder ausfiel, vertraute man diesmal auf der alten analoge FM-Radiotechnik. Doch auch hier hatte man teils mit Empfangsproblemen zu kämpfen. Nach einer Stärkung im nächsten MCDonald‘s in Lichtenfels, kamen die DJKler wieder gegen 21:40 Uhr in Bamberg an.

Das nächste Spiel der Herren 3 der DJK Bamberg findet am 12.11.2011 um 17:30 Uhr in der Dreifachturnhalle am Georgendamm statt. Gegner der dann hoffentlich wieder in Topbesetzung spielende H3-Mannschaft wird der TSV aus Ebermannstadt sein.

Auf Seiten der Bamberger spielten:
Riedel (30 Punkte/1 Dreier/4 Fouls), Rüb (16/1/5), Hartmann (16/-/4), Poschinger (12/1/4), Raum (9/-/3)

Die Viertel im Überblick: 22:16/26:19/29:22/22:26
Foulstatistik: 22:20
Freiwürfe: 20/26:16/27
Zweier: 35:29
Dreier: 3:3
Spielkapitän: Poschinger
Zuschauer: ca. 30

Vielen Dank an die beiden Fahrer für das Bereitstellen der Fahrzeuge!

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