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DBBL-Frankenderby: Ober (franken) sticht Unter (franken)!

Im Derby der beiden fränkischen Vertreter in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga schlug am Samstag die oberfränkische DJK Don Bosco Bamberg vor knapp 200 Zuschauern ihren unterfränkischen Rivalen TG Würzburg Blue Sharks nach einem hart umkämpften Derby letztlich deutlich mit 66:38. Der Vorjahresmeister ist damit nach dem 2. Spieltag Zweiter in einem punktgleichen Trio mit den Teams aus Viernheim und Sandhausen.

Auf gleicher Augenhöhe agierten beide Teams noch in den ersten beiden Spielabschnitten. Während auf Bamberger Seite in der Offensive aber nur wenige Würfe ihr Ziel fanden (1. Halbzeit: Feldwurfquote DJK 25%, Würzburg 36%) konnten die Hausherrinnen sich aber eine leichte Reboundüberlegenheit (23:18) erarbeiten. Da auch die Gäste etwas mehr Ballverluste produzierten (11:5), gingen die Dauer-Schützlinge nur mit einer kleinen 28:22-Führung in die Kabinen.

Erst nach dem Seitenwechsel wachten die Don-Bosco-Mädels auf, forcierten ihr Abwehrverhalten und zwangen so die "blauen Haie" zu schlechten Würfen sowie zu weiteren Ballverlusten. Bei dem vorentscheidenden 13:0-Lauf, zu dem vor allem Routinier Petra Oberpaul und Neuzugang Katharina Gröger, die bei ihrem Debüt im DJK-Trikot eine ansprechende Leistung ablieferte, beitrugen, ließen die DJK-Damen ihren Gegenspielerinnen über sechs Minuten keinen Korberfolg zu und kamen damit bis zum Ende des 3. Viertels schon zu einer beruhigenden Führung (45:29). Ein kurzes Aufbäumen der Würzburgerinnen zum Anfang des Schlussabschnittes beantworteten Johanna Beck & Co. mit einem 17:2-Endspurt, bei dem der jungen Truppe vom Main nun alle Felle davon schwammen (Endstand: 66:38).

DJK-Coach Steffen Dauer lobte nach dem Spiel vor allem das Abwehrverhalten seines Teams: "Auch wenn bei uns offensiv phasenweise wenig lief, so haben wir doch über 40 Minuten intensiv verteidigt und damit das Spiel für uns entschieden. Am Ende hat sich unsere tiefe Bank ausgezahlt, so dass wir den Druck über das ganze Spiel aufrechterhalten konnten."

Bei der geschlossenen Mannschaftsleistung des Don-Bosco-Teams ragte keine Spielerin extrem heraus. Zweistellig punkteten wieder die beiden US-Ladies Miller (13) und Johnson (10), jedoch kamen neun weitere Spielerinnen zu Korberfolgen, was die Ausgeglichenheit des Kaders, der qualitativ und in der Breite eine Verbesserung zur abgelaufenen Saison darstellt, so dass das Team des Trainergespanns Dauer/Geigerhilk weniger ausrechenbar ist. Im Training muss man nun die Arbeit in der Offensive weiter intensivieren, damit die kommenden Aufgaben gemeistert werden können. Am kommenden Samstag gilt es, bei dem noch sieglosen Aufsteiger TuS Bad Aibling Fireballs zu bestehen. Interessierte Fans können sich über www.DJK-Bamberg.de für die Auswärtsfahrt anmelden.

Für die DJK Don Bosco Bamberg spielten: Miller (13/1 Dreier/6 Rebounds), Johnson (10), Gröger (9), Hartmann (6/3 Steals), Oberpaul (6/7 Rebounds), S. Zeis (6), Beck (5/1 Dreier/3 Steals), Sokman (5/1 Dreier), Gut (2), Lohneiß (2), Stößel (2), Hirmke.

Foto (© Jochen Geigerhilk): Monet Johnson beim Korbleger. Ihre Gegenspielerinnen Margret Pfister und Raphaela Jochimczyk können nur noch zusehen. Rechts die Bambergerin Kathrin Gut.

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