News

Lohneiß geht - Lohneiß und eine deutsche Meisterin kommt

Mit der 25-jährigen Annika Lohneiß kehrt ein weiteres bekanntes Gesicht an die Regnitz zurück. Auch sie hatte die Bamberger Jugendarbeit durchlaufen, um schließlich von 2005 bis 2007 zuerst bei der DJK Don Bosco und anschließend in Herzogenaurach in der zweiten Bundesliga auf Korbjagd zu gehen. Danach folgten zwei Jahre in der ersten englischen Liga, wo sie mit den Solent Suns zweimal in Folge das Final Four erreichte, um nach einer kurzen Rückkehr nach Bamberg für ein weiteres Jahr ins Ausland zu wechseln. Dort trug sie bis Mitte 2011 das Trikot der australischen Zweitligamannschaft Caboolture Suns, bevor nun das Engagement bei der DJK wieder unter Dach und Fach gebracht werden konnte.

Auf ihre "kleine" Schwester Tonia müssen die Bamberger im Gegenzug leider in der kommenden Saison verzichten. Studienbedingt wechselt Tonia Lohneiß ins Ausland und steht daher Coach Steffen Dauer damit nicht zur Verfügung. DJK-Abteilungsleiter Jörg Zimmermann: "Wir sind sehr traurig über den Weggang von Toni, aber wir wussten um diese Möglichkeit. Einerseits finde ich es sehr schade, dass sie ihre sehr positive Entwicklung in den vergangenen beiden Jahre nicht mehr bei uns fortsetzen wird. Andererseits wünschen wir ihr auf dem weiteren Weg alles Gute und hoffen auf eine Rückkehr zur DJK nach ihrem Auslandsaufenthalt.".

Aufgrund eines anderen Studienortwechsels profitieren die Zweitligadamen der DJK jedoch auch. Mit Katharina "Ka" Gröger gehört nun neben Petra Oberpaul eine weitere echte deutsche Meisterin zu ihrem Kader. Die gebürtige Wasserburgerin hatte die dortigen Jugendklassen mit diversen bayerischen Meistertiteln durchlaufen, um schließlich in der Saison 2006/07 mit dem TSV den deutschen Meistertitel und Pokalsieg zu feiern. Als Leistungsträgerin in der 2. Mannschaft der Oberbayern wurde sie in der vergangenen Saison Meister der Regionalliga Südost. Trotz ihrer noch jugendlichen 21 Jahre erhoffen sich die DJK-Verantwortlichen von der angehenden Wirtschaftspädagogin einen weiteren Impuls auf der Aufbauposition.

"Unter dem Strich haben wir nach meinem Dafürhalten einen gut aufgestellten Kader mit einer Mischung aus den Leistungsträgerinnen der Meistermannschaft und den mit Bedacht gewählten Neuverpflichtungen. Da aber die zweite Bundesliga wie in den vergangenen Jahren wohl eine sehr ausgeglichene Liga werden wird, müssen wir von Spiel zu Spiel denken, um unsere Ziele zu erreichen", so Zimmermann abschließend.

Foto: Katharina Gröger (links), Jörg Zimmermann, Annika Lohneiß

Weitere News zu Team D1 ...