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DJK verzichtet auf Teilnahmerecht in der ersten Bundesliga - Steffen Dauer verlängert dennoch

Die Damen der DJK Don Bosco Bamberg müssen ihre Aufstiegsambitionen leider ad acta legen. Die Vereinsverantwortlichen waren sich von Beginn an einig, dass eine Erstligasaison nur bei den passenden Rahmenbedingungen, insbesondere einer soliden Finanzierung, in Angriff genommen werden kann. Seit Saisonende liefen daher die Bemühungen auf Hochtouren, die nötigen Gelder für den Spielbetrieb in der 1. Bundesliga zusammen zu bekommen. Doch leider konnten in der kurzen Zeit bis zum Meldeschluss am 31.05.2011 nicht genügend Sponsorengelder aufgebracht werden, um das mit dem Meistertitel in der zweiten Liga erworbene Aufstiegsrecht wahrzunehmen. Immerhin wäre der bisherige Etat mindestens zu verdreifachen gewesen. Doch selbst dann hätte man sicherlich nur um den Klassenerhalt spielen können.

"Unser Konzept beruht auf Nachhaltigkeit, mit dem wir den Damenbasketball im Leistungsbereich in Bamberg vor allem auf Dauer etablieren wollen. Ein auf Hoffnung und Risiko aufbauender Aufstieg wäre hier kontraproduktiv" sagt DJK-Abteilungsleiter Jörg Zimmermann.

Dennoch laufen für die kommende Spielzeit bereits Erfolg versprechende Verhandlungen mit bisherigen und neuen Sponsoren, die auch an einer längerfristigen Partnerschaft interessiert sind.

Unterdessen ist eine weitere wichtige Personalie geklärt. Headcoach Steffen Dauer wird auch in der kommenden Saison die Verantwortung für die sportlichen Geschicke der Zweitligamannschaft übernehmen. Er unterstützt damit den eingeschlagenen Weg der Vereinsführung, auf dem bisher Erreichten aufzubauen und eine solide Weiterentwicklung der Mannschaft voranzutreiben. Zimmermann: "Mit Steffen Dauer fügt sich ein wichtiger Mosaikstein in unser Konzept. Er ist der Vater des sportlichen Erfolges, da er nach unserer Meinung wie kein Anderer für einen modernen, attraktiven und vor allem auch erfolgreichen Basketball steht."

Die DJK baut weiterhin auf die Unterstützung der Bamberger Basketballfans. "Auch wenn uns die Entscheidung, diese verlockende Chance auszuschlagen, bestimmt nicht leicht gefallen ist, hoffen wir dennoch auf das Verständnis unserer Fans. Wir werden das Thema 'Aufstieg' auch in Zukunft nicht aus den Augen verlieren. Allerdings müssen dann alle Rahmenbedingungen passen", so Zimmermann abschließend.

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