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U13 der DJK wird Bayerischer Vizemeister

Mit einem tollen Erfolg kehren die von Birgit Leykam und Annette Ulshöfer trainierten U13-Mädchen als Vizemeister von den Bayerischen Meisterschaften aus Wasserburg am Inn zurück und haben damit gleichzeitig die Qualifikation für die Südostdeutschen Meisterschaften geschafft.

Bereits im ersten Spiel gegen die TG Würzburg, die man bereits bei den Nordbayerischen Meisterschaften niedergerungen hatte, konnten sich die in der gesamten Saison ungeschlagenen Bambergerinnen nach leichten Startschwierigkeiten erneut mit einer souveränen Leistung 70:55 durchsetzen. La Tisha Lott war in diesem Spiel mit 36 Punkten kaum zu bremsen und obwohl 4 Spielerinnen das Spiel mit 4 Fouls zu Ende bringen mussten, war der Sieg nie ernsthaft gefährdet, weil auch das gesamte Team immer selbstbewusster agierte und Punkte beisteuerte.

Mit diesem Auftaktsieg standen für den weiteren Turnierverlauf alle Tore offen und brauchte theoretisch nur noch einen weiteren Sieg, um sich sicher für die Südostdeutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Die erste Gelegenheit in diese Richtung bot sich im letzten Spiel des ersten Turniertages gegen TS Jahn München, die in Ihrem Auftaktspiel gegen den Gastgeber Wasserburg den Kürzeren gezogen hatten. Dabei standen die Bambergerinnen erstmals in dieser Saison vor einer völlig neuen Herausforderung, galt es doch mit einer klaren körperlichen Überlegenheit der Münchnerinnen fertig zu werden. Nicht weniger als 3 Spielerinnen aus der Landeshauptstadt waren deutlich größer als die größte Bambergerin, allen voran die 13-jährige Auswahlspielerin Magdalena Krajinoviv, die mit einem Gardemaß von 1,85 m auf einem anderen Level spielt. Das 1. Viertel konnten die DJK-Mädels zunächst mit 15:19 für sich verbuchen, ehe den Münchnerinnen vor der Halbzeit ein 23:5-Lauf gelang. Auch die 2. Halbzeit begann zunächst nicht gut und man lag bereits mit 21 Punkten im Rückstand. Die gewohnten Systeme der Bambergerinnen funktionierten gegen die körperlich überlegenen Gegnerinnen einfach nicht wie gewohnt, doch dann zündeten die Oberfränkinnen den Turbo und kamen über bedingungslosen Kampfgeist und starke Defense zurück ins Spiel. Drei Minuten vor Spielende war der Ausgleich da und hätte man in diesem Spiel bei einer Freiwurfquote von 32:7 nicht ganz so viele leichte Körbe liegen gelassen, so wäre auch noch der Sieg gegen die sichtbar konsternierten Münchnerinnen möglich gewesen. So verlor man fast etwas tragisch ausgerechnet mit der besten Saisonleistung und drei gewonnen Vierteln das erste Spiel in diesem Jahr mit 63:67, ging aber zumindest als moralischer Sieger und mit der Anerkennung aller anwesenden Experten vom Platz.

Bei einem schönen Grillfest wurden dann theoretische Berechnungen angestellt, wie man trotz dieser Niederlage noch Platz 1 oder 2 erreichen könnte. So hätte man sich schon mit einem 6-Punkte Sieg gegen die bisher ungeschlagenen Gastgeberinnen sogar noch den Titel holen können, was ausdrückt wie extrem knapp es bei diesem Turnier und in der bayerischen Spitze dieser Altersklasse zugeht. Als dann aber die Münchnerinnen völlig überraschend ihr letztes Spiel – offensichtlich noch gezeichnet vom Kampfspiel gegen Bamberg am Vortag – gegen die bis dahin sieglosen Würzburgerinnen deutlich verloren, ging man mit einer ganz anderen Konstellation ins Finale. Schon vor diesem Finalspiel war den Bambergerinnen aufgrund des besseren direkten Gesamtvergleichs gegenüber München und Würzburg der zweite Platz nicht mehr zu nehmen. Eigentlich hätte man somit gegen Wasserburg befreit aufspielen können, doch offensichtlich musste man selbst auch dem Fight gegen München etwas Tribut zollen und konnte nur phasenweise an die Leistung des Vortags anknüpfen. Es dauerte zu lange bis man sich auf die 1,87 m große Centerin Tatjana Stemmer und die Aufbauspielerin der DBB-Auswahl Anna Fuchs auf Wasserburger Seite einstellen konnte und so lag man bereits nach dem 1. Viertel mit 14:30 zurück. Durch erneut großen Kampfgeist konnte man die übrige Spielzeit ausgeglichen gestalten und in Phasen wo die Bamberger Topscorerinnen La Tisha Lott und Alicia Braun gemeinsam auf dem Feld standen, sogar etwas weiter herankommen. Am Ende musste man sich dann aber doch mit 58:72 geschlagen geben. Die Freude über die gewonnene Vizemeisterschaft und damit die Teilnahme an der Südostdeutschen Meisterschaft am 4. /5. Juni erneut in Wasserburg überwog aber bei weitem. Die U13 der DJK Don Bosco Bamberg kann zurecht darauf Stolz sein wie weit man als Team bisher schon gekommen ist und vielleicht gelingt ja dann bei der Südostdeutschen Meisterschaft der Sieg gegen die sicherlich nicht unschlagbaren Wasserburgerinnen.

Der Bayerische Vizemeister spielte mit: Gina Baumgartl (2 Punkte), Neele Brandt, Alicia Braun (54), Emma Aue (3), Franziska Hager (2), Maike Haßfurther (4), La Tisha Lott (81), Jennifer Meusel, Hannah Straub (5), Marie Ulshöfer (10) und Felicia Winter (30).

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