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DJK-Damen verlieren durch Unkonzentriertheiten in Speyer

Mit einer völlig vermeidbaren Niederlage kehrten die Damen der DJK Don Bosco Bamberg am späten Sonntagabend aus Speyer zurück. Durch diese 67:73-Niederlage fielen die Oberfranken dadurch auf den 3. Platz in der Tabelle der 2. Damen-Basketball-Bundesliga zurück.

Gut vorbereitet und eingestellt durch ihren Trainer Steffen Dauer begannen die DJK-Spielerinnen furios gegen den besten Angriff der Liga. Die Oberfranken mit der besten Abwehr der Liga hatten die Speyerer Damen eigentlich "im Griff", spielten schnell nach Vorne und führten schnell mit 20:8. Doch danach schlichen sich wieder Nachlässigkeiten im Spiel des Don-Bosco- Teams ein, sodass die Hausherren bis zum Ende des 1. Viertels wieder ins Spiel zurück fanden (20:21). Bis zur Halbzeitpause wogte das Spielgeschehen hin und her. Die Gäste ließen ihrem Gegner viel zu viele Freiheiten in der Defensive und im Angriff wurden beste Chancen fahrlässig ausgelassen. Dennoch blieb das Spiel weiter knapp (Halbzeit: 35:34). Nach dem Seitenwechsel änderte sich kaum etwas am Ergebnis. Ein Zwischenspurt zum Ende des 3. Viertels ließ das Bamberger Team hoffen, die Punkte mit nach Hause zu nehmen, führte die DJK doch da noch mit 55:46. Doch als der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der DJK, Jessie Miller umknickte und nicht mehr weiter spielen konnte, schwammen den Dauer-Schützlingen alle Felle davon. Da man dazu noch auch auf die krankheitsbedingt in Bamberg gebliebene Kathrin Gut verzichten musste, fehlte den Oberfranken nun zwei ihrer etatmäßigen Starting-Five-Spielerinnen, was nicht kompensiert werden konnte. Der TSV Speyer-Schifferstadt, bei denen Meagan Samis mit 33 Punkten heraus ragte, ließ sich diese Chance nicht nehmen und brachte das Spiel schließlich knapp nach Hause (67:73).

Co-Trainer Gregor Großkopf war auch einen Tag nach dem Spiel wie sein "Chef" Steffen Dauer enorm verärgert über die ihrer Meinung nach völlig unnötige Niederlage: "Wir hatten das Spiel eigentlich nach fünf Minuten bereits gewonnen, nachdem den Speyerern nichts gegen unsere Abwehr eingefallen ist. Doch durch die vielen Fehler, die wir selbst fabriziert haben und die Kopflosigkeit haben wir unseren Gegner wieder aufgebaut. Da haben unsere Spielerinnen aufgehört zu spielen und die Vorgaben von uns Trainern nicht mehr umgesetzt. Mit dieser Leistung haben wir in den Play-Offs eigentlich nichts verloren."

Dass die Teilnahme an den Play-Off-Spielen, zu denen sich die ersten vier Teams qualifizieren, gefährdet ist, zeugt die weiterhin enge Tabellensituation, wo neben den Führungsduo Leimen/Viernheim die Bamberger nun punktgleich mit Speyer den 3. Rang einnehmen. Aber mit nur einem Punkt weniger drängt Heidelberg von Rang 5 merklich nach oben und auch Mainz mit einem weiteren Punkt Abstand ist nicht mehr chancenlos. Mit dem Heimvorteil von drei Spielen in Folge in der Bamberger Stauffenberghalle und der Gewissheit, das Heft mit den Spielen gegen Leimen und Viernheim selbst in der Hand zu haben, kann man aber auch dem Saisonende positiv entgegen sehen.

Für die DJK Don Bosco Bamberg spielten: Walker (18/1 Dreier/9 Rebounds), Miller (14/2 Dreier/3 Steals/4 Assists), Beck (12/2 Dreier/11 Rebounds), Oberpaul (6), S. Zeis (6/6 Rebounds), Lohneiß (5/1 Dreier), Hartmann (4), Stößel (2), Mendler, Nickel, Tadda.

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