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DJK-Damen kommen mit leeren Händen aus Mainz zurück

Leider wurde es nichts mit einer Rückkehr auf die Erfolgsspur für die Damen der DJK Don Bosco Bamberg. Mit 57:61 verlor man am Samstagabend wieder nur knapp diesmal beim ASC Theresianum Mainz. Da auch Aufstiegsaspirant Viernheim bei der TG Würzburg den Kürzeren zog und die KuSG Leimen im Spitzenspiel Heidelberg schlug, rangieren die Bamberger Damen mit einem Punkt Rückstand auf Leimen auf Platz drei punktgleich mit den Teams aus Heidelberg und Viernheim.

Ein verschlafener Start bescherte den Oberfranken in der Pfälzer Landeshauptstadt gleich zu Anfang einen Rückstand (3:11), dem man die gesamten ersten zwanzig Minuten hinterher lief (Halbzeit: 28:35). Vor allem die fehlende Entschlossenheit beim Rebound monierte DJK-Coach Dauer nach dem Spiel. So holten die Mainzer Mädels insgesamt elf Rebounds mehr als die Bamberger (51:40) und hatten damit in der Offensive viele zweite Wurfchancen bzw. kamen nach Defensivrebounds oft zu leichten Fast-Break-Punkten.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch. Endlich zeigte die Don-Bosco-Truppe Biss in der Abwehr und ließ sich bei ihren Angriffsaktionen nicht mehr von der teilweise überharten "Verteidigung" beeindrucken. Besonders Tonia Lohneiß zeigte sich in dieser Phase als Vorbild für ihre Mannschaftskameradinnen und riss diese förmlich mit, sodass nach dem mit 22:9 gewonnenen dritten Viertel sogar eine Führung für die DJK-Damen heraus sprang (50:44).

Zwei Dreier von Mainzer Seite ließen diesen Vorsprung Anfang des letzten Spielabschnitts wieder wegschmelzen und danach folgte ein offener Schlagabtausch bis in die letzte Spielminute. Die Pfälzer führten mit 60:57, die Bamberger aber hatten Ballbesitz. Doch eine schlechte Schussauswahl, bei der drei Bamberger Versuche von jenseits der 6,75-Meter-Linie daneben gingen, kostete den Oberfranken den möglichen Sieg. Nach einem taktischen Foul machten der ASC durch einen Freiwurfpunkt dann endgültig den Sack zu (Endstand 61:57).

Co-Trainer Gregor Großkopf bemängelte wie sein "Chef" die fehlende Einstellung in der 1. Halbzeit, bei der man "viel zu brav" agierte. "Wir sind in der Liga nun nicht mehr das Überraschungsteam, das von den Gegnern unterschätzt wird. Wenn wir als derzeitiger Play-Off-Kandidat gegen die etablierten Mannschaften bestehen wollen, müssen wir die richtige Intensität aufs Spielfeld bringen uns auch mal gegen die Härte, die uns entgegen gebracht wird, wehren."

Die nächste Aufgabe, die auf die Bamberger wartet, scheint von der Tabellensituation her eigentlich einfach zu sein. Im Heimspiel am Samstag (15:00 Uhr Graf-Stauffenberg-Schule) geht es gegen den Letztplatzierten Grüner Stern Keltern. Dass dieser jedoch Gegner nicht einfach zu schlagen ist und recht unbequem sein kann, bekam die TS Herzogenaurach an diesem Wochenende zu spüren, die dort mit 39:81 "unter die Räder" kam.

Für die DJK Don Bosco Bamberg spielten: Miller (26 Punkte/3 Dreier/8 Rebounds), Oberpaul (11), Walker (7/8 Reb./5 Steals), Gut (6/1 Dreier), Tadda (3/1 Dreier), Beck (2/7 Reb.), Lohneiß (2), Hartmann, Mendler, Stößel, F. Zeis, S. Zeis.

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