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Das erste Viertel verschlafen

Bei der TG Sandhausen haben die Zweitliga-Basketballerinnen der DJK Bamberg am Samstag mit 54:86 verloren. Wie so oft in dieser Saison starteten die nur zu acht angetretenen Bambergerinnen unkonzentriert und müde von der langen Anfahrt in die Partie. Schnell geriet die DJK mit 1:14 (6. Min.) in Rückstand, denn die TG Sandhausen nutzte ihre Vorteile unter dem Korb vor allem durch Agi Kiersz konsequent.

Dazu kam, dass bei Bamberg in der Offensive nichts lief. Viel zu viel Hektik bestimmte das Angriffsspiel, und der Rebound fiel ein ums andere Mal den Gastgeberinnen in die Arme. So stand es nach dem ersten Viertel 24:10 für Sandhausen. Im zweiten Abschnitt verlief die Partie ausgeglichener. Geregeltere Angriffe und mehr Biss in der Verteidigung ließen die Gastgeberinnen zumindest nicht weiter davonziehen. Zur Halbzeit lief man aber immer noch einem 17-Punkte-Rückstand hinterher (42:25).

In der Kabine nahmen sich die Spielerinnen von Coach Franzi Mayer viel vor. In der zweiten Halbzeit sollte der Angriff besser laufen und der Druck in der Verteidigung aufrechterhalten bleiben. Fünf Punkte in Folge von der bis dato eher glücklosen Marianna Kuras brachten das 44:32. Bei den Bambergerinnen kam Hoffnung auf, doch diese wurde von Sandhausen sofort erstickt. Unter der Führung ihrer Kapitänin Simone Grunert (20 Punkte) zogen sie wieder davon.

Im letzten Viertel hatten die Fränkinnen kaum noch etwas entgegen zu setzen. Zuv iele Einzelaktionen prägten das Spiel und in der Defensive häuften sich die Unaufmerksamkeiten. Ein ums andere Mal taten sich Lücken auf, die die erfahreneren Gegenspielerinnen zu leichten Korblegern nutzten.

Ein Grund für das 54:86 war, dass Marianna Kuras vor allem in der ersten Halbzeit im Angriff nicht die gewohnte Treffsicherheit hatte und der Rest der Mannschaft nicht in die Bresche springen konnte. Auf Sandhausener Seite gelang dafür fast alles, was auch an der lückenhaften Verteidigung des Aufsteigers lag. Zwar ackerte Kathi Lachmann hart unter den Körben. Doch es fehlte die Lockerheit, um das Spiel offen zu gestalten. Ein positiver Aspekt war, dass sich die aus der Jugend nachgerückte Magda Hümmer gut ins Spiel einfügte. Dazu kam, dass Kaptitän Annika Lohneiß trotz Wurfpechs das Spiel gut lenkte.

DJK Bamberg: Kuras (20/1 Dreier), Lohneiß (9/1), Hellmann (6), Balint (6/1), Schaad (5), Lachmann (4), Hümmer (3), Flämig (2).

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