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Spiel mit offenen Karten

Wenn die Zweitliga-Damen der DJK Don Bosco Bamberg am Samstag zu ihrem Auswärtsspiel mit der kürzesten Anfahrt in dieser Saison antreten, steht ihnen wahrlich kein unbekannter Gegner auf dem Spielfeld gegenüber. Die Wege des mittelfränkischen Liganachbars TS Herzogenaurach kreuzten sich in diversen Testspielen oder Pokalwettbewerben in den letzten Jahren des Öfteren mit denen des DJK-Teams. Und auch personell sind mit Petra Oberpaul, Johnette Walker und Tonia Lohneiß drei Spielerinnen und mit DJK-Coach Steffen Dauer auch auf der Trainerbank diverse Ex-Auracher nun auf Seiten der Oberfranken aktiv.

Diese Tatsachen versprechen also ein Spiel mit offenen Karten, so dass auf dem Feld keine großen Überraschungen zu erwarten sind. Der letzte Vergleich in der ersten DBBL-Pokalrunde, bei der die Domstädter vor knapp fünf Wochen einen deutlichen 72:54-Sieg einfahren konnten, darf man kaum als Maßstab sehen, da auf Herzogenauracher Seite wichtige Spielerinnen gefehlt hatten, v.a. die beiden Pfister-Schwestern, die die besten Rebounderinnen bei Herzogenaurach sind. Die in der 2. DBBL etablierte Mannschaft von Coach Christian Braun spielt eine aggressive Abwehr mit viel Pressverteidigung und ist sehr präsent unter den Körben. So holten sich die Aurachstädterinnen bei der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Speyer-Schifferstadt beachtliche 19 Offensiv-Rebounds. Und mit Kerstin Wägner und Mila Fischer stehen zwei Ausnahmespielerinnen der Liga in Reihen der Turnerschaft, denen von der Bamberger Verteidigung besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. In der Tabelle trennen beide fränkische Vertreter zwar vier Plätze (DJK: 7., TSH: 11.) aber nur ein Punkt bzw. Sieg, sodass das Spiel auch richtungsweisend für das weitere Abschneiden beider Teams sein kann.

Im Bamberger Lager laborierten einige Spielerinnen noch an jahreszeitbedingten Erkrankungen und auch die Trainingssituation in der Ferienwoche, wo keine einzige Bamberger Sporthalle für ein Training zur Verfügung stand, war für die Vorbereitung auf ein so wichtiges Spiel nicht optimal. Aber die Verantwortlichen der DJK sind auch aufgrund der aufstrebenden Formkurve des gesamten Don-Bosco-Teams zurückhaltend optimistisch. "Das wird sicher wieder ein schweres Spiel für unsere Mädels. Da die Herzogenauracher in der Vergangenheit auch immer sehr heimstark waren, kann man ein hart umkämpftes Derby voraussehen. Ich denke, möglich ist alles." blickt DJK-Geschäftsführer Michael Schilling dennoch zuversichtlich auf den Ausgang der Partie, die am Samstag um 17:00 Uhr in der Halle des Gymnasiums Herzogenaurach (Burgstaller Weg 20) beginnt.

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