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DJK-Euphoriewelle schwemmt auch Sandhausen weg

Auf einer Euphoriewelle schwimmen derzeit die Damen der DJK Don Bosco Bamberg in der 2. Damen Basketball-Bundesliga. Am vergangenen Wochenende gewannen sie das dritte Liga-Spiel in Folge. Mit 86:65 fiel der Sieg gegen die eigentlich favorisierte TG Sandhausen deutlich aus.

Top motiviert begannen die Schützlinge des Trainergespanns Dauer/Großkopf die Partie, führten schnell mit 6:0 und 12:2. Dabei waren vor allem Jessie Miller und Johnette Walker immer einen Schritt schneller als ihre Gegenspielerinnen und punkteten fast nach Belieben. Die Gäste bekamen in dieser Zeit kaum ein Bein auf den Boden und kamen mit einer Feldwurfquote von nur 27% auf magere 11 Punkte. Als dann auch noch Kapitän Johanna Back aus der Distanz und Nachwuchsspielerin Alina Hartmann punkteten, war nach zehn Minuten schon ein beruhigender Vorsprung heraus geholt (23:11).

Im 2. Viertel zeigten dann die beiden US-Amerikanerinnen auf Bamberger Seite nochmals eindrucksvoll ihr Können. Die beiden waren für 21 der 23 Punkte in diesem Spielabschnitt verantwortlich. Zusammen mit einer standfesten Abwehr, aus der fünf Ballgewinne für die Bambergerinnen heraus sprangen, blieb der Vorsprung auch bis zur Halbzeitpause erhalten (46:32).

Wer von den knapp 100 Zuschauern nun dachte, dass der Favorit aus dem Rhein-Neckar-Kreis nun Ernst machen würde und der junge Aufsteiger Nervenflattern kriegen würde, wurde "enttäuscht", denn die heimische DJK legte sogar noch eine Schippe drauf. Mitte des 3. Spielabschnitts legten die Domstädterinnen auch mit Korberfolgen von Lisa Stößel und Luisa Tadda einen 12:0-Lauf hin, der vorentscheidend für den Spielausgang war (30. Minute: 77:49).

Einzig in den letzten zehn Minuten kam der Gast aus Baden-Württemberg zu mehr Punkten (16:9) als die Don-Bosco-Mädels, was aber bei dem hohen Vorsprung aber nicht mehr in Gewicht fiel. So kamen die DJK-Damen zu einem hohen, aber durchaus verdienten 86:65-Erfolg gegen die TG Sandhausen.

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten wieder die beiden US-Girls Miller und Walker heraus. DJK-Coach Steffen Dauer lobte aber auch die Center-Garde, "die wieder eine Top-Leistung gezeigt haben. Vor allem für 'Paula' war es ihr bestes Saisonspiel. Aber auch die Spielerinnen der 'zweiten Fünf' haben sich von ihrer besten Seite gezeigt, so dass auch nach Auswechslungen kein Bruch ins Spiel kam."

Damit steht die DJK Don Bosco Bamberg nach sechs Spieltagen mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf dem 7. Tabellenplatz in einem breiten Mittelfeld der 2. DBBL. Das heißt aber auch, dass man schnell wieder nach unten durchgereicht werden kann, wenn nun weitere schwere Spiele nicht gewonnen werden können. Und die kommenden Aufgaben werden sicher nicht leichter. Die nächsten Gegner werden den Aufsteiger wohl kaum mehr unterschätzen, sowieso nicht der Kontrahent des nächsten Spieltags, wo im fränkischen Lokalderby die TS Herzogenaurach auf die DJKlerinnen wartet.

Für die DJK Don Bosco Bamberg spielten: Walker (23 Punkte/3 Dreier), Miller (19/3 Dreier), Oberpaul (14/9 Rebounds), Beck (10/1 Dreier/10 Rebounds), Tadda (6/1 Dreier/3 Assists), S. Zeis (5), Hartmann (4), Stößel (4), Lohneiß (1), F. Zeis.

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