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Auch Heidelberg eine Nummer zu groß!

Auch aus Heidelberg konnten die Damen der DJK Don Bosco Bamberg am vergangenen Samstag keine zählbaren Erfolge mit nach Hause bringen. Die Spielerinnen um das Trainergespann Dauer/Großkopf verloren das DBBL-Spiel am Neckar mit 56:74.

Schon die Anreise verlief für das DJK-Team nicht problemlos, da auf Höhe Würzburg der Vereinsbus mit einem Motorschaden liegen blieb. Um das Spiel nicht am "grünen Tisch" zu verlieren, steckte man in die beiden mitfahrenden PKWs acht Spielerinnen. Die restlichen Spielerinnen und die Trainer warteten auf einen kurzfristig organisierten Leihwagen und kamen schließlich "pünktlich" zum Eröffnungssprungball in die Halle.

Trotz dieser widrigen Umstände der mangelnden Spielvorbereitung verlief das Anfangsviertel für die Domstädter erstaunlich gut. Ein auf beiden Seiten mit hohem Tempo gestaltetes Spiel endete nach guter Leistung des Aufsteigers unentschieden (18:18). Danach kam aber Sand ins Getriebe der Don-Bosco-Truppe. Durch diverse Ballverluste wuchs der Vorsprung des USC schnell auf zehn Punkte an (Halbzeit 28:38).

Während die Reboundstatistik diesmal ausgeglichen war (42:41 für Heidelberg) hatten die Bamberger insgesamt wieder zu viele Fehlwürfe (Feldwurfquote 29%). "Wir brachten viel zu wenige Bälle in die Zone, um einfache Punkte aus der Nahdistanz zu erzielen. Dazu kam auch, dass wir in der Offense viel zu wenig Bewegung hatten und in der Defense zu wenig Entschlossenheit zeigten" fasste Co-Trainer Gregor Großkopf das Spiel aus seiner Sicht zusammen.

Nach der Halbzeitpause zeigten die Domstädterinnen, bei denen Jessie Miller (15 Punkte), Kathrin Gut (14/4 Dreier), Johnette Walker (10/7 Rebounds/5 Assist) und Johanna Beck (4/15 Rebounds) am auffälligsten agierten, zwar Moral und Kampfgeist, fanden auch endlich einen besseren Rhythmus im Abwehrverhalten. konnten aber durch fehlende Durchsetzungskraft im Angriff den Rückstand nie entscheidend verkürzen (Endstand: 56:74).

Damit hat das das Team bis zum kommenden Wochenende beim Spiel gegen Mainz (Samstag, 15 Uhr, GSS) noch viel Trainingsarbeit vor sich und benötigt auch mentale Stärke, damit solche Niederlagen wie gegen Heidelberg nicht so sehr am Selbstbewusstsein kratzen.

Für die DJK Don Bosco Bamberg spielten: Miller (16 Punkte), Gut, (14/3 Dreier), Walker (10/7 Rebounds/5 Assist), Oberpaul (6), Beck (4/15 Rebounds), Tadda (3), Hartmann (2), Lohneiß (1), Mendler (1), Stößel, F. Zeis.

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