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U15 weiblich Deutscher Vizemeister!

Am Wochenende erreichte die weibliche U15 der DJK Don Bosco Bamberg in einem mitreißendem Turnier vor zahlreichen Zuschauern in der heimischen Sporthalle am Georgendamm den 2. Platz bei der Deutschen Endrunde und wurde damit Deutscher Vizemeister in dieser Altersklasse.

Halbfinale: DJK Don Bosco Bamberg - TSV 1860 Hagen 76:68

Im Vorfeld des Turniers waren die DJK-Mädchen vor dem Kampfgeist des TSV Hagen und den herausragenden Nationalspielerinnen Bencker und Judtka gewarnt worden. Eine große Zuschauerzahl sah zu Spielbeginn zwei nervöse Teams. Jedoch führte bald die gewohnt aggressive Ganzfeldpresse der DJK zu Ballgewinnen, die einfache Korberfolge und eine deutliche 26:13-Führung nach dem ersten Viertel ermöglichten.

Wer nun glaubte, dass diese Führung wie bei den vergangenen Meisterschaftsspielen kontinuierlich ausgebaut wird, wurde schnell eines Besseren belehrt, denn die Westfalen verkürzten bis zur 15. Minute auf 30:26. Erst die zweite Auszeit von Trainer Uwe Duckarm, der diesmal allein die Verantwortung trug, sorgte für Ruhe und Besonnenheit und die Bambergerinnen bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit wieder auf 43:35 aus.

Wie erwartet versuchte Hagen im 3. Viertel den Vorsprung weiter zu verkürzen. Das Spiel blieb spannend, wurde sehr kampfbetont, aber stets fair, geführt. Dann der Schock für die DJK und die vielen Fans auf der Tribüne, denn Alina Hartmann blieb in der 24. Minute nach einem Fastbreak mit Wadenkrämpfen am Boden liegen, wurde ausgewechselt und musste minutenlang behandelt werden. Unmittelbar danach verletzte sich Laura Geiselsöder, die zu den Besten dieses Halbfinales zählte, am Finger und konnte ebenfalls das Spiel zunächst nicht fortsetzen. Nun zeigte sich die Stärke und der Siegeswillen der DJK-Bank, die dazu beitrug, dass der TSV den Vorsprung nicht noch weiter verkürzen konnte und es beim 64:55 vor dem Schlussviertel blieb. Acht Minuten vor Spielschluss musste Chrissy Sokolowski, die bis dahin in der Offensive dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt hat, mit Foulhöchstzahl vom Feld. Hagen versuchte nun noch mehr Druck auf die DJK-Aufbauspielerin auszuüben, aber Eva Kloos führte weiter glänzend Regie. Selbst als Eva Kloos und Nora Duckarm, die unermüdlich für die Mannschaft kämpfte, als nächste Spielerinnen mit 5 Fouls ausschieden, mobilisierten die Bambergerinnen, angetrieben von Nathalie Hoffmann, Sandra Schrüfer und Nina Burkard die letzten Kräfte, um den Vorsprung zu halten. Mit der lautstarken Unterstützung des gesamten Teams und dem Publikum tickte die Spielzeituhr herunter. Nach dem hart erkämpften, aber verdienten 76:68 Erfolg herrschte grenzenloser Jubel und die Gesänge "Finale oh, oh" waren unüberhörbar.


Finale: DJK Don Bosco Bamberg - TuS Lichterfelde Berlin 37:46

Im Finale standen sich die in dieser Saison einzigen unbesiegten Teams dieser Altersstufe gegenüber. Die aggressive Abwehrarbeit beider Teams bestimmte das Endspiel. Bis zur 9. Minute ergaben sich leichte Vorteile für die DJK (12:9), jedoch nutzte TuS Lichterfelde die letzten beiden Spielminuten zur 12:14 Viertelführung. Die DJK-Mädels taten sich sehr schwer gegen die gut organisierte Abwehr ihre Spielsysteme erfolgreich abzuschließen. Aber durch ihren großen Einsatz blieb bis zum Ende des 2. Viertels das Spiel ausgeglichen (18:24).

Man merkte der DJK zu Beginn des 3. Viertels an, dass sie dem Spiel eine Wende geben wollen. Sie nutzte die wenigen Fehler der Hauptstädterinnen und verkürzten bis auf 2 Punkte (24:26). Eine kurze Schwächephase des Heimteams reichte Berlin für einen 6:0-Lauf (24:32). Zwei erfolgreiche Dreipunktewürfe von Alina Hartmann, die außerdem von der Berliner Nationalspielerin Rouault nur drei Punkte zuließ, kurz und nach der Viertelpause brachte die Halle zum Toben und wieder betrug der Vorsprung des Titelverteidigers nur zwei Punkte (30:32). Bei Ballbesitz hätten die Bamberger Mädels sogar die Chance in diesem letzten Viertel auszugleichen oder mit einem weiteren Dreier gar in Führung zu gehen. Das Quentchen Glück fehlte und darüber hinaus zeigte sich die Klasse des Meisters. Während die DJK sich zu überhasteten Aktionen verleiten ließ, verwandelte TuS Lichterfelde seine Möglichkeiten aus dem Feld oder von der Freiwurflinie fast zu 100 Prozent und bei 32:40 für den Gast (36. Minute) war das Spiel so gut wie entschieden. Mit 46:37 verteidigte TuS Lichterfelde auf Grund der tieferen Bank verdient seinen Titel.

Trotz der ersten Enttäuschung war es eine tolle Saison. Als erstes oberfränkisches Mädchenteam erreichte die DJK das Final Four und Trainer Klaus Ullmann ist sich sicher, dass dieses Team, wenn es weiterhin so hart und konsequent weiterarbeitet, noch größere Erfolge vor sich hat.

Das Vizemeisterteam der DJK Don Bosco Bamberg: Burkard Nina, Duckarm Nora, Geiseldöder Laura, Hartmann Alina, Hoffmann Nathalie, Hofmann Klara, Ilmberger Nani, Kloos Eva, Kunze Vanessa, Loch Selina, Schrüfer Sandra, Sokolowski Chrissy, Thiele Laura, Uka Melisa, Trainer Klaus Ullmann, Trainer Uwe Duckarm, Co-Trainer Matthias Burkard, Physiotherapeut Roland Schneider.

Die weiteren Ergebnisse:
2. Halbfinale: USC Heidelberg - TuS Lichterfelde 43:68
Spiel um Platz 3: USC Heidelberg - TSV 1860 Hagen 51:77

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