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U15w der DJK ist Nummer 1 in Südostdeutschland

Beeindruckend und in dieser Eindeutigkeit überraschend setzte die U15-weiblich der DJK Don Bosco ihren Siegeszug auf dem Weg ins Final Four fort. Sowohl Jahn München (96:54), wie auch die Ladybaskets Jena (155:38) und im Finale Basketball 4 Girls Chemnitz (108:55) hatten der aggressiven Verteidigung, aber auch dem Spielverständnis und unbeugsamen Siegeswillen der Bambergerinnen nichts entgegenzusetzen.

Bereits im Auftaktspiel gegen den bayerischen Vizemeister TS Jahn München legten die Spielerinnen der Trainer Klaus Ullmann und Uwe Duckarm los wie die Feuerwehr und führten bis zur 5. Minute 13:3. In der einzigen Schwächephase des Turniers, wie sich später herausstellte, gelang dem Gastgeber plötzlich gar nichts mehr und der TS Jahn verkürzte bis zum Ende des 1. Viertel (14:11) bis auf drei Punkte. Mit Beginn des 2. Viertels kehrte die gewohnte Sicherheit zurück und bereits zur Halbzeit (41:21) war jedlicher Zweifel am Sieg der DJK verschwunden. Neben Alina Hartmann (28 Punkte), trugen vor allem die starke Aufbauspielerin Chrissy Sokolowski und die reboundstarken Laura Geiselsöder und Nora Duckarm den größten Teil zum am Ende sehr deutlichen Sieg bei.

Die Ladybaskets aus Jena hatten in keiner Phase des Spieles den Hauch einer Chance. Auf Bamberger Seite kamen alle Akteure zu genügend Spielzeit und erreichten fast alle eine zweistellige Korbausbeute.

Mit Spannung fieberten am Sonntag circa 150 stimmgewaltige Fans dem Endspiel gegen die bis dato ebenfalls ungeschlagenen Chemnitzer entgegen. Bereits in den Anfangsminuten wurde klar, dass der letztjährige dritte deutsche Meister, der im gesamten Turnierverlauf auf seine Auswahlspielerin John verzichtete, große Probleme mit der Ganzfeldpresse der DJK hatte. Bedingt durch die hohe Verteidigungsintensität der DJK, für die sich vor allem Nathalie Hoffmann, Nina Burkard und Eva Kloos verantwortlich zeigten, häuften sich auf der Seite der Gäste mit zunehmender Spieldauer die Ballverluste. Bereits in der 9. Spielminute (23:12) war der Vorsprung auf über zehn Punkte angewachsen. Spätestens Mitte des 3. Viertels (69:33) war der Widerstand der Sachsen endgültig gebrochen und Sandra Schrüfer, die das gesamte Turnier mit einer hohen Treffsicherheit aus der Distanz überzeugte (8 erfolgreiche Dreipunktewürfe), war es vorbehalten den 100. Punkt zu erzielen.

Insgesamt war das Turnier eine großartige Werbung für den Mädchenbasketball mit einem würdigen Meister DJK Don Bosco Bamberg, wie Bürgermeister Werner Hipelius treffend bei der Siegerehrung bemerkte. Die DJK hofft nun am 5./6. Juni, ebenfalls in der Georgendammhalle, gegen TG Bad Homburg (Vize-Meister Hessen), USC Heidelberg (Meister Baden Württemberg), sowie B4G Chemnitz, die sich als Zweiter qualifizierte, die letzte Hürde vor dem Final Four zu nehmen. Sollte dies gelingen, wäre die DJK das erste Mädchenteam Oberfrankens, das ins Deutschlandfinale einziehen würde.

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