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U14w wird mit drei deutlichen Siegen Bayerischer Meister

Am vergangenen Wochenende setzte die weibliche U14 der DJK Don Bosco Bamberg bei den Bayerischen Meisterschaften in Bad Aibling ein weiteres Ausrufezeichen. Sie wiederholten den im Jahr 2007 errungenen Erfolg (Minimasters U12) und holten mit drei deutlichen Siegen den Landestitel wieder an die Regnitz.

Wie schon damals fuhr man mit einer gewissen Zuversicht, aber auch einer angebracht erscheinenden Portion Respekt in den Süden Bayerns, wohlwissend, dass dort im Bereich des Mädchen- und Damenbasketballs beste Leistungsverhältnisse anzutreffen sind. So hießen denn auch die Gegner TuS Bad Aibling und der Nachwuchs des deutschen Damen-Meisters TSV Wasserburg. Mit dem Post-SV Nürnberg als Nachrücker für die verzichtende DJK Würzburg wurde schon in der nordbayerischen Vorrunde Bekanntschaft gemacht.

Gleich im ersten Turnier-Spiel zwischen Bad Aibling und Wasserburg entwickelte sich ein Krimi, den Wasserburg mit 59:56 für sich entscheiden konnte und ähnlich spannende Spiele gegen die DJK-Mädels erwarten ließ. Doch zunächst hieß der Gegner Post-SV Nürnberg. Das erst in dieser Saison zusammengefundene Team zeigte ebenso wie schon in der Vorrunde erstaunliche Leistungen, musste jedoch den Sieg mit 100:37 der DJK Don Bosco Bamberg überlassen, bei der sich alle Spielerinnen in die Punkteliste eintragen konnten.

Aufgrund des vorerwähnten Krimis traten die DJK-Mädchen ihr nächstes Spiel mit großem Respekt vor dem Gegner, dem TSV Wasserburg an. Nach einem konzentrierten Start konnte die DJK jedoch recht schnell in Führung gehen (1. Viertel 29:8) und diese weiter ausbauen (Halbzeit 51:15). Die taktischen Anweisungen der Trainer Ullmann und Duckarm wurden von allen DJK-Spielerinnen perfekt umgesetzt. Das gelungene Zusammenspiel des gesamten Teams und die Reboundüberlegenheit erbrachte schließlich einen hochverdienten 107:42-Sieg, der in dieser Deutlichkeit so nicht vorhersehbar gewesen war.

Die DJK befand sich nun in einer komfortablen Ausgangssituation und nur noch eine Kantersieg des TuS Bad Aibling konnte den Meistertitel verhindern. Dass dieser gelingen sollte, wurde dann am zweiten Spieltag von den Aiblingern mit aller Macht versucht. Sowohl von einer zahlenmäßig für ein U14-Mädchenspiel z.B. in Bamberg nicht vorstellbaren Zuschauerkulisse wurde lautstarker Druck auf das DJK-Team ausgeübt, als auch auf dem Spielfeld von den Aiblinger Spielerinnen. Die zahlreichen Foulpfiffe der Unparteiischen belegten eine grenzwertige Härte. Selbst der erkämpfte Halbzeitstand von 44:22 gab noch keine Sicherheit für den Spielausgang und prompt legten die Aiblingerinnen im 3. Viertel einen Lauf mit 10:2 hin, der die DJK zu einer Auszeit zwang. Danach rissen die Bamberger Mädels das Spiel wieder an sich und gewannen noch deutlich mit 96:48.

Disziplin, geschlossene Mannschaftsleistung, sehr gute Defense und Teamgeist waren die Tugenden, mit denen sich die DJK-Mädchen den Turniersieg und damit die Teilnahme an der südostdeutschen Vorrunde der deutschen Meisterschaften, die in 2 Wochen in Chemnitz stattfindet, verdienten. Dort treffen sie sowohl auf den Gastgeber Chemnitzer Basketgirls, dessen Spielerinnen ausnahmslos Schülerinnen des dortigen Basketball-Gymnasiums sind, den Bayerischen Vizemeister Wasserburg und überraschenderweise auch wieder auf den als Bayern-Dritten eigentlich ausgeschiedenen TuS Bad Aibling, die vom Verzicht des Zweitplatzierten aus Sachsen/Thüringen profitieren. Dies durften die Aiblinger Spielerinnen bei der Siegerehrung von Damen-Bundestrainer Imre Szittya erfahren.

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