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U18 Mädels erreichen dritten Platz bei der "Süddeutschen"

Am vergangenen Wochenende beendeten die U18-Mädchen der DJK Don Bosco Bamberg ihre Saison mit einem hervorragenden dritten Platz bei der Zwischenrunde zur Deutschen Basketballmeisterschaft. Neben zwei Niederlagen gegen die favorisierten Teams aus Grünberg und Langen/Hofheim, die beide auch das Ticket für die Deutsche Meisterschaft erhalten haben, gelang den DJK-Mädels endlich der lang ersehnte Sieg gegen ihren größten Bayerischen Konkurrenten, den TS Jahn München.

Als krasser Außenseiter starteten die Bambergerinnen in die Partie gegen den TSV Grünberg, der den DJK-Jugendlichen bereits vor zwei Jahren, damals noch bei der Süddeutschen Meisterschaft U16, eine Basketballlehrstunde erteilte. Diesmal waren die Domstädterinnen jedoch mehr gefasst auf das schnelle und aggressive Spiel ihrer Gegnerinnen, die es zudem verstanden ihre körperliche Unterlegenheit zu ihrem Vorteil auszunutzen und so etliche Distanzwürfe sicher im Bamberger Korb versenkten. Vor allem durch eine gute Leistung der beiden Grünberger Nationalspielerinnen Gaudermann und Schaake konnten die Favoriten ihren Vorsprung auf 21 Punkte zur Halbezeitpause ausbauen. Zu Beginn des dritten Viertels nahmen sich die Bambergerinnen, allen voran das Trio Kathrin Gut, Lisa Stößel und Tonia Lohneiß, dann endlich ein Herz, legten ihre Ehrfurcht vorm deutschen Meister der jüngeren Altersklasse ab und agierten selbstbewusster in der Offensive und vor allem viel besser und schneller in der Defensive. So schmolz der Rückstand mehr und mehr bis auf 7 Punkte 5 Minuten vor Schluss, wobei vor allem Nadine Ehm und Verena Nickel durch fleißige Arbeit unter dem Korb überzeugten. Doch das hoch angesetzte Spieltempo machte sich gegen Ende im Spiel der Fränkinnen durch einige leichtsinnige Fehler bemerkbar und so konnten die Grünbergerinnen einen verdient 11-Punkte Sieg einfahren.

Am nächsten Morgen hieß es wieder einmal sich gegen die bayerischen Mitstreiterinnen und Gastgeberinnen vom TS Jahn München zu beweisen. In den beiden Spielen bei der „Bayerischen“ und „Südostdeutschen“ konnten die Bamberger-Mädels je nur eine Halbzeit mithalten und so ging der Sieg beide Male nach Oberbayern. Diesmal waren jedoch alle 11 DJK-Mädels festen Willens nun endlich den Spieß herumzudrehen und über die ganzen 40 Minuten Vollgas zu geben. Gleich zu Beginn starteten sie hochkonzentriert und zeigten schon im ersten Viertel eine Glanzleistung (24:13). Den Jahn-Mädels, die ohne ihre beiden verletzten Nationalspielerinnen Haas und Steiner antreten mussten, gelang in der Offensive dagegen nicht viel und die Oberfränkinnen nutzten ihre körperliche Überlegenheit unter den Körben durch Lisa Stößel und Nadine Ehm aus. So führten die Bambergerinnen zur Halbzeit mit 39:30. Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit liefen dagegen eher durchtrieben für die Bamberger Mädels. Doch die mittlerweile sehr gut eingespielte Truppe, beflügelt von ihrem großen Siegeswillen, kämpfte sich mit einer starken Leistung in der Verteidigung, angeführt von Tonia Lohneiß, Karina Liebl und Svea Wagner, zurück bevor Jahn den Rückstand gefährdend verkürzen konnte. Nun konnten die Bambergerinnen im letzten Viertel sogar noch munter durch wechseln und gewannen mit einer hervorragenden Mannschaftsleistung, zu der auch Marie Hirmke ihren Teil beitrug, ungefährdet und verdient mit 63:49.

Gleich im darauffolgenden Match hieß es dann gegen die Rhein-Main Baskets, einem Zusammenschluss aus dem TV Langen und dem TV Hofheim, wieder das volle Potential abzurufen. Nach einem DJK-Blitzstart (6:2) waren den Bambergerinnen jedoch ziemlich schnell die müden Beine in ihrem nun dritten Spiel auf solch ungewohnt hohem Niveau anzumerken und gegen die 5 Nationalspielerinnen aus Hessen fehlte oftmals die nötige Aggressivität und Spritzigkeit. Die R-M-Mädels bewiesen ihre Klasse und spielten unbeeindruckt über die windige Defensive der Bambergerinnen hinweg. Erst in der zweiten Halbzeit mobilisierten die Mädels um das Coachgespann Beck/Liebl die allerletzten Kräfte und zeigten durch einige gelungene Aktionen dass sie sich zu Recht zu den besten 8 Teams aus Deutschland zählen dürfen. In dieser Partie überzeugten vor allem Karina Liebl und Antonia Anzenhofer durch einen hervorragenden Drang zum Korb, aber auch Eva Bühler bewies einmal mehr ihre Centerqualitäten. Auch wenn die Mädels um Kapitänin und Topscorerin Kathrin Gut das Ergebnis gegen Ende noch etwas verschönern konnten, gewannen die R-M Baskets ungefährdet mit 85:70.

Zurückblickend auf die ganze Saison sollte man besonders den Fortschritt im Zusammenspiel der Mannschaft hervorheben, das durch das geschlossene Antreten in der Oberligarunde gezielt verbessert wurde. Diese drei Spiele auf solch hohem Niveau zu bewältigen war für das ganze Team eine schwierige Aufgabe, die sie jedoch mit Bravur gemeistert haben. Am allermeisten aber, war es sicherlich für jeden eine tolle Erfahrung auf diesem Level spielen und mithalten zu können.

Für die DJK spielten: Stößel (17 Punkte gegen Grünberg/22 gegen München/14 gegen R-M Baskets), Gut (21/9/21), Lohneiß (15/13/14), Ehm (10/17/5), Liebl (9/2/6), Anzenhofer (0/0/6), Bühler (0/0/4), Nickel (2/0/0), Hirmke, Wagner.

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