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DJK und Kemmern qualifizieren sich mühelos für Bayerische Endrunde

Eine klare Angelegenheit war die Zwischenrunde der Bayerischen Meisterschaften der weiblichen U18 am Wochenende in der Bamberger Georgendammhalle für die beiden oberfränkischen Vertreter DJK Don Bosco Bamberg und SC Kemmern. Beide Teams konnten sich ungefährdet in ihren Halbfinalspielen durchsetzen. Im abschließenden Finale setzte sich die DJK mit 72:62 gegen den Lokalrivalen durch und sicherte sich so den inoffiziellen Titel des „Nordbayerischen Meisters“.

1. Halbfinale: DJK Don Bosco Bamberg - TV Marktheidenfeld 73:49

Die von Johanna Beck und Jürgen Liebl betreute DJK Don Bosco Bamberg startete furios mit ihren erfahrenen Regionalliga-Spielerinnen und führte bereits nach dem 1. Viertel zweistellig. Dem Unterfranken-Meister, bei dem die Last vor allem auf den treffsicheren Alice Antoszkiewicz (13 Punkte/1 Dreier) und Eva Barthel (23/2) lag, schwammen nach einem Bamberger 12:2-Lauf direkt nach der Halbzeitpause "die Felle davon". Erst im letzten Viertel, als die Domstädterinnen, bei denen Kathrin Gut (23/2), Lisa Stößel (14), Eva Bühler (10) und Tonia Lohneiß (10) am eifrigsten punkteten, kräftesparend durchwechselten, konnte Marktheidenfeld ein Viertel für sich entscheiden. DJK: Anzenhofer (3), Bühler (10), Ehm (6), Eichelsdörfer (0), Gut (23/2), Hirmke (0), Liebl (7), Lohneiß (10), Nickel (0), Stößel (14).

2. Halbfinale: DJK Neustadt a. d. Waldnaab - SC Kemmern 37:107

Mühelos kam der Sieger aus dem Qualifikationsturnier, der SC Kemmern, gegen den oberpfälzischen Meister ins Finale. Die von Petra Eichelsdörfer gecoachten, technisch hoch überlegenen Oberfranken überrannten die DJK Neustadt/Waldnaab nach dem 12:5 (5. Minute) förmlich (31:5, 10. Minute). Bei den Neustädterinnen konnte Julia Buchmann (17 Punkte) gefallen. Beim SC Kemmern, der verletzungsbedingt nur mit sieben Spielerinnen antrat, punkteten mit Felicia Zeis (25/3 Dreier), Luisa Tadda (25/2), Sabine Endres (18), Lena Zwiers (16) und Vera Hofer (14) gleich fünf Spielerinnen zweilstellig. SCK: Endres (18), Hofer (14), Keppner (0), Tadda (25/2), Tietje (9), Zeis (25/3), Zwiers (16).

Endspiel: DJK Don Bosco Bamberg - SC Kemmern 72:62

Bereits nach fünf Minuten waren die DJK-Mädels im rein oberfränkischen Endspiel klar in Front (17:7). Und auch in der Folgezeit konnte der Gastgeber vor allem durch Kathrin Gut (22 Punkte/3 Dreier), Nadine Ehm (18) und Tonia Lohneiß (10) dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Zur Halbzeitpause sah es wegen der 20-Punkte-Führung der Gastgeberinnen nach einem klaren Sieg aus. Doch die Kemmernerinnen bliesen nun zur Aufholjagd und konnten durch die treffsicheren Luisa Tadda (18/1), Lena Zwiesr (17), Felicia Zeis (10/2) und Sabine Endres (9/3) bis auf sieben Punkte verkürzen (52:45, 38. Minute). Doch mit einem 11:2-Zwischenspurt rückte die DJK die Ergebnistafel wieder zurecht und verwaltete den Vorsprung bis zum Spielende (72:62). DJK: Anzenhofer (2), Bühler (2), Ehm (18), Eichelsdörfer (2), Gut (22/3), Hirmke (0), Liebl (7/1), Lohneiß (9), Nickel (0), Stößel (10) -SCK: Endres (9/3), Hofer (8), Keppner (0), Tadda (18/1), Tietje (0), Zeis (10/2), Zwiers (17).

Beide oberfränkischen Teams sind damit für die Endrunde der Bayerischen Meisterschaften am kommenden Wochenende qualifiziert und treffen dort auf die zwei besten südbayerischen Teams von TS Jahn München und TSV Nördlingen.

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