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DJK-Damen stellen sich selber ein Bein

Am Samstag verloren die Bamberger Basketballerinnen des DJK Don Bosco Bamberg auswärts in der Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga gegen den TS Jahn München mit 72:61.

Den Beginn der Partie verschliefen die Gäste vollkommen. Die Müncherinnen kamen durch schnelles Pass- und Fastbreakspiel immer wieder beinahe ungehindert zu gelungenen Korbaktionen. Erst nach fünf gespielten Minuten rissen sich die DJK-Damen zusammen und leisteten Gegenwehr durch eine bessere Defensive. Trotzdem ging das erste Viertel mit 15:25 an die Gastgeberinnen. In der zweiten Spielperiode schien der Siegeswille der Bamberger-Mädels endlich zum Vorschein zu kommen. In der Defense zeigten die Oberfränkinnen ihr ganzes Potential und nahmen zum einen die Jahn-Topcenterin Franziska Steiner für einige Zeit gelungen aus dem Spiel, verteidigten aber auch auf allen anderen Positionen mit einer hohen Aggressivität und zwangen die TS-Damen zu vielen Fehlern. So ließen die Nordbayern ihrem Rivalen in diesem Viertel nur acht Punkte zu und holten bis zur Halbzeit auf 33:36 auf.
Nach der Pause nahm bei den Damen um Coach Fuchs, die sich eigentlich für die zweite Halbzeit viel vorgenommen hatten, der Leichtsinn überhand. Etliche gut herausgespielte Korbchancen wurden vergeben und in der Abwehr war man durchweg einen Schritt zu langsam. So konnten die Oberbayern das Verletzungsbedingte ausscheiden der einzigen Centerin Franziska Steiner (18 Punkte) durch einige völlig freie Wurfchancen bestens kompensieren.
Anstatt ihre körperliche Überlegenheit durch Johanna Beck noch mehr auszunutzen, agierte die DJK meist zu hektisch und unüberlegt. Daran änderte sich auch im letzten Viertel nichts mehr, im Gegenteil das Niveau des Bambergschen Spiels fiel nochmals herab. Aufgrund mangelnder Absprache seitens der Gäste überliefen die Münchner-Damen ihre Gegnerinnen regelrecht und fuhren so einen verdienten 72:61 Sieg ein. In diesem Spiel war es keiner der acht DJK-Spielerinnen möglich auch nur annähernd ihr volles Potential abzurufen. Nächste Woche heißt es gegen denselben Gegner die Ehre zu verteidigen und zu beweisen, dass der Platz in der Regionalliga-Aufstiegsrunde wirklich verdient ist.

DJK:
Beck (26), Gut (11/1), Zeis (8), Hellmann (6), Liebl (4), Bezold (3), Lohneiß (3), Mendler.

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